Basisches Frühstück: Mild in den Tag starten

Du möchtest gesund in den Tag starten, etwas für dein körperliches Wohlbefinden tun und du möchtest dabei guten Geschmack? Dann solltest du die basische Ernährungsweise testen. Mit ihr vermeidest du bewusst säurehaltige Lebensmittel, um den Säure-Basen-Haushalt deines Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wir verraten dir, was es dabei zu beachten gibt und wie du deinem Körper bereits morgens mit einem basischen Frühstück etwas Gutes tun kannst.

Basische Ernährung zum Frühstück: Das sind die Basics

Beim Gedanken an ein ausgiebiges Frühstück kommen den meisten Menschen wohl zunächst Brötchen, Croissants oder das klassische Frühstücksei in den Sinn. Bei einem basischen Frühstück sind solche Lebensmittel jedoch tabu – ebenfalls Kaffee, schwarzer Tee und Milch. Der Grund dafür ist einfach: Sie fördern die Säurebildung im Körper und können langfristig den Säure-Basen-Haushalt durcheinanderbringen.

Stattdessen sieht ein typisch basisches Frühstück Lebensmittel vor, die die Entsäuerung fördern und sehr mild und bekömmlich für den Magen sind. Grundbestandteile eines basischen Frühstücks sind vor allem Obst, Gemüse, Trockenfrüchte, Hafer, Dinkel und Milchersatzprodukte wie Mandelmilch. Daraus kannst du zum Beispiel ein buntes Müsli oder Porridge kreieren. Als knackiges Topping eignen sich Nüsse und Chiasamen. Probiere zum Beispiel eine Buchweizenschale mit Früchten, ein wärmendes Porridge oder eine Waldbeeren-Smoothie-Bowl.

Beim basischen Frühstück zählt die Abwechslung

Möchtest du nicht komplett auf dein Frühstücksbrot verzichten, sind Kartoffel- oder Dinkelbrote eine hervorragende Alternative zu Lebensmitteln aus Weizenmehl. Generell kannst du dir natürlich auch im Rahmen einer basischen Ernährung ab und an zum Frühstück ein Marmeladenbrötchen, Rührei oder andere säurehaltige Leckereien gönnen. Wichtig dabei ist, dass du ein gesundes Verhältnis berücksichtigst: Empfohlen werden 80 Prozent basische und 20 Prozent säurehaltige Lebensmittel.

Wichtig: Auch nach dem Frühstück solltest du auf eine basische Ernährung achten. Das beginnt bereits bei den Getränken, die du im Alltag zu dir nimmst. Wähle am besten zuckerfreie Getränke, die möglichst wenig Kohlensäure enthalten – zum Beispiel ungesüßte Tees und Wasser wie das Gerolsteiner Heilwasser.

Ein säurearmes Frühstück genießen: Basische Rezepte

In unserer Rezeptdatenbank findest du zahlreiche Ideen, wie du dein Frühstück basisch, ausgewogen und abwechslungsreich gestalten kannst. Zwei köstliche Rezepte stellen wir dir hier kurz vor:

Heiße Kurkuma-Milch

Ob Sommer oder Winter – für die meisten Menschen gehört ein wohltuendes Heißgetränk zum Frühstück einfach dazu. Auch das gibt es natürlich in einer basischen Variante, zum Beispiel als Kurkuma Latte.

 

Das brauchst du dafür:

  • eine Tasse Mandel-, Hafer- oder Kokosmilch
  • 1 TL Kurkuma
  • etwas geriebenen Ingwer
  • 1 TL Honig
  • etwas Zimt und Muskatnuss

 

So bereitest du die Milch zu:

  1. Gib zur Milch alle anderen Zutaten hinzu, erwärme die Mischung und lass sie einige Minuten ziehen.
  2. Schäume nun einen Teil der Milch auf und gib ihn oben auf deinen Kurkuma Latte.

Frühstücksbrei

Als sättigende Frühstückskomponente eignet sich ein Hirse- oder Haferbrei hervorragend.

 

Das brauchst du dafür:

  • 5 EL Hirse- oder Haferflocken
  • 2 EL Braunhirsemehl
  • 2 reife Bananen
  • Wasser
  • optional: 1 TL Leinöl, 1 EL Honig

 

So bereitest du den Brei für dein basisches Frühstück zu:

  1. Zerdrücke die Bananen mit einer Gabel.
  2. Gibt die Hafer- oder Hirseflocken in einen Topf und gieße so viel Wasser dazu, dass alle Flocken damit bedeckt sind. Alternativ kannst du statt Wasser auch Mandelmilch verwenden.
  3. Koche alles auf und rühre den Brei dabei ständig um.
  4. Mische nun die Bananen und das Braunhirsemehl unter den Brei. Optional kannst du den Frühstücksbrei noch mit deinen Lieblingsbeeren, Nüssen oder Zimt verfeinern.

 

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