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: Ein Bauer auf einer grünen Weide. Er trägt einen roten Eimer in der Hand, ihm folgen ein paar Kühe. Der Himmel ist sehr blau und ein paar Wolken sind am Himmel

Kooperationen

Der Dialog mit den Landwirten im unmittelbaren Kerneinzugsgebiet gehört zu den wichtigsten Aktivitäten im Bereich Gewässerschutz von Gerolsteiner, um die natürlichen Wasserquellen zu schützen. Mit sieben landwirtschaftlichen Betrieben setzen wir gemeinsam Maßnahmen zum Wasserschutz um, um Einträge ins Grundwasser zu reduzieren.

Das Wichtigste im Überblick

  1. Langfristige Kooperation von Gerolsteiner und regionalen landwirtschaftlichen Betrieben

  2. Weniger Einträge von Schadstoffen im Kerneinzugsgebiet

  3. Natürliche Wasserressourcen werden geschützt

Zusammen mit Landwirten für den Wasserschutz

„Ein erhöhter Nitratgehalt im Trinkwasser oder hohe Stickstoffwerte im Boden sind für jeden Brunnenbetreiber ein Warnzeichen. Wir beugen dem vor, indem wir seit Jahren mit den Landwirten im Gespräch sind“, erzählt Dr. Thomas Hens, Leiter Technische Entwicklung & Ressourcen bei Gerolsteiner. Seit 2012 stehen wir mit den Landwirten in unserer Nachbarschaft im intensiven Dialog und haben die Initiative „Kooperation Landwirtschaft“ ins Leben gerufen. Gegenstand dieser Zusammenarbeit ist es, dass die Landwirte ihre Felder gewässerschonend bewirtschaften, indem sie immer weniger Düngemittel einsetzen und so Einträge ins Grundwasser reduzieren.

Gemeinsam mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum werden die Landwirte besucht und ihre Acker- und Grünlandflächen begutachtet. Danach wird der Düngebedarf ermittelt, der so individuell wie möglich auf jede einzelne Fläche zugeschnitten ist. Außerdem werden zweimal im Jahr Bodenproben entnommen, um diese unter anderem auf Stickstoff zu untersuchen. Zudem werden Tipps für die Auswahl des Saatguts oder die Fruchtfolge gegeben und Fragen beantwortet.

„Erfreulich ist, dass heute nahezu alle Landwirte im Kerneinzugsgebiet beim Quellschutz mitmachen und daran arbeiten, gewässerschonender zu wirtschaften“, sagt Dr. Hens. Aktuell sind es konkret sieben landwirtschaftliche Unternehmen.

Bausteine der Kooperation sind:

  1. Bei der bedarfsgerechten Stickstoffdüngung werden mehrmals pro Jahr die Stickstoffwerte im Boden gemessen. So kann ein Bedarfswert ermittelt werden, damit nie zu viel Stickstoff in Form von Dünger in den Boden gelangt.

  2. Der Zwischenfruchtanbau, der zwischen zwei Hauptkulturen stattfindet, mindert Abschwemmrisiken und nährt den Boden zusätzlich mit organischer Substanz, um die biologische Bodenaktivität zu stärken.

  3. Ein weiterer Teil des Projekts ist der Verzicht auf die Ausbringung von Wirtschaftsdünger, der sich schädlich auf das Grundwasser auswirken kann.

Dr. Thomas Hens

Nur gemeinsam können wir unser Wasser schützen. Deswegen suchen wir den langfristigen Austausch mit den Landwirten in unserem Mineralwasserbildungsgebiet.

Dr. Thomas Hens

Leiter Technische Entwicklung & Ressourcen

„Die Kooperation mit Gerolsteiner passt einfach in unsere Produktionsweise“

Von Anfang an machen Jürgen und Monika Faber mit. Sie betreiben ihre Landwirtschaft im Nebenerwerb. Das wird sich bald ändern, Sohn Tobias will den Hof, auf dem 70 Milchkühe (Jahresproduktion: 700.000 Liter) leben, hauptberuflich bewirtschaften. Das Futter und die Silage stellen die Fabers komplett selbst her.

Auf ihren Äckern bauen sie Grannenweizen, Triticale oder Sommergerste und als Zwischenfrucht eine Mischung aus Senf, Ramtillkraut und Raps an. Die Felder bearbeiten sie nach der Ernte mit Scheibeneggen, um eine Erosion der Böden zu vermeiden, und für seine Grünlandflächen setzt Faber ausschließlich nur Gülle aus dem eigenen Betrieb ein.

Das Resultat: Auf den sieben Hektar Land, das zum Kerneinzugsgebietgebiet gehören, sind in den vergangenen Jahren keine Schadstoffe festgestellt worden. „Die Kooperation mit Gerolsteiner passt einfach in unsere Produktionsweise – und das schon seit vielen Jahren“, sagt Jürgen Faber, der auf seinem Hof auch eine Fotovoltaikanlage betreibt.

Vom konventionellen Landwirt zum zertifizierten Bioland-Betrieb

Ein anderes Beispiel ist der Reginenhof, der Flächen bewirtschaftet, die im engeren Einzugsgebiet unserer Mineralwasserquellen liegen. Seit 2018 ist er ein zertifizierter Bioland-Betrieb. Sein Besitzer Rien Romme hat den Viehbestand verkleinert, die Fütterung der Rinder auf biologische Pflanzenerzeugnisse umgestellt und setzt als Silage nur noch Heu oder Gras ein. Gerolsteiner hat den Hof in der Umstellungsphase begleitet und finanziell unterstützt.

Und wie profitieren unsere Quellen und Produkte?

„Es dauert zwar sehr lange, bis sich ein Regentropfen Gerolsteiner nennen darf. Aber je früher und genauer wir darauf achten, was oben an der Erdoberfläche passiert, desto besser schützen wir unser Tiefenwasser vor äußeren Einflüssen. Deswegen sind wir gern Impulsgeber für eine gewässerschonende Landwirtschaft“, erklärt Dr. Thomas Hens.

Unsere Partner für schonenden Umgang mit Wasser

In der Kooperation mit aktuell sieben Landwirten geht es darum, auf einer Fläche von 95 Hektar das Grund- und Oberflächenwasser zu schützen und die Qualität des Wassers zu erhalten. Bei diesen Maßnahmen unterstützt uns das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum. Weitere Partner sind der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, die Fachbehörden, die Wasserwirtschaftsbehörden, die Verbandsgemeinde Gerolstein, die Kreisverwaltung Vulkaneifel sowie das Landesministerium Rheinland-Pfalz. Grundlage der Zusammenarbeit ist eine Kooperationsvereinbarung, die sieben landwirtschaftliche Betriebe unterzeichnet haben.

Ein Landwirt der die Kühe im Freien füttert
Ein Landwirt der die Kühe im Stall mit frischem Gras füttert
Ein Landwirt der die Kühe im Stall mit frischem Gras füttert

Schutz von Landschaft und Wasser gehen Hand in Hand

Basalt und Lavaschlacken sind die wichtigsten Bodenschätze der Vulkaneifel. Sie werden seit Jahrzehnten im Tagebau abgebaut, was Narben in der Landschaft hinterlässt. Und nicht nur das. „Durch den Gesteinsabbau bis zu einer Tiefe von 70 Metern wird eine wertvolle Erdschicht entfernt und die Verweilzeit des Wassers im Boden um viele Jahre verkürzt“, sagt Dr. Thomas Hens, Leiter für Technische Entwicklung & Ressourcen bei Gerolsteiner. Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass die Abbaufläche in unserem Mineralwassereinzugsgebiet nicht erweitert wird. Nach Gesprächen mit allen Interessengruppen und einem Fachgutachten über die Folgen des Gesteinsabbaus hat der Landkreis Vulkaneifel sich für den Schutz der Landschaft und gegen eine geplante Erweiterung der Abbaufläche ausgesprochen.

Der Gerolsteiner Zukunftswald aufgenommen von oben mit einer Dhrone

Umwelt- und Klimaschutz

Gerolsteiner Zukunftswald

Erfahre wie wir uns mit unserem Projekt Gerolsteiner Zukunftswald aktiv für die Aufforstung und den Waldschutz in der Eifel engagieren.

Unser Zukunftswald
Ein Gerolsteiner Mitarbeiter in einem weißen Kittel prüft mit einer blauen Flüssigkeit die Wasserqualität

Wasser- & Quellschutz

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Gerolsteiner setzt auf Qualität. Strenge Kontrollen sichern höchste Standards, um das Kundenvertrauen zu stärken.

Qualität hat Priorität

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Wir empfehlen, mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken und betonen die Bedeutung einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise.

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