
Herbst- und Wintergemüse
Ernährungstipps
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Saisonales Gemüse bekommst du auch in der kalten Jahreszeit aus regionalem Anbau. Es schmeckt köstlich, liefert viele wertvolle Nährstoffe und hat noch weitere Vorteile: Dank kurzer Transportwege ist Wintergemüse besonders nachhaltig und eine gute Alternative zu weitgereisten Lebensmitteln.
Saisonales Gemüse in den dunkleren Jahreszeiten
Der Blick in den Saisonkalender lohnt sich, denn zwischen September und März wächst so einiges bei uns, das für Vielfalt auf deinem Teller sorgt.
Regional ist nicht automatisch saisonal
Regionales Gemüse stammt aus deiner Umgebung, saisonales Gemüse hat gerade seine natürliche Erntezeit. Lagerware wurde bereits früher geerntet und für einen späteren Verkauf aufbewahrt. Welches typische Wintergemüse und Herbstgemüsein Deutschlandwann Saison hat, und was drinsteckt, zeigt dir unsere Liste auf einen Blick.
| Gemüse | Saison / Hauptsaison | Nährstoff-Highlight |
|---|---|---|
| Grünkohl | Oktober–März | Vitamin C, Vitamin K, Calcium |
| Rosenkohl | Oktober–Februar | Vitamin C, Folsäure, Ballaststoffe |
| Rotkohl | Hauptsaison September–Dezember, ganzjährig aus deutschem Anbau erhältlich | Vitamin C, Anthocyane, Glucosinolate |
| Weißkohl | ganzjährig aus deutschem Anbau erhältlich, Hauptsaison Herbst/Winter | Vitamin C, Ballaststoffe, Glucosinolate |
| Wirsing | ganzjährig erhältlich, Hauptsaison Herbst/Winter | Vitamin C, Folsäure, Vitamin K |
| Hokkaido-Kürbis | Spätsommer–Winter | Beta-Carotin, Ballaststoffe |
| Butternut-Kürbis | Herbst–Winter | Beta-Carotin, Kalium |
| Rote Bete | Hauptsaison September–März, ganzjährig aus deutschem Anbau erhältlich | Folsäure, Kalium, Betalaine |
| Pastinake | September–März | Ballaststoffe, Kalium, Folsäure |
| Karotte | ganzjährig erhältlich, Hauptsaison Sommer bis Herbst | Beta-Carotin, Ballaststoffe |
| Knollensellerie | Herbst–Winter | Kalium, Ballaststoffe |
| Steckrübe | Oktober–März | Vitamin C, Ballaststoffe, Kalium |
| Schwarzwurzel | Oktober–April | Inulin, Vitamin E |
| Topinambur | Oktober–März | Inulin, Kalium |
| Porree (Lauch) | ganzjährig, Winterlauch vor allem Herbst/Winter | Vitamin C, Vitamin K, Folsäure |
| Zwiebeln | Ernte vor allem Spätsommer/Herbst, als Lagerware ganzjährig erhältlich | Schwefelverbindungen, Quercetin |
| Feldsalat | Herbst–Winter | Folsäure, Beta-Carotin, Eisen |
| Chicorée | vor allem Herbst–Frühjahr | Folsäure, Inulin, Bitterstoffe |
| Endivie | etwa Mai–November, Schwerpunkt Spätsommer/Herbst | Folsäure, Kalium, Bitterstoffe |
Übrigens
Auch Obst ist in den kälteren Monaten aus regionalem Anbau zu bekommen. Besonders die vielen Apfelsorten können dir den Herbst und Winter versüßen
Vorteile von saisonalem Winter- und Herbstgemüse
© istockphoto.com/yasindmrblkWenn du im Herbst und Winter zu saisonalem Gemüse greifst, tust du dir und der Umwelt etwas Gutes. Hier bekommst du einen Überblick über die wichtigsten Vorteile.
Kurze Wege: Kaufst du Gemüse aus deiner Region, vermeidest du lange Transportwege. Außerdem braucht es meist keine aufwendige Lagerung oder den Anbau in beheizten Gewächshäusern. So sparst du indirekt Energie und ernährst dich nachhaltiger.
Viele Nährstoffe: Greifst du im Herbst und Winter zu regionalem Gemüse, versorgst du deinen Körper mit vielen wertvollen Nährstoffen.
Voller Geschmack: Heimisches Gemüse der Saison, bekommst dubesonders frisch. Regionale Betriebe können es reif ernten, und das schmeckst du.
Günstiger Preis: Kaufst du Gemüse während seiner Saison, zahlst du dafür häufig weniger.
Regionale Betriebe:Mit saisonalem Gemüse unterstützt du gleichzeitig die Landwirtschaft vor Ort.
Mehr Abwechslung: Orientierst du dich am Saisonkalendersorgst du automatisch für mehr Vielfalt in deiner Ernährung. Dabei entdeckst du vielleicht auch Sorten wie Schwarzwurzel oder Topinambur, an denen du im Supermarkt sonst vorbeigehen würdest.
Herbst- und Wintergemüse zubereiten: Tipps für deine Küche
© istockphot.com/EJGrubbsHerbst- und Wintergemüse ist vielseitig: Viele Sorten schmecken aus dem Ofen, andere eignen sich besonders gut für Suppen, Eintöpfe oder Salate. Mit diesen Zubereitungstipps sorgst du für mehr Abwechslung beim Essen.
Ab in den Ofen: Röste Rosenkohl, Rote Bete, Pastinaken, Karotten, Steckrüben oder Topinambur als Ofengemüse. Bereite Hokkaido ebenfalls im Ofen zu, seine Schale kannst du dabei einfach mitessen. Grünkohl wird mit etwas Öl und Gewürzen zu knusprigen Ofen-Chips.
Für Suppen und Eintöpfe: Verwende Kürbis, Pastinaken, Karotten, Knollensellerie oder Steckrüben für cremige Suppen und Pürees. Gib Weißkohl, Wirsing oder Porree in herzhafte Eintöpfe. Zwiebeln eignen sich dabei als aromatische Basis für viele Gerichte.
Kurz in die Pfanne: Brate Spitzkohl nur kurz an, damit er schön zart bleibt. Halbiere Rosenkohl und brate ihn direkt in der Pfanne oder dünste ihn.
Roh und knackig: Serviere fein gehobelten Rot- oder Spitzkohl als Salat. Raspele Topinambur roh oder kombiniere Feldsalat mit Nüssen, Speck oder Kartoffeldressing. Serviere Chicorée zum Beispiel mit Orange und Walnüssen und Endivie mit einem kräftigen Dressing.
Deftig und klassisch: Schmore Grünkohl mit Kartoffeln, bereite Rotkohl als Apfelrotkohl zu oder fülle Weißkohl und Wirsing für Rouladen.
Gut zu wissen: Schäle Schwarzwurzeln am besten mit Handschuhen und lege sie anschließend in Zitronenwasser, bevor du sie kochst oder brätst. Schäle Butternut-Kürbis, während du Hokkaido mit Schale verarbeitest.
Tipp: Verwerte möglichst viel vom Gemüse: Bereite zum Beispiel aus Karottengrün ein Pesto zu oder schneide Kohlstrünke fein und gib sie in einen Salat.
Wie lagere ich Herbst- und Wintergemüse richtig?
© istockphoto.com/Diy13Ein großer Pluspunkt vieler Herbst- und Wintersorten: Sie sind echtes Lagergemüse. Kürbis, Kohlköpfe und Wurzelgemüse halten sich bei richtiger Aufbewahrung Wochenoder sogar monatelang, ganz ohne Kühlschrank.
Wie lange dein Gemüse frisch bleibt, hängt stark von der Sorte und dem richtigen Lagerort ab:
Kürbis: Lagere ganze Speisekürbisse kühl, trocken und luftig, idealerweise bei 10 bis 15 °C, etwa im Keller, in der Speisekammer oder in einem unbeheizten Raum. Der Kühlschrank eignet sich dafür nicht, da es dort zu kalt und zu feucht ist. Mit Stiel hält sich ein Hokkaido zwei bis drei Monate, Butternut und Muskatkürbis sogar bis zu einem halben Jahr. Bewahre angeschnittenen Kürbis in Folie gewickelt im Gemüsefach auf und verbrauche ihn innerhalb von drei bis vier Tagen.
Kohl:Lagere ganze Köpfe von Weiß- und Rotkohl zwei bis drei Wochen im Gemüsefach oder bei 0 bis 5 °C im kühlen Keller sogar mehrere Monate. Verbrauche Wirsing innerhalb einer Woche, da er empfindlicher ist. Decke angeschnittene Köpfe mit Folie ab. Grünkohl und Rosenkohl sind keine Lagerkünstler: Wickle Grünkohl in ein feuchtes Tuch und bewahre ihn nur wenige Tage im Gemüsefach auf. Rosenkohl bleibt dort etwa eine Woche frisch. Friere beide Sorten für eine längere Aufbewahrung ein.
Feldsalat:Lagere Feldsalat ungewaschen und in ein feuchtes Küchentuch gewickelt maximal zwei Tage im Gemüsefach, mit Wurzeln etwas länger. Kaufe am besten nur so viel, wie du zeitnah verbrauchst.
Chicorée:Lagere Chicorée dunkel, denn bei Licht verfärben sich die Blätter grün und werden noch bitterer. Schlage ihn in Papier ein und bewahre ihn etwa eine Woche im Gemüsefach auf.
Zwiebeln:Lagere Zwiebeln nicht im Kühlschrank, denn dort keimen und schimmeln sie schneller. Bewahre Lagerzwiebeln kühl, trocken, dunkel und luftig auf, zum Beispiel in einem Netz oder Korb. So halten sie sich mehrere Monate. Lagere sie nicht direkt neben Kartoffeln, denn deren Feuchtigkeit lässt Zwiebeln früher austreiben.
Porree: Mit Wurzelansatz und in ein feuchtes Tuch gewickelt bleibt Lauch im Gemüsefach ein bis zwei Wochen frisch. Weil er sein Aroma gern an Nachbarn wie Butter oder Käse abgibt, lagerst du ihn am besten separat oder gut verpackt.
Tipp: Lagere Gemüse möglichst nicht direkt neben Äpfeln. Äpfel geben das Reifegas Ethylen ab, wodurch empfindliche Sorten schneller altern und welken können. Karotten können durch Ethylen außerdem einen bitteren Geschmack entwickeln.
Für längere Haltbarkeit: Herbst- und Wintergemüse fermentieren und einfrieren
© istockphoto.com/Anna SoloveiHast du mehr Herbst- und Wintergemüse gekauft oder geerntet, als du direkt verbrauchst, verlängere seine Haltbarkeit mit zwei einfachen Methoden.
Einfrieren
So bereitest du das Gemüse vor: Putze und zerkleinere das Gemüse. Blanchiere viele Sorten anschließend zwei bis drei Minuten in kochendem Wasser, schrecke sie in Eiswasser ab und lass sie gut abtropfen.
So frierst du die meisten Sorten ein: Verpacke Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Karotten, Pastinaken, Sellerie und Steckrüben portionsweise und luftdicht. Bei −18 °C halten sie sich etwa acht bis zwölf Monate.
Diese Sorten behandelst du anders: Schneide Porree roh in Ringe und friere ihn direkt ein. Kürbis frierst du roh und gewürfelt oder als Püree ein. Rote Bete kochst und schälst du vorher.
Diese Sorten frierst du besser nicht ein: Feldsalat, Chicorée und Endivie werden nach dem Auftauen schnell matschig. Zwiebeln frierst du bei Bedarf gehackt ein, sie verlieren dabei aber etwas Aroma.
Fermentieren
So bereitest du das Gemüse vor: Hobele oder schneide Kohl und Wurzelgemüse fein. Gib rund zwei Prozent Salz dazu, also etwa 20 g Salz auf 1 kg Gemüse, und knete alles gründlich durch.
So füllst du das Gemüse ab: Drücke es fest in ein sauberes Glas, bis es vollständig von der eigenen Flüssigkeit bedeckt ist. Festes Wurzelgemüse übergießt du stattdessen mit einer zweiprozentigen Salzlake.
So fermentierst du das Gemüse: Lass es unter Luftabschluss bei Zimmertemperatur fermentieren. Nach etwa ein bis drei Wochen schmeckt es angenehm säuerlich und aromatisch.
So lagerst du fermentiertes Gemüse: Bewahre es anschließend kühl auf. So hält es sich mehrere Monate.
Herbst- und Wintergemüse-Rezepte
Wenn du jetzt Lust auf Gerichte mit Kohl, Kürbis und anderem Gemüse der kälteren Jahreszeiten bekommen hast, dann haben wir die richtigen saisonalen Rezepte für dich. Sie alle kannst du mit Gewürzen und Kräutern deinen Geschmacksvorlieben anpassen, denn Herbst- und Wintergemüsesorten passen zu vielen Aromen ganz hervorragend.
Rezept
Lauwarme Linsen mit Röstgemüse
Entdecke unser herzhaftes Rezept für Lauwarme Linsen mit Röstgemüse. Dein nährstoffreicher Sattmacher mit rustikalem Aroma und feiner Würze.

Zutaten
2 Portionen
2
Rote Bete
4
Karotte(n)
2
Pastinake(n)
1 EL
Olivenöl
2 EL
Weißweinessig
2
Birne(n)
1 TL
Olivenöl
2 Stiele
Rosmarin
1 EL
Olivenöl
2 EL
Weißweinessig
1
Zitrone(n)
2 TL
Ahornsirup
150 g
Linsen
150 g
Babyspinat
80 g
Ziegenfrischkäse
50 g
Sonnenblumenkerne
1000 ml
Gerolsteiner Sprudel
So geht's
- Heize den Backofen für das Röstgemüse auf 200 °C Umluft vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Putze das gesamte Wurzelgemüse und schneide es in Scheiben. Vermenge es in einer Schüssel mit Öl und Essig und würze es mit Salz und Pfeffer. Verteile das Gemüse auf dem Backblech und röste es etwa 30 Minuten im heißen Ofen.
- Erhitze für die Birnen etwas Öl in einer Pfanne. Schäle und entkerne die Birnen und schneide sie in Spalten. Zupfe die Rosmarinnadeln von den Stielen und brate sie zusammen mit den Birnenspalten bei mittlerer Hitze in der Pfanne an. Würze alles mit Salz und Pfeffer und wende die Birnenspalten regelmäßig.
- Wasche für das Dressing die Zitrone, reibe die Schale ab und presse den Saft aus. Verquirle Zitronensaft und -abrieb mit Öl, Essig und Ahornsirup und würze das Dressing mit Salz und Pfeffer.
- Koche die Linsen nach Packungsanleitung und halte sie warm. Röste die Sonnenblumenkerne ohne Fett in einer Pfanne. Wasche den Babyspinat und richte ihn auf Tellern oder in Schüsseln an. Verteile Linsen und Röstgemüse darauf, brösle den Ziegenfrischkäse darüber und bestreue alles mit den Sonnenblumenkernen. Serviere das Gericht lauwarm mit dem Dressing.[
Rezept
Selbstgemachtes Kürbisbrot
Entdecke unser leckeres Rezept für selbstgemachtes Kürbisbrot. Dein herbstlicher Lieblingssnack – saftig, aromatisch und perfekt für gemütliche Momente.

Zutaten
4 Portionen
600 g
Butternut-Kürbis
300 g
Mehl
100 g
Dinkelmehl
1 EL
Zucker
1 TL
Kurkuma
2 EL
Salz
1 Päckchen
Trockenhefe
3 EL
Wasser
2 EL
Kürbiskerne
EL
Sonnenblumenkerne
etwas
Mehl
So geht's
- Schäle den Kürbis, halbiere ihn und entferne die Kerne. Koche eine Hälfte des Kürbisses in Salzwasser mit 1 TL Salz weich und verarbeite sie anschließend zu Püree. Rasple den restlichen Kürbis mit einer Reibe.
- Vermenge beide Mehlsorten, Zucker, 1 TL Salz, Kurkuma und Trockenhefe in einer Schüssel. Gib das warme Kürbispüree und 3 EL warmes Wasser dazu und verrühre alles mit einem Knethaken etwa 3 Minuten zu einem glatten Teig.
- Knete die Kürbisraspeln unter und lass den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen.
- Bemehle die Arbeitsfläche leicht und knete den geruhten Teig kräftig mit den Händen durch.
- Knete die Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne unter den Teig.
- Forme den Brotteig zu einer Kugel, lege ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lass ihn zugedeckt weitere 60 Minuten ruhen.
- Heize den Ofen etwa 15 Minuten vor Ende der Ruhezeit auf 180 °C Heißluft vor. Pinsel das Brot großzügig mit Wasser ein und backe es etwa 40 Minuten.
- Lass das Brot vor dem Anschneiden vollständig auskühlen.
Rezept
Vegane Kohlrouladen
Leckere Kohlrouladen ohne Fleisch, dein perfektes Wohlfühl-Essen für kalte Tage!

Zutaten
5 Portionen
Weißkohl-Blätter
2
Zwiebel(n)
2
Knoblauchzehe(n)
50 g
Karotte(n)
20 g
Petersilie
275 g
veganes Hack
275 g
gekochte Linsen
2 EL
mittelscharfer Senf
1 EL
Tomatenmark
1 EL
Tomatenketchup
1 TL
Paprikapulver
2 EL
Mehl
1 EL
vegane Butter
2 EL
Tomatenmark
1000 ml
Gemüsebrühe
etwas
Saucenbinder
200 ml
vegane Kochsahne
2 TL
Sojasauce
TL
Majoran
etwas
Zucker
So geht's
- Löse die Weißkohlblätter vorsichtig vom Kohl und blanchiere sie einige Minuten in kochendem Salzwasser, bis sie weich und biegsam sind. Nimm sie anschließend heraus, schrecke sie kalt ab und lass sie gut abtropfen.
- Schäle Zwiebeln und Knoblauch und hacke sie fein. Putze die Karotte und raspel sie fein. Wasche die Petersilie und hacke sie. Erhitze etwas Öl in einer Pfanne und brate Zwiebeln, Knoblauch und Karotte kurz darin an.
- Gib das vegane Hack und die gekochten Linsen dazu und brate alles einige Minuten mit. Rühre Senf, Tomatenmark, Tomatenketchup und Paprikapulver unter. Gib die Petersilie dazu und schmecke die Füllung mit Salz und Pfeffer ab.
- Breite die vorbereiteten Kohlblätter aus und gib jeweils etwas von der Füllung darauf. Schlage die Seiten ein, rolle die Blätter fest auf und fixiere die Kohlrouladen bei Bedarf mit Küchengarn oder Zahnstochern.
- Erhitze die vegane Butter in einer großen Pfanne oder einem Bräter und brate die Kohlrouladen von allen Seiten an. Nimm sie anschließend heraus und stelle sie kurz beiseite.
- Gib Mehl und Tomatenmark in die Pfanne und schwitze beides kurz an. Lösche nach und nach mit Gemüsebrühe ab und verrühre alles gründlich.
- Gib die Kohlrouladen zurück in die Pfanne und schmore sie mit Deckel bei mittlerer Hitze etwa 20–25 Minuten. Die Flüssigkeit sollte dabei leicht köcheln.
- Nimm die Kohlrouladen nach der Schmorzeit aus der Pfanne. Rühre die vegane Kochsahne in die Sauce und schmecke sie mit Sojasauce, Majoran, etwas Zucker, Salz und Pfeffer ab. Koche die Sauce kurz auf und dicke sie bei Bedarf mit etwas Saucenbinder bis zur gewünschten Konsistenz an.
Fazit: Herbst-und Wintergemüse: Regional, nährstoffreich und vielseitig
Herbst- und Wintergemüse bringt auch in der kalten Jahreszeit Vielfalt und viele wertvolle Nährstoffe auf deinen Teller.
Greif am besten zu saisonalen Sorten aus deiner Region: Das spart Transportwege, unterstützt heimische Betriebe und isst oft günstiger. Viele Sorten lassen sich unkompliziert lagern, fermentieren oder einfrieren, sodass du sie das ganze Jahr über genießen kannst.
FAQ
Als Wintergemüse gelten Sorten, die in der kalten Jahreszeit Saison haben oder sich bis in den Winter lagern lassen. Dazu zählen zum Beispiel Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Pastinaken, Steckrüben, Porree und Feldsalat.
Auch im Winter bekommst du Gemüse aus heimischem Anbau. Dazu gehören zum Beispiel Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Porree und Feldsalat. Einige Sorten vertragen Kälte besonders gut und schmecken nach kalten Nächten sogar etwas milder oder süßlicher.
Im Herbst haben unter anderem Grünkohl, Rot- und Weißkohl, Rosenkohl, Wirsing, Kürbis, Rote Bete, Pastinaken, Steckrüben und Feldsalat Saison. Einige dieser Sorten begleiten dich bis weit in den Winter hinein.
Ja, Wirsing ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse. Er hat von September bis März Saison und eignet sich zum Beispiel für Eintöpfe, Rouladen oder andere herzhafte Gerichte.
Nein, Blumenkohl zählt nicht zu den klassischen Wintergemüsen. Heimischer Blumenkohl hat vor allem vom späten Frühjahr bis in den Herbst Saison.
Nein, Brokkoli ist kein typisches Wintergemüse. Heimischer Brokkoli aus dem Freiland hat vor allem von Mai bis November Saison. Im Handel bekommst du ihn durch Importe trotzdem das ganze Jahr über.
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Kohlenhydrate verstehenQuellen
Zhang, X. & colleagues: Brassica vegetables—an undervalued nutritional goldmine; in: Horticulture Research, 12(2), 2025, Art. uhae302. DOI: 10.1093/hr/uhae302.
Ninčević Grassino, A. & colleagues: Carotenoid Content and Profiles of Pumpkin Products and By-Productshttps://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36677916/; in: Molecules, 28(2), 2023, Art. 858. DOI: 10.3390/molecules28020858.
Punia Bangar, S. & colleagues: Bioactive potential of beetroot (Beta vulgaris); in: Food Research International, 158, 2022, Art. 111556. DOI: 10.1016/j.foodres.2022.111556.
