Der Gerolsteiner Zukunftswald aufgenommen von oben mit einer Dhrone

Gerolsteiner Zukunftswald

Der aktive Waldschutz bewegt uns nachhaltig, weil gesunde Wälder natürliche Wasserfilter und -speicher sind und damit für sauberes Grundwasser sorgen. Deswegen engagieren wir uns in Kooperation mit Landesforsten Rheinland-Pfalz in der Vulkaneifel für die Aufforstung der Wälder. So entstand das Projekt Gerolsteiner Zukunftswald.

Das Wichtigste im Überblick

  1. Gerolsteiner engagiert sich für die Anpflanzung von Mischwäldern, die besser mit den Folgen des Klimawandels zurechtkommen als Fichten-Monokulturen.

  2. Es werden über 15 Baumarten gepflanzt: Rotbuche, Traubeneiche, Hainbuche, Bergahorn, Edelkastanie, Wildkirsche, Weißtanne, Baumhasel und Douglasie.

  3. In Laub- und Mischwäldern bildet sich mehr neues Grundwasser als in reinen Nadelwäldern.

  4. Durch Aufforstung ist der Gerolsteiner Zukunftswald um mehr als 165.000 klimastabile Bäume reicher.

Martin Lotze

Das Projekt Zukunftswald ist für uns eine sehr wichtige Hilfe. So halten wir gemeinsam den Wald fit und sorgen langfristig für sauberes Wasser

Martin Lotze

Mischwälder statt Monokultur

Die Waldlandschaft in der Vulkaneifel ist noch jung – im 19. Jahrhundert wurden die kargen Böden und Kahlflächen im „preußischen Sibirien“ mit der schnell wachsenden und frostunempfindlichen Fichte aufgeforstet, weshalb sie in der Eifel noch heute „Preußenbaum“ genannt wird. Heute ist die Baumart vom Klimawandel stark betroffen. Sie kann den hohen Temperaturen, den geringen Niederschlägen, Stürmen wie Kyrill oder Xynthia und dem Borkenkäfer nicht mehr standhalten.

Eine Lösung ist die Aufforstung von Mischwäldern, die besser mit den Folgen des Klimawandels zurechtkommen. Zukunftsfähige und heimische Baumarten wie Edelkastanie, Traubeneiche, Wildkirsche, Bergahorn, Weißtanne, Hain- oder Rotbuche sowie die Douglasie werden jetzt auf Schad- und Kahlflächen angepflanzt oder in geschlossenen Wäldern unter dem Schirm der Altbäume. Das wirkt positiv auf das Wasser im Wald: In Laub- und Mischwäldern bildet sich mehr neues Grundwasser als in reinen Nadelwäldern, weil der Boden darunter wie ein Schwamm wirkt. Er nimmt das Regenwasser optimal auf und speichert es. Weitere Vorteile: Ihr intensives Wurzelwerk schützt Mischwälder besser vor Stürmen, Starkregen und Erosion. Außerdem senken sie die Gefahr von Waldbränden, weil sie nicht so leicht entzündbar sind wie Nadelwälder. Zudem sind Mischwälder Lebensraum für viele Tiere: In 70 Hektar Mischwald leben etwa 14 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Tierarten.

Detailaufnahme wie ein Fuß in einem Wanderschuh den Spaten in den Waldboden sticht
Der Förster Martin Lotze steht in einem roten Poloshirt im Wald und begutachtet die neuen Bäume
Eine Aufnahme aus der Vogelperspektive zeigt einen Waldausschnitt in dem neue Bäume gepflanzt werden, bzw. aufgeforstet wird.
Eine Detailaufnahme in der der Förster ein Stück Baumrinde in die Kamera hält, welches von Borkenkäfern befallen ist

Waldschutz ist Klimaschutz

Klimaschutz und Umweltschutz sind seit jeher ein Element unserer Unternehmensstrategie. Deswegen drehen wir an vielen Stellschrauben und haben schon 2013 in Kooperation mit Landesforsten Rheinland-Pfalz das Projekt Gerolsteiner Zukunftswald gestartet. Heute ist der Gerolsteiner Zukunftswald um über 185.000 klimastabile Bäume reicher. Im ersten Jahr wurden mehr als 15.000 Setzlinge von Traubeneiche und Hainbuche im Gerolsteiner Kommunalwald gepflanzt. Seitdem haben wir unseren Zukunftswald ständig ausgeweitet: In den folgenden vier Jahren waren es über 18.000 Setzlinge, 2019 folgten rund 12.900 Setzlinge von Buche, Weißtanne oder Esskastanie und 2020 bis 2022 waren es jeweils 40.000 neue Bäume. Bestimmt wird unser Wald noch größer: Bis 2025 werden wir jährlich mindestens 20.000 neue Bäume pflanzen. 

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15

verschiedene Baumarten wie Rotbuche, Traubeneiche, Hainbuche, Bergahorn, Edelkastanie, Wildkirsche, Weißtanne, Baumhasel, Douglasie

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185.000Bäume

haben wir seit 2013 in der Eifel gepflanzt.

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14%

der in Deutschland lebenden Tierarten leben auf 70 Hektar Mischwald.

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50Liter

Bis zu 50 Liter Wasser werden bei Niederschlägen in den oberen 10 Zentimetern des Waldbodens gespeichert.

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Gerolsteiner Mineralwasser schöpft seine Kraft aus der Natur und engagiert sich aktiv für deren Schutz. Wir reduzieren Emissionen und fördern nachhaltige Lösungen im Dialog mit unseren Lieferanten.

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