Ernährungsumstellung – so schaffst du es!

Du fühlst dich müde, ausgelaugt und bist schlecht gelaunt, aber du hast keine Ahnung, warum? Möglicherweise ernährst du dich nicht ausgewogen genug. Im Alltag bleibt oft wenig Zeit für gesundes Essen. Stattdessen wird im Büro regelmäßig zum Kuchen gegriffen, den ein Kollege gebacken hat, und abends schiebst du schnell eine Pizza in den Ofen. Auf Dauer wirkt sich diese Ernährungsweise nicht nur auf deine Stimmung, sondern auch auf deine Gesundheit und deine körperliche Fitness aus. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Ernährung umzustellen. Wir haben Tipps, wie du die Ernährungsumstellung schaffst, ohne dich in Verzicht üben zu müssen!

Was bedeutet Ernährungsumstellung?

Bei einer Ernährungsumstellung änderst du aktiv deine Essgewohnheiten und entdeckst neue Ernährungsformen. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlicher Natur sein: Du entscheidest dich aus Tierliebe für eine vegane Ernährung. Du möchtest Muskeln aufbauen und passt deine Essgewohnheiten entsprechend an. Oder du möchtest einfach nur deine Ernährung gesünder und ausgewogener gestalten. Anders als bei einer Diät handelt es sich bei einer Ernährungsumstellung meist um eine langfristige Veränderung.

Ernährungsumstellung: Tipps zur erfolgreichen Umsetzung

Aus alten Gewohnheiten auszubrechen, fällt oft schwer. Aus diesem Grund ist es wichtig, mit der richtigen Einstellung an die Sache heranzugehen. Wer von vornherein die Ernährungsumstellung als Problem und Qual ansieht, wird voraussichtlich scheitern. Stattdessen solltest du sie als Chance sehen. Sei neugierig auf neue Lebensmittel und Rezepte und freu dich, dass du schon bald wieder voller Energie, fit und ausgeglichen deinen Alltag bestreiten wirst.

Durchhalten

Wichtig ist, dass du dir bewusst bist, dass die Ernährungsumstellung nicht von heute auf morgen klappt. Schließlich musst du zuerst deine alten Gewohnheiten durch neue ersetzen – und das braucht Zeit. Genau wie wenn du eine neue Sportart oder eine andere Sprache lernst, musst du auch deine neue Ernährungsweise zunächst trainieren. Hast du die ersten Wochen geschafft, kannst du schon stolz auf dich sein. Bald schon ernährst du dich ganz automatisch anders, und deine alten Essgewohnheiten gehören der Vergangenheit an.

Nichts verbieten

Einige schaffen es deshalb nicht, eine Ernährungsumstellung durchzuhalten, weil sie den Plan zu radikal angehen und glauben, dass sie von nun an ausschließlich gesunde Lebensmittel zu sich nehmen dürfen. Schokolade, Pizza und Limonade werden dann komplett vom Essensplan gestrichen. Doch das durchzuhalten, ist auf Dauer nicht möglich. Merke: Essen soll Spaß machen und keine lästige Pflicht sein. Daher ist es wichtig, dir selbst keine Lebensmittel zu verbieten, sondern weiterhin alles zu essen, was du möchtest – allerdings in Maßen! Wenn du darauf achtest, alle wichtigen Nährstoffe am Tag zu dir zu nehmen, sodass der Bedarf an Mikro- und Makronährstoffen gedeckt ist, darfst du dir auch bei einer Ernährungsumstellung ab und an Schokolade und fettige Pommes gönnen.

Gesunde Alternativen finden

Oft ist es sogar einfacher als gedacht, sich gesünder zu ernähren. Achte darauf, welche Lebensmittel du regelmäßig isst und überlege, ob du sie durch eine gesündere Alternative ersetzen kannst. Du möchtest auf deinen Toast zum Frühstück nicht verzichten? Kein Problem – iss stattdessen einfach Vollkorntoast. Anstatt zu süßer Limonade zu greifen, trinke dein Mineralwasser mit einem Spritzer Zitrone oder gib ein paar Orangenscheiben für den Geschmack hinzu. Im Sommer musst du auf eine süße Erfrischung nicht verzichten – wie wäre es zum Beispiel mit Sahneeis, fruchtigem Wassereis, Sorbet oder Frozen Yogurt?

Sei neugierig

Ein großer Vorteil beim Ausbrechen aus Gewohnheiten liegt darin, dass du jetzt ganz viel Neues entdecken kannst. Sei also neugierig! Probiere zum Beispiel jede Woche ein neues Gemüse aus, schau dich im Supermarkt nach neuen Gewürzen um und probiere neue Rezeptideen. Auch von deinen Freunden oder Kollegen kannst du dich inspirieren lassen.

Sei nicht spontan

Dieser Punkt erscheint auf den ersten Blick seltsam. Doch gerade während der Ernährungsumstellung ist es wichtig, dass du dich an Pläne hältst, um durchzuhalten. Such dir verschiedene Rezepte zusammen und erstelle dir daraus einen Essensplan für die Woche. So weißt du genau, welche Lebensmittel du benötigst, und du kommst nicht so schnell in die Versuchung, etwas in den Einkaufswagen zu legen, das du gar nicht brauchst. Um zu vermeiden, dass du dir in der Mittagspause schnell beim Bäcker statt dem Vollkornbrötchen doch die Zimtschnecke kaufst, stelle sicher, dass du dir dein Essen nicht erst vor Ort besorgen musst. Bereite deine Mahlzeiten stattdessen zu Hause vor. Koche einfach größere Portionen, die du dann auf die einzelnen Wochentage aufteilst. Das ist nicht nur gesund, sondern schont gleichzeitig deinen Geldbeutel.

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