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Ein Wasserfall im Wald

Wasserschutz

Der Erhalt natürlicher Wasserressourcen in Zeiten von Klimawandel und Wasserknappheit, ist eine zentrale Gemeinschaftsaufgabe unserer Zeit. Daraus erwachsen unser Selbstverständnis und unsere Verantwortung, unser Mineralwasser für kommende Generationen zu erhalten. Wir setzen auf einen achtsamen Umgang mit Wasser und stellen einen intakten Kreislauf für unser Mineralwasser sicher.

Das Wichtigste im Überblick

  1. Wasserknappheit ist global und auch in Teilen Deutschlands ein Problem.

  2. Gerolsteiner entnimmt Tiefenwasser aus der Vulkaneifel schonend und hält den Kreislauf für sein Mineralwasser intakt

  3. Gerolsteiner schützt die Ressource Wasser in der Region mit Partnerschaften und Kooperationen

Wasser als kostbares Gut

Auf der Infografik sieht man, wie hoch der Anteil von Mineralwasser an der Gesamt-Wassernutzung ist© VDM 2022, UBA 2020, Köppen 2020, Baumann 2020

Wasserknappheit ist ein wachsendes globales Problem. Dabei wird unsere Erde doch oft auch der blaue Planet genannt. Blickt man aus dem Weltraum auf unsere Erdkugel, sieht man die enorme Menge an Wasser, die mehr als zwei Drittel der Oberfläche bedeckt. Es gibt zwar sehr viel Wasser, aber nur 3 % davon ist trinkbares Grundwasser.

Auch die Wasserversorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Extremwettereignisse, abnehmende Niederschlagsmengen und regional sinkende Grundwasserspiegel. Ein Großteil der Wasserreserven wird im Energiebereich, im verarbeitenden Gewerbe, der Landwirtschaft und für die öffentliche Wasserversorgung genutzt.* Mineralwasser macht nur einen sehr kleinen Anteil der Grundwassernutzung aus.**

Gerolsteiner Mineralwasser für kommende Generationen erhalten

Bis aus einem Regentropfen unser Mineralwasser wird, vergehen Jahrzehnte. Daher ist es wichtig, die Wasserkreisläufe und Niederschläge ganzheitlich und langfristig zu betrachten. Das tun wir über hydrogeologische Gutachten bei der Quellerschließung, das engmaschige Monitoring der Wasserbilanz und eine eigene Wetterstation. So stellen wir sicher, dass wir nur so viel Wasser entnehmen, wie sich Jahr für Jahr neu bilden kann.

Die Wasserentnahme des Gerolsteiner Mineralbrunnens stellt keine Konkurrenz zur öffentlichen Wasserversorgung dar, denn Gerolsteiner entnimmt Wasser an anderen Orten als die Trinkwasserversorger.*** Die natürlich hohe Mineralisierung von Gerolsteiner Mineralwasser unterscheidet sich deutlich von den Anforderungen, die an die öffentliche Trinkwasserversorgung und die dafür ausgelegte Infrastruktur gestellt werden.

Zudem tragen wir gemeinsam mit Partnern dazu bei, die Ressource Wasser in unserer Region zu schützen. Mit sieben landwirtschaftlichen Betrieben in unserem Mineralwassereinzugsgebiet haben wir eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um Einträge ins Grundwasser zu reduzieren. Weil gesunde Laubwälder natürliche Wasserfilter und -speicher sind und zusätzlich für die Bildung neuen Grundwassers sorgen, engagieren wir uns seit 2013 in Kooperation mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz für Aufforstung und Umbau von Waldflächen in der Vulkaneifel. Zudem haben wir regelmäßig Familien und Schülergruppen in unserer Erlebniswelt am Standort zu Gast, um sie für das Thema Mineralwasser zu sensibilisieren.

Siegellogo Premiummineralwasser Claim 2

Das Gerolsteiner Engagement für Quellschutz wird zudem über einen externen Zertifizierer nach den Vorgaben des Prüfinstituts SGS INSTITUT FRESENIUS mit der Zertifizierung „Premiummineralwasser“ in jährlichen Audits bestätigt.

Unabhängig zertifiziert nach den Vorgaben von SGS INSTITUT FRESENIUS – einsehbar unter www.sgs-qualitaetssiegel.de.

Wie werden die Gerolsteiner Quellen erschlossen?

Dr. Thomas Hens, Leiter Technische Entwicklung und Ressourcen bei Gerolsteiner, erklärt, wie Gerolsteiner seine Quellen erschließt.

Woher wissen Sie, wo Sie bohren müssen?

Vor der Bohrung liegt ein umfangreicher geologischer und hydrologischer Prozess. Unsere Quellen liegen alle in der Gerolsteiner Mulde. Das ist eine geologische Formation, die einer Badewanne gleicht – ein großes Becken aus Vulkangestein. Dieses Becken ist gut erforscht. Man muss aber auf der Grundlage der Kenntnisse ein Gefühl dafür entwickeln, wo die beiden für das Gerolsteiner Mineralwasser entscheidenden Faktoren günstig zusammentreffen. Einmal das Dolomitgestein, das sehr viel Calcium und Magnesium enthält. Doch diese Mineralien werden nur dann gelöst, wenn, zweitens, ausreichend natürliche Kohlensäure im Wasser ist. Ich brauche also Information über die Dicke des Dolomitstocks und ich muss wissen, wo sind Bruchstellen, Hohlräume, Risse, Klüfte, Versetzungen durch die die Kohlensäure aus etwa 1000 Meter nach oben dringen kann. An diesen Stellen entsteht tief im Felsboden das Löslichkeitsgebilde, das wir suchen und brauchen. Doch eine alte Bergmannsweisheit lautet: Unter Tage ist es dunkel. Es ist also immer ein Unterfangen, für das man auch etwas Glück braucht.

Ist eine Bohrung sehr aufwendig?

Eine Probebohrung in der Gerolsteiner Mulde ist komplizierter als an den meisten anderen Orten. Denn die Gerolsteiner Mulde ist ein klüftiges Gebilde. Das Vulkangestein hat verschiedene Dichten und man stößt bei einem Bohrgang auf viele kleine und große Hohlräume, ja Höhlen, die so groß wie ein ganzes Zimmer sein können. Das macht es äußerst kompliziert, eine lotgerechte Bohrung hinzugekommen, die allerdings für die Nutzung des Bohrlochs als Brunnen unabdingbar ist. So eine Aufgabe erfordert Spezialtechnik und Bohrexperten.

Was passiert, wenn Sie auf Tiefenwasser gefunden haben?

Stoßen wir dann auf Wasser, nehmen wir Proben und machen umfangreiche Tests, gemäß der Gesetzgebung. Stellt sich heraus, dass es sich um ein geeignetes Wasser handelt, sind die Analyseergebnisse die Grundlage für eine wasserrechtliche amtliche Genehmigung der Nutzung. Ist diese erfolgt, können wir einen Brunnen für die Nutzung bauen. Doch bevor es dazu kommt, muss alles stimmen.

Wem gehört das Wasser?

Landschaftsaufnahme von einem Seeufer© Gerolsteiner Brunnen

Wasser ist ein Gemeingut. In Deutschland gehört das Wasser daher den Kommunen, den Städten und Gemeinden. Ähnlich den Schürfrechten bei Bodenschätzen wird zur Nutzung von Wasser ein Wasserrecht seitens der Behörden vergeben. Als Mineralbrunnen erwirbt Gerolsteiner Brunnen für seinen Geschäftsbetrieb das Recht, das Wasser aus genehmigten Quellen in der genehmigten Menge zu fördern und abzufüllen. Die Vergabe des Wasserrechts erfolgt nach strenger Prüfung für einen festgeschriebenen Zeitraum. Darüber hinaus ist für die Entnahme ein Wasserentnahmegeld, der Wassercent, zu entrichten. Das Geld wird zweckgebunden für den Gewässerschutz eingesetzt. So entstand beispielsweise im Hunsrück finanziert durch den Wassercent eine Fernwasserleitung von der Primstal- zur Steinbachtalsperre im Hunsrück (Rheinland-Pfalz). Sie soll die Wasserversorgung in der Region des Nationalparks zukunftssicher machen.

Quellen

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Wir empfehlen, mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken und betonen die Bedeutung einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise.

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