Eine Panorama-Ansicht ĂŒber Wiesen und WĂ€lder in der Eifel

Unser Wasser fĂŒr die Zukunft bewahren

Quellschutz: schonender Umgang mit unserem Mineralwasser

Das Mineralwasser aus den Tiefen der Vulkaneifel ist ein einzigartiges Naturprodukt. Wie Gerolsteiner jede einzelne seiner 28 Quellen schont und schĂŒtzt, damit die Menschen das Wasser heute und auch morgen noch trinken können.

Unser Wasser fĂŒr kommende Generationen erhalten

Blick auf ein Tal in der Eifel, darin ein See. Die Sonne geht auf© Maximilian Lehrke Photography

Wir bei Gerolsteiner leben Wasserschutz und Quellschutz und gehen schonend mit unseren 28 Wasserquellen um, die sich auf ungefĂ€hr 50 Quadratkilometer der sogenannten Gerolsteiner Mulde verteilen. Das zeigen folgende Beispiele: Das uns erteilte Wasserrecht sieht vor, dass wir maximal 20 Prozent des jĂ€hrlich neu gebildeten Tiefenwassers entnehmen dĂŒrfen, um Nachhaltigkeit im Bereich Wasser zu gewĂ€hrleisten. Das stellt sicher, dass der Wasserkreislauf intakt bleibt, weil nie mehr Wasser entnommen wird, als sich neu gebildet hat. Doch wir entnehmen sogar nur 10 Prozent der Menge des sich jĂ€hrlich neu bildenden Tiefenwassers.

Wie entsteht eigentlich unser Mineralwasser? Es ist ein Spiegelbild der Landschaft und der Geologie in der Vulkaneifel. Es ist als Regentropfen von der ErdoberflĂ€che durch verschiedene Erd- und Gesteinsschichten gesickert, bevor es sich in bis zu 250 Meter Tiefe in geschĂŒtzten Quellen gesammelt hat. Das dauert etwa 50 bis 100 Jahre. Ein Effekt dieser langen Reise: Das Wasser wurde durch das porige Dolomitgestein der Vulkaneifel gefiltert und mit wertvollen Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium angereichert. So ist echte Kraft aus der Natur entstanden, deren Schutz uns tĂ€glich bewegt.

Wie aus Regen Mineralwasser wird

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< 10 %

Gerolsteiner geht schonend mit seinen 28 Quellen um und entnimmt unter 10 Prozent des sich jÀhrlich neubildenden Tiefenwassers. Gesetzlich erlaubt sind bis zu 20 Prozent.

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250Meter

tief im Vulkangestein liegen die Wasservorkommen, aus denen Gerolsteiner sein Mineralwasser entnimmt.

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25%

des Regenwassers versickern im Boden und speisen das Grund- und teilweise viel spÀter das Tiefenwasser.

Schutzmaßnahmen fĂŒr unser Mineralwasser

Wir schĂŒtzen unsere natĂŒrlichen Wasserquellen vorbeugend und mithilfe moderner Technik: Wir fĂŒhren aufwendige und tiefgehende Wasseranalysen durch, befahren die Quellen regelmĂ€ĂŸig mit Kameras und ĂŒberprĂŒfen die Bauwerke unserer Brunnen. Außerdem haben wir uns dafĂŒr eingesetzt, dass unser Mineralwassereinzugsgebiet in allen politischen und geologischen Karten und Portalen in Form einer Mineralschutzkarte eines Mineralwasserschutzgebiets hinterlegt ist. Das Resultat: Alle tieferen Eingriffe in das Erdreich wie Bohrungen oder Baumaßnahmen sind inzwischen genehmigungspflichtig und werden mit uns abgestimmt.

Zu den vorbeugenden Schutzmaßnahmen gehört auch unser Dialog mit den Landwirten in unserem Mineralwasserkerngebiet, das die natĂŒrlichen Wasserquellen in der Eifel bewahren soll. Gemeinsam treiben wir einen grundwasserschonenden Wandel im Anbau voran, damit nicht zu viele PflanzennĂ€hrstoffe im Grundwasser landen. Ebenso setzen wir uns dafĂŒr ein, dass die AbbauflĂ€chen fĂŒr Gestein im Einzugsgebiet unserer natĂŒrlichen Wasserquellen nicht erweitert werden.

Dr. Thomas Hens

Wir schĂŒtzen heute unsere Quellen, damit die Menschen auch im Jahr 2070 unser Mineralwasser trinken können. Und dafĂŒr tun wir alles, was aktuell möglich und notwendig ist

Dr. Thomas Hens

Leiter technische Entwicklung & Ressourcen

Gemeinsam schĂŒtzen

Eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung und bei den Behörden erfahren unsere Genehmigungsverfahren fĂŒr Quellerschließungen und Wasserrechte. Das beruht auf unserer transparenten Kommunikation und dem stĂ€ndigen Dialog mit allen Beteiligten. So haben wir Vertrauen geschaffen. Alle Interessengruppen wissen, dass wir schonend mit unseren Wasserressourcen umgehen, Wasserschutz und Klimaschutz betreiben, das heißt den Klimawandel sowie die Klimaziele im Blick haben. Ein weiterer Grund: Wir entnehmen kein Wasser aus Gebieten, in denen gleichzeitig Trinkwasser gewonnen wird. Sie befinden sich nicht in dem von uns genutzten Quellgebiet. WĂ€hrend schon heute manche Regionen in Deutschland wegen des geringen Niederschlags unter Wasserknappheit leiden, ist das in der Vulkaneifel nicht der Fall.

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HĂ€ttest du es gewusst?

Aufgrund seiner hohen Mineralisierung ist unser Mineralwasser als Leitungswasser ungeeignet. Es hÀtte sogar nachteilige Auswirkungen (Verkalkung, Rohrkorrosion etc.). 

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