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Schüssel mit braunen Leinsamen auf Holztablett

Sind Leinsamen gesund? Wirkung der kleinen Körner

Was sind Leinsamen?

Goldene und braune Leinsamen in zwei kleinen Holzkellen auf hellem Holztisch© istockphoto.com/egal

Leinsamen sind die kleinen, aber mächtigen Samen der Flachspflanze. Ja, genau, die Pflanze, aus der auch Leinenstoff gemacht wird. Die kleinen Powerpakete sind nicht nur praktisch, sondern auch super gesund. Leinsamen stammen hauptsächlich aus Europa, kommen aber auch aus Ländern wie Kanada, Russland und Kasachstan. Zunehmend findest du sie auch aus nachhaltigem EU-Anbau.

Es gibt zwei Hauptarten von Leinsamen:

  1. braune Leinsamen

  2. goldene Leinsamen

In Sachen Nährstoffe und Wirkung sind sie fast identisch, also kannst du je nach Geschmack oder Verfügbarkeit zwischen den beiden Varianten wählen. Leinsamen sind zwar kein „Wundermittel“, aber sie bieten viele Vorteile. Also eine super Möglichkeit, mehr aus deiner Ernährung herauszuholen, ohne viel Aufwand!

Leinsamen: Nährwerte im Überblick

Leinsamen sind echte Nährstoffbomben! Sie liefern eine Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen, die deinem Körper guttun. Besonders die geschrotete Variante hat den Vorteil, dass dein Körper die Nährstoffe besser aufnehmen kann. Hier ein Überblick über die wichtigsten Nährwerte von Leinsamen:

NährstoffMenge pro 100 g
Kalorien488 kcal
Fett (inkl. Omega-3-Anteil)42 g (davon 22 g Omega-3)
Kohlenhydrate29 g
Ballaststoffe27 g
Eiweiß18 g
Magnesium392 mg
Zink4,6 mg
Eisen5,7 mg

Leinsamen geschrotet oder ganz?

Entscheide dich für geschrotete Leinsamen, wenn du die Nährstoffe besser aufnehmen möchtest. Ganze Leinsamen sind länger haltbar, aber weniger gut verdaulich. Leinsamenöl eignet sich gut für Salate oder als Dressing – aber nicht zum Erhitzen!

Wofür sind Leinsamen gut?

Leinsamen bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile:

  1. Herz-Kreislauf: Können sich positiv auf deine Blutfette auswirken und dein Herz-Kreislaufsystem unterstützen [1].

  2. Sättigung & Gewichtsmanagement: Durch ihre Quellfähigkeit helfen Leinsamen dir, länger satt zu bleiben – ein hilfreicher Begleiter, wenn du abnehmen möchtest.

  3. Entzündungshemmung: Können dabei helfen, Entzündungen in deinem Körper zu reduzieren.

  4. Veganer Nährstoff-Booster: Leinsamen sind eine praktische pflanzliche Quelle für Ballaststoffe und gesunde Fette.

Leinsamen für die Haut

Leinsamen versorgen deine Haut mit Feuchtigkeit, schützen vor Hautalterung und beruhigen Irritationen. Leinsamen können auch bei der Bekämpfung von Akne hilfreich sein, da die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken und das Hautbild verbessern können. Einfach regelmäßig essen und deine Haut wird frischer und strahlender. Trink dazu am besten reichlich Wasser!

Leinsamen für den Darm

Leinsamen können deinen Darm auf mehrere Arten unterstützen: Sie regen die Verdauung an und können dadurch vor allem bei Verstopfung hilfreich sein. Einer Studie zufolge sollen sie insbesondere bei chronischer Verstopfung positive Effekte haben. [2]

Gleichzeitig enthalten die Samen Schleimstoffe, die sich wie ein schützender Film über die Darmschleimhaut legen und so reizlindernd sowie beruhigend wirken können.

Wichtig ist dabei, dass du ausreichend Wasser dazu trinkst, damit die Leinsamen richtig aufquellen und ihre Wirkung optimal entfalten.

Haben Leinsamen auch Nebenwirkungen?

Joghurt mit Himbeeren, Samen und Leinsamen© istockphoto.com/ollo

Leinsamen sind super gesund, aber sie können auch Nebenwirkungen haben, wenn du nicht aufpasst: [3]

  1. Blähungen: Wenn du zu viele Leinsamen auf einmal isst, kann das Blähungen und ein Völlegefühl verursachen.

  2. Verdauungsprobleme: Bei zu viel kannst du auch mal Durchfall oder andere Verdauungsstörungen bekommen.

  3. Medikamenten-Wechselwirkungen: Leinsamen können die Aufnahme von Medikamenten stören, also lass zwischen der Einnahme von Medikamenten und Leinsamen mindestens 2-3 Stunden Abstand.

  4. Cadmium: In Leinsamen enthalten geringe Mengen an Cadmium (ein Schwermetall), das in hohen Mengen ungesund sein kann.

  5. Allergien: Falls du empfindlich auf Pflanzenstoffe reagierst, könntest du eine allergische Reaktion auf Leinsamen haben.

Sei also vorsichtig, wenn

  1. du einen verengten Magen, eine verengte Speiseröhre oder einen engen Darm hast (zum Beispiel nach einer Operation). Die Leinsamen quellen im Magen auf und könnten zu Blockaden führen.

  2. du gerade Magen-Darm-Probleme hast oder an einer akuten Entzündung leidest.

5 Tipps für Verzehr, Aufbewahrung & Zubereitung von Leinsamen

Leinsamen sind super vielseitig und können auf verschiedene Weisen zubereitet werden. Hier sind die besten Optionen:

  1. Ordentlich erhitzen: Geschrotete Leinsamen enthalten Blausäure, daher ist es sicherer, wenn du sie vor dem Verzehr erhitzt – zum Beispiel durch Backen, Kochen oder Rösten.

  2. Roh essen: Ganze Leinsamen kannst du auch pur essen, zum Beispiel im Müsli, Joghurt oder Smoothie. Achte darauf, sie zu schroten oder gut zu kauen, damit du die Nährstoffe richtig aufnimmst.

  3. Gut einweichen: Weiche die Leinsamen über Nacht in Wasser ein, damit sie leichter verdaulich werden und deine Verdauung unterstützen. Am nächsten Tag quellen sie auf und wirken beruhigend auf deinen Magen.

  4. Kleine Mengen essen: Bleib bei maximal 15-20 Gramm pro Tag (das sind ca. 2 Esslöffel), mehr muss nicht sein.

  5. Richtig aufbewahren: Ganze Leinsamen halten länger, aber geschrotete solltest du im Kühlschrank aufbewahren und sie am besten innerhalb von ein bis zwei Wochen verbrauchen. Leinsamenöl kommt auch in den Kühlschrank und sollte schnell verbraucht werden, da es schnell ranzig wird.

Fazit: Mit den Leinsamen zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Leinsamen sind richtig gut für deine Gesundheit! Sie helfen deiner Verdauung, unterstützen dein Herz und können deinen Cholesterinspiegel verbessern. Wenn du Leinsamen regelmäßig in deine Ernährung einbaust, tust du deinem Körper auf Dauer richtig etwas Gutes.

FAQ zu Leinsamen

Leinsamen sind richtig gut für deine Verdauung dank der vielen Ballaststoffe. Sie können dir helfen, das Risiko von Herzkrankheiten zu senken, deinen Blutzucker zu stabilisieren und deine Haut zu verwöhnen.

Am besten bleibst du bei 15-20 Gramm pro Tag, das sind etwa 2 Esslöffel. Mehr braucht es nicht, um von den Vorteilen zu profitieren.

Du kannst sie einfach in dein Müsli, Joghurt oder Smoothie mischen. Oder du weichst sie ein oder schrotest sie und gibst sie zu deinen Mahlzeiten.

Du kannst Leinsamen zu Mehl mahlen, in Backwaren verwenden, Leinsamenöl herstellen oder sie einfach als Topping für Salate und Müslis nutzen.

Leinsamen stammen hauptsächlich aus Europa, aber auch aus Ländern wie Kanada, Russland und Kasachstan. Und immer mehr kommen auch aus nachhaltigem EU-Anbau.

Beide Samen sind sehr gesund! Leinsamen bieten eine Vielzahl an Nährstoffen, während Chia mehr Kalzium enthält. Du kannst sie auch super abwechselnd essen!

Leinsamen sind vollgepackt mit Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen, Eiweiß, Magnesium, Zink und Antioxidantien. Eine echte Nährstoffbombe!

Leinöl ist super für dein Herz. Es hilft auch bei Entzündungen und unterstützt deine Hautgesundheit.

Quellen

  1. [1] National Institutes of Health (NIH), National Library of Medicine: Flaxseed and Flaxseed Oil; in: National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH), 2023

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