Magnesium - Der Muskel- und Nervenmineralstoff

  • Definition

    Magnesium ist ein Mineralstoff und seine chemische Bezeichnung lautet Mg2+. Es muss über die Nahrung aufgenommen werden, da der Körper Magnesium nicht selbst bilden kann.

  • Funktion

    Magnesium unterstützt nicht nur die Muskelfunktion, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zu gesunden Knochen, Zähnen und Nerven. Zudem trägt es zum Energiestoffwechsel bei und kann helfen, Müdigkeit und Ermüdung zu verringern.

  • Tagesbedarf

    Die Zufuhrempfehlung für Erwachsene beträgt 375 mg. Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren sollten zwischen 350 und 400 mg Magnesium zu sich nehmen.

  • Wissenswertes

    Ab 50 mg/l kann man ein Wasser magnesiumhaltig nennen. So ein Wasser kann effektiv zur Magnesiumversorgung beitragen.

Die Bedeutung von Magnesium

Magnesium gehört, wie alle Mineralstoffe und Spurenelemente, zu den essenziellen Nährstoffen.

Das heißt, der menschliche Organismus braucht Magnesium, kann es aber nicht selbst produzieren. Der tägliche Magnesiumbedarf muss daher über die Ernährung gedeckt werden.

Magnesium ist an vielen Körperfunktionen beteiligt. Bekannt ist Magnesium vor allem als Muskel- und Nervenmineralstoff. Magnesium findet sich größtenteils im Skelett und in der Muskulatur, aber auch zwischen den Körperzellen. Es aktiviert über 300 Enzyme, insbesondere die des Energiestoffwechsels, unterstützt die Funktion Ihres Nervensystems und spielt eine wichtige Rolle für gesunde Muskeln und Knochen. Auch kann es dabei helfen, Müdigkeit und Ermüdung zu verringern. Zusätzlich trägt es zu einer normalen Eiweißsynthese bei. Das alles macht es vor allem für Sportler wichtig.

Der Tagesbedarf

Für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren wird eine Magnesiumzufuhr von 350 bis 400 mg pro Tag empfohlen. Der Tagesbedarf von Erwachsenen liegt bei 375 mg. Männer haben generell einen leicht höheren Bedarf als Frauen, da sie über mehr Muskel- und Knochenmasse verfügen. Wie hoch der Magnesiumbedarf beim Einzelnen ist, hängt von der individuellen Lebensweise ab: Sportlich Aktive, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie Menschen, die im Job oder Alltag oft unter Stress stehen, sollten vermehrt Magnesium zu sich nehmen.

Die Versorgung mit Magnesium

Vollkorn-Getreideprodukte, Gemüse, Nüsse, Milch, Geflügel, Fisch und Kartoffeln sind nennenswerte Magnesiumlieferanten.

Durch die Verarbeitung können die Lebensmittel jedoch einen Teil ihres ursprünglichen Magnesiumgehalts verlieren. Eine natürliche Alternative und gute Ergänzung sind magnesiumhaltige Mineralwässer. Anders als bei Nahrungsmitteln liegt der Mineralstoff im Mineralwasser bereits in gelöstem Zustand vor und kann somit optimal vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Die Bioverfügbarkeit ist folglich besser als die von Magnesium aus anderen Lebensmitteln. Das haben mehrere Studien mit unterschiedlichen Messmethoden bewiesen.

Ab 50 mg Magnesium pro Liter darf man ein Mineralwasser magnesiumhaltig nennen. Die genaue Höhe lässt sich dem Flaschenetikett entnehmen. Gerolsteiner Sprudel und Medium enthalten mit jeweils 108 mg pro Liter mehr als die meisten Mineralwässer. Mehr Informationen bietet der Mineralienrechner. Dort können über 1.000 in Deutschland erhältliche Wässer miteinander verglichen werden.

Vier Fragen an den Experten

 
 

Was ist Magnesium?

Welche Funktion hat Magnesium?

Wie hoch ist der Tagesbedarf ?

Warum Mineralwasser als Magnesiumlieferant?

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