Tradition und Innovation vereint unter einem Dach

Streng kontrolliert

Labor Kontrolle

Die wertvollen Mineralstoffe, der erfrischende Geschmack, die Reinheit: Was in der Erde sorgfältig bewahrt wird, darf weder bei der Abfüllung, noch in der Flasche verloren gehen. Denn so frisch und klar, wie sich Gerolsteiner in den Tiefen der Vulkaneifel sammelt, soll es auch beim Kunden ankommen. Um das garantieren zu können, wird jeder einzelne Produktionsschritt – von der Quelle bis zur Befüllung der Flaschen – von qualifizierten Mitarbeitern und mit Hilfe modernster Technologie überwacht. Bei der Produkt-Endkontrolle folgen chemisch-analytische und mikrobiologische Untersuchungen. Als natürliches Mineralwasser gehört Gerolsteiner entsprechend der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO) zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln.

Von der Quelle zum Verbraucher

Mitten aus der Vulkaneifel kommt Deutschlands beliebtestes Wasser: natürliches Mineralwasser von Gerolsteiner. Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt. Es bildet sich über die Dauer von Jahrzehnten aus Niederschlagswasser, das beim langsamen Versickern durch Erd- und Gesteinsschichten gereinigt und gefiltert wird und zugleich wertvolle Mineralstoffe aufnimmt.

Die Abfüllung: vom Leergut bis zum Lkw

Eins

Leergutannahme

Gabelstapler entladen die Leergutpaletten vom LKW und stellen sie auf eine Transportbahn.


Zwei

Palettenprüfstation

Paletten und Kisten werden getrennt. Die Palette wird gesäubert und pneumatisch auf Stabilität geprüft. Defekte Paletten werden automatisch zur Reparatur ausgeschleust. Die Leergutkisten laufen auf dem Band Richtung Auspacker.


Drei

Kastenkontrolle (Leergut)

Das Leergut wird mit Hilfe von Lichtschranken bzw. durch eine Kamera auf Fremdflaschen kontrolliert. Fremdflaschen und nicht auspackbare Kisten werden ausgeschleust und anschließend manuell sortiert.


Vier

Auspacker

Die Flaschen werden durch die Maschine aus der Kiste gehoben und auf ein Flaschenband gestellt. Die leeren Kisten durchlaufen eine Reinigung.


Fünf

Abschrauber

Abschraubköpfe drehen die Verschlüsse von der Flasche ab. Bei PET-Flaschen werden die Etiketten aufgeschnitten und durch Bürsten abgelöst. Verschlüsse und Etiketten werden der wertstofflichen Verwertung zugeführt.


Sechs

Sniffer/Fremdstofferkennung (nur bei PET-Flaschen)

Jede einzelne Flasche wird mit einer "elektronischen Nase" auf Fremdstoffe überprüft. Als fehlerhaft erkannte Flaschen werden ausgeleitet und der wertstofflichen Verwertung zugeführt.


Sieben

Flaschenreinigungsmaschine

In der Reinigungsmaschine für Glasflaschen werden pro Stunde bis zu 63.000 Flaschen gereinigt und desinfiziert, in der PET-Flaschen-Reinigungsmaschine sind es pro Stunde bis zu 42.000. Nach dem Entleeren von Resten werden die Flaschen in Tauchbädern und mehreren Spritzzonen gereinigt. Bevor die Flaschen die Reinigungsmaschine verlassen, werden sie mit Frischwasser ausgespült. Die Durchlaufzeit beträgt 15 bis 20 Minuten bei einer Laugentemperatur von ca. 80 °C für Glasflaschen und ca. 54 °C bei PET-Flaschen.


Acht

Leerflascheninspektor

Mehrere Kameras kontrollieren die gereinigten Flaschen auf optische Verunreinigungen und Schäden (u. a. an Boden, Wand, Mündung) sowie auf Restflüssigkeit. Verunreinigte Flaschen werden wieder der Spülmaschine zugeleitet, schadhafte Flaschen werden aussortiert und der wertstofflichen Wiederverwertung zugeführt.


Neun

Füller/Verschließer

Vor der Befüllung werden die Flaschen zuerst mit CO2 vorgespannt, um einen Druckausgleich zu erreichen. Danach wird die Flasche befüllt, bis die Sollmenge erreicht ist. Die befüllte Flasche wird dann vom Verschließer übernommen und verschlossen. Danach wird die Füllhöhe kontrolliert, unterfüllte und nicht ordnungsgemäß verschlossene Flaschen werden ausgeschleust.


Zehn

Etikettiermaschine

Die Papier-Etiketten für die Glasflaschen werden mit Leim bestrichen und durch Greifer auf die Flaschen aufgebracht. Der Verschluss erhält ein Sicherungssiegel aus Papier, das erst vom Verbraucher geöffnet wird. Bei PET-Flaschen sind die Etiketten schlauchförmig. Sie werden auf zwei Stationen abgewickelt, von Lasern mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) versehen und anschließend geschnitten. Die Etikettiermaschine spreizt die Etiketten auseinander und zieht sie über die Flaschen. Am Auslauf der Maschine wird überprüft, ob das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Angaben zur Abfüllanlage und Abfüllzeit stimmen und ob das Etikett einwandfrei sitzt.


Elf

Einpacker

Die Flaschen werden in Gassen verteilt und von Greifern in die Kisten abgesetzt. Die befüllten Kisten durchlaufen anschließend eine Vollkastenkontrolle.


Zwölf

Bepalettierer

Der Bepalettierer greift die mit Flaschen bestückten Kisten vom Band und packt sie lagenweise auf Paletten.


Dreizehn

Paletten-Etikettierer

Der Paletten-Etikettierer versieht die Paletten mit einem Stecketikett. Auf dem Etikett sind die Produktdaten zur Erfassung des Warenflusses zwischen Hersteller und Handel in einem Strichcode verschlüsselt.


Vierzehn

Palettenumreifer

Die bepackten Paletten werden mit einem Umreifungsband versehen und so für den Transport zum Handel vorbereitet.


Fünfzehn

Verladung

Gabelstapler verladen die Paletten auf Lkw oder transportieren sie zur Zwischenlagerung in Lagerhallen.

Der Abfüllprozess bei PET-Einwegflaschen

Zunächst werden die Preforms, das sind Rohlinge für PET-Einwegflaschen, in einer Maschine zur Flaschenform aufgeblasen. Anschließend werden die Flaschen im Inspektor durch ein Kamerasystem und zusätzlich stichprobenartig durch Mitarbeiter überprüft. Kontrolliert wird dabei auf Kratzer und andere Abweichungen an der Flaschenmündung, Unebenheiten an der Wand bzw. am Boden der Flaschen. Im sogenannten Rinser werden die Flaschen kurz durchgespült, um z. B. Staubpartikel zu entfernen. Das Befüllen, Verschließen und Etikettieren der Flaschen funktioniert genauso wie bei Mehrwegflaschen (siehe oben Station 9 und 10). Die Einwegflaschen werden in unterschiedlichen Einheiten verpackt, z. B. als 6er-Packs, aber auch in größeren Einheiten für Verkaufsdisplays und Paletten.

Sicher ist sicher

Der gesamte Produktionsprozess von der Quelle bis zur fertigen Getränkeflasche wurde auf mögliche Risikofaktoren überprüft. Ziel einer solchen HACCP-Analyse (HACCP ist die Abkürzung für „Hazard Analysis Critical Control Points“) ist es, auf allen Stufen der Herstellung, Verpackung und des Verkaufs von Lebensmitteln mögliche Gefahrenpunkte zu identifizieren und sie zu kontrollieren. Die durch die Analyse identifizierten kritischen Kontrollpunkte (CCPs) werden ständig überwacht und die Prüfungen werden dokumentiert.

Technologie und Innovationen

Von jeher verfolgt Gerolsteiner folgenden Anspruch: Das beste Produkt verdient auch die besten Technologien. Ob bei der Entwicklung innovativer Verpackungsvarianten, der Auswahl des Materials, der Perfektionierung der Produktsicherheit oder der Abfülltechnologie – Gerolsteiner strebt nicht die günstigste, sondern stets die beste Lösung an.

Der Gerolsteiner Brunnen erweist sich immer wieder als Vorreiter für den Einsatz modernster Technologien und innovativer Verpackungen: Ein herausragendes Beispiel für die Innovationskraft des Unternehmens ist die 1998 erfolgte Einführung der PET-Mehrwegflasche für Mineralwasser. Dank ihrem geringen Gewicht, ihrer energiesparenden Herstellung und ihrer hohen Recyclingfähigkeit ist sie sowohl umwelt- als auch kostenschonend.

Gerolsteiner fördert Glas- ebenso wie PET-Gebinde und investiert in beide Verpackungsformen. Seit 2010 hat der Mineralbrunnen sein Portfolio um eine moderne 1,0-Liter-Glas-Mehrwegflasche im handlichen 6er-Kasten erweitert und damit Glas als Verpackungsangebot für Mineralwasser neue Impulse gegeben.

Gerolsteiner Mineralwasser wird heute in Glas-Mehrweg, PET-Mehrweg und PET-Einweg angeboten. Diese an den Verbraucherwünschen orientierte Gebindevielfalt trägt wesentlich zum Markenerfolg bei. Innovative Abfülltechnologie und Logistik sowie modernste Lagertechnik sorgen für kurze Wege, effiziente Abläufe und eine hohe Flexibilität beim Bedienen der Nachfrage.

Gerolsteiner Mineralwasser in Zahlen

Ursprung

Gerolsteiner Mineralwasser stammt aus bis zu 250 Meter Tiefe, es dauert 50 bis 100 Jahre, bis es gefördert wird.

Herkunft der unterschiedlichen Wasserarten

Produktion

Gerolsteiner betreibt 11 Abfüllanlagen für Glas- und PET-Flaschen (Mehrweg- und Einwegflaschen). Die Anlage für die 1,0-l-PET-Mehrweg-Flasche füllt bis zu 38.000 Flaschen pro Stunde mit Gerolsteiner Wasser. Bis zu 57.000 Flaschen pro Stunde schafft die Abfüllanlage der 0,7-l-Glas-Mehrweg-Flasche.

Qualitätssicherung

über 400 Analysen pro Tag

Täglich finden über 400 Analysen in internen Labors statt, das sind rund 146.000 Analysen pro Jahr; zusätzlich finden regelmäßige externe Untersuchungen statt.


Verpackungsmix

Infografik zum Verpackungsmix bei Gerolsteiner: 79% Mehrweg und 21% Einweg

Konsum

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser in Deutschland liegt bei ca. 140 Litern im Jahr.


Umläufe der Mehrwegflaschen

PET-Flaschen werden 8-10 Mal, Glasflaschen 25-30 Mal wiederbefüllt.

Infografik zu den Umläufen der Mehrwegflaschen. 25-30 Befüllungen bei Glasflaschen und 8-10 Befüllungen bei PET Flaschen

Mineralstoffe

Gerolsteiner Sprudel und Medium enthalten 2.500 mg Mineralstoffe pro Liter, das entspricht 1/3 des Tagesbedarfs an Calcium und 1/4 des Tagesbedarfs an Magnesium.

Infografik zur Deckung des Tagesbedarfes an Calcium und Magnesium. 1/3 an Calcium und 1/4 an Magnesium

Die beste Lösung ist Vielfalt

Gut gerüstet