
Unser Mineralwasser für die Zukunft bewahren
Quellschutz: schonender Umgang mit unserem Mineralwasser
Wie entsteht eigentlich unser Mineralwasser? Es ist ein Spiegelbild der Landschaft und der Geologie in der Vulkaneifel. Es ist als Regentropfen von der Erdoberfläche durch verschiedene Erd- und Gesteinsschichten gesickert, bevor es sich in bis zu 250 Meter Tiefe in geschützten Quellen gesammelt hat. Das dauert je nach Brunnen mehrere Jahrzehnte bis Jahrhunderte. Ein Effekt dieser langen Reise: Das Wasser wurde durch das porige Dolomitgestein der Vulkaneifel gefiltert und mit wertvollen Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium angereichert.
Wir bei Gerolsteiner gehen schonend mit unseren Mineralwasserquellen um, die sich auf ungefähr 50 Quadratkilometer der sogenannten Gerolsteiner Mulde verteilen. Wir halten den Wasserkreislauf intakt, indem wir deutlich weniger Mineralwasser entnehmen, als sich durch Regen neu bildet.
Zudem prüfen und schützen wir unsere natürlichen Wasserquellen mithilfe moderner Technik: Wir führen aufwendige und tiefgehende Wasseranalysen durch, befahren die Quellen regelmäßig mit Kameras und überprüfen die Bauwerke unserer Brunnen.
Dialog & Kooperationen zum Schutz unseres Mineralwassers
Zu den vorbeugenden Schutzmaßnahmen gehört auch unser Dialog mit Landwirten in unserem Kerneinzugsgebiet. Im Rahmen einer Kooperation mit sieben landwirtschaftlichen Betrieben geht es darum, Einträge ins Grundwasser zu vermeiden, indem u.a. Felder durch weniger Düngemittel bewirtschaftet werden.
Außerdem haben wir uns dafür eingesetzt, dass unser Mineralwassereinzugsgebiet in Karten und Portalen in Form eines Mineralwasserschutzgebiets hinterlegt ist. Das Resultat: Bei relevanten Bauprojekten werden wir am Verfahren beteiligt und haben damit die Möglichkeit, Anpassungen im Sinne des Grundwasserschutzes einzubringen. So haben wir beispielsweise erreicht, dass Abbauflächen für Gestein im Einzugsgebiet unserer natürlichen Wasserquellen nicht erweitert werden.

Wir schützen heute unsere Quellen, damit die Menschen auch im Jahr 2070 unser Mineralwasser trinken können. Und dafür tun wir alles, was aktuell möglich und notwendig ist
Dr. Thomas Hens
Leiter Technische Entwicklung & Ressourcen



