Was macht Gerolsteiner Mineralwasser so besonders?

Kein Mineralwasser ist wie das andere. Die Höhe und Zusammensetzung der Mineralisierung hängt von den Gesteinsschichten ab, die das Wasser durchlaufen hat. Deutschlands beliebtestes Mineralwasser stammt aus einem Quellgebiet in der Vulkaneifel, das in seiner Geologie einzigartig ist: Speziell in der Region Gerolstein trifft in der Tiefe Kohlensäure vulkanischen Ursprungs auf Dolomit, ein calcium- und magnesiumhaltiges Kalkgestein. Die Kohlensäure löst wertvolles Calcium und Magnesium aus dem ansonsten nahezu wasserunlöslichen Dolomit: So entsteht ein Mineralwasser von außergewöhnlicher Qualität. 

Geologie von Quellgebieten

Schon der römische Naturforscher Plinius der Ältere (23–79 n. Chr.) hat erkannt: „Die Wässer sind genauso beschaffen wie der Untergrund, durch den sie fließen.“ Jedes Mineralwasser ist ein Spiegelbild der Region und ihrer geologischen Gegebenheiten.

Mineralwässer, die von Natur aus Calcium enthalten, stammen aus Kalkgestein. Auf dem Weg durch Kalkgestein reichert sich Mineralwasser auch mit Hydrogencarbonat an. Wenn ein Mineralwasser dagegen gipshaltige Gesteinsschichten durchwandert hat, nimmt es Sulfat auf. Durchfließt es unterirdische Salzablagerungen der Urmeere, reichert es sich mit Chlorid und Natrium an.

In Regionen mit vulkanischer Vorgeschichte, wie der Eifel, entstehen Mineralwässer mit natürlicher Kohlensäure. Besonders reich mineralisiert sind Mineral- und Heilwässer aus Gebieten, deren Untergrund geologische Brüche aufweist. Dazu zählen vor allem Ränder von Gebirgen wie z. B. die Eifel, die Schwäbische Alb oder der Oberrheingraben. Entlang der unterirdischen Bruchflächen der Gesteine findet das Wasser Fließwege und erhält die Möglichkeit, Mineralstoffe aus dem Gestein auszulösen. Dazu benötigt es allerdings sehr viel Zeit. Gibt es in der Tiefe natürliche Kohlensäure, unterstützt das den Lösungsprozess der Mineralstoffe aus dem Gestein.

Die Entstehung von Gerolsteiner Mineralwasser

Gerolsteiner Mineralwasser verdankt seine besonderen Eigenschaften dem Ursprung in der Vulkaneifel. In der Gerolsteiner Mulde trifft in der Tiefe Kohlensäure vulkanischen Ursprungs auf calcium- und magnesiumhaltiges Dolomitgestein. Erst die Kohlensäure ermöglicht es dem Wasser, die wertvollen Mineralstoffe aus dem Gestein zu lösen und aufzunehmen. Dadurch sind Gerolsteiner Sprudel und Gerolsteiner Medium von Natur aus hoch mineralisiert. Sie enthalten insbesondere Calcium, Magnesium und Hydrogencarbonat. Die ausgewogene Mineralisierung sorgt auch für einen erfrischend natürlichen Geschmack ohne eine herausstechende, zum Beispiel salzige, saure oder bittere Eigennote.

Gewonnen aus den Tiefen der Vulkaneifel

Im Gegensatz zu herkömmlichem Trinkwasser, das meist aus Grund- und Oberflächenwasser gewonnen und häufig künstlich aufbereitet wird, kommt Gerolsteiner aus bis zu 250 Meter Tiefe. Gefiltert durch die mächtigen Gesteinsschichten der Vulkaneifel sammelt sich das Wasser dort Tropfen für Tropfen zu natürlichen, vor äußeren Einflüssen geschützten Quellen. Dank der natürlichen Kohlensäure bleibt es frisch und klar. Und genauso wird es schließlich wieder zu Tage gefördert und direkt an seinem Quellort abgefüllt – ursprünglich rein und unverfälscht.

Jede Quelle wird sorgfältig überwacht, um den Wasserspiegel, die Temperatur, die Mineralisierung und die einwandfreie Qualität zu prüfen. Erfahren Sie hier mehr zur Qualität von Gerolsteiner Mineralwasser.

Wie aus Regen der Schatz der Vulkaneifel wird

Das Video "Die Tropfenreise" zeigt die Geschichte von zwei Regentropfen, die auf einer Wolke hoch oben im Himmel wohnen. Eines Tages zieht es die beiden hinaus in die weite Welt – und tief unter die Erde. Wohin sie der Weg führen wird, ist ungewiss. Sicher ist nur, dass ihnen das größte Abenteuer ihres Lebens bevorsteht!

Wie erschließt man einen Brunnen