Mineralwasser vs. Mineralwasser: Gibt es da überhaupt einen Unterschied?

Mineralwasser vs. Mineralwasser: Gibt es da überhaupt einen Unterschied?

Es gibt unzählige Sorten Mineralwasser auf dem Markt und sie alle besitzen verschiedene Eigenschaften und Inhaltsstoffe. Aber worin genau liegen die Unterschiede?

Welches Wasser trinkst du am liebsten? "Prickelnd", "medium", "natriumarm" oder doch lieber "sanft"? In Getränke- und Supermärkten sind wir konfrontiert mit einem riesigen Angebot verschiedener Mineralwässer. Meist greift man zu Altbekanntem - oder einfach den Kästen in rückenschonender Höhe. Aber die individuellen Eigenschaften von Mineralwasser in Sachen Herkunft, Geschmack und Mineralisierung können den entscheidenden Unterschied machen, wie gut uns ein Wasser schmeckt und demnach auch, wie viel wir davon trinken wollen.

Weil es bei Projekt: Wasserwoche darum geht, ausschließlich Mineralwasser zu trinken, ist es also wichtig zu wissen, welche Inhaltsstoffe das Wasser hat und was das eine vom anderen Mineralwasser unterscheidet. Damit das noch einfacher geht, geben wir euch hier einen Überblick und allgemeine Informationen, die euch helfen, das beste Wasser für euch zu finden.

Worin unterscheiden sich verschiedene Sorten Mineralwasser?

Dadurch, dass Mineralwasser immer von Gestein gefiltert wird, ist die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe maßgeblich von der Gesteinsart im Quellgebiet abhängig. Gerolsteiner Mineralwasser sickert durch mächtige Schichten Dolomit, also Kalkgestein, das besonders reich an Magnesium, Hydrogencarbonat und Kalzium ist. Mit einem Liter Gerolsteiner Sprudel kannst du beispielsweise ein Drittel deines Tagesbedarfs an Magnesium decken. Weitere Parameter, in denen sich die Mineralwässer unterscheiden können, sind der Gehalt an Kalium, Natrium, Sulfat und Chlorid. Wenn du erfahren möchtest, wie die Mineralstoffzusammensetzung eines Mineralwassers ist, kannst du dazu unseren Mineralienrechner nutzen.

Was bedeuten diese Mineralstoffe?

Ganz allgemein gesprochen sind Mineralstoffe anorganische Nährstoffe, die der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann, aber dennoch zum Leben braucht. Deshalb müssen wir sie über Nahrungsmittel und Getränke aufnehmen. Dadurch, dass die Mineralstoffe im Wasser gelöst sind, haben sie eine hohe Bioverfügbarkeit, das bedeutet, dass sie der Körper besonders gut aufnehmen kann. Außerdem beeinflussen sie maßgeblich den Geschmack des Wassers. Wenn du erfahren möchtest, wie die Mineralstoffzusammensetzung eines Mineralwassers ist, kannst du dazu unseren Mineralienrechner nutzen. Mit 2.500mg pro Liter ist Gerolsteiner Sprudel beispielsweise eines der am höchsten von Natur mineralisierten Mineralwasser.

Kurz gesagt:

Mineralwasser ist Regenwasser, das sich, gefiltert durch dicke Gesteinsschichten, in unterirdischen Quellen sammelt und von dort wieder angezapft werden kann. Es versorgt den Körper mit zwei lebensnotwendigen Dingen: Mineralstoffen und Wasser. Es ist ein ursprüngliches, unverfälschtes Naturprodukt, das so rein ist, dass es aus unterirdischen Quellen ohne weitere chemische Reinigung abgefüllt werden kann. Die enthaltenen Mineralstoffe wie Magnesium oder Kalzium sind wichtige Bestandteile der Ernährung und müssen dem Körper über die Nahrung zugeführt werden, da er sie nicht selbst herstellen kann. Mineralwässer unterscheiden sich je nach Region und Gesteinsart in ihrer Mineralisierung, ihrem Gehalt an Kohlensäure und natürlich ihrem Geschmack. Mineralwasser ist somit ein essentielles Lebensmittel, um unseren Körper gesund und vital zu erhalten.

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