
Logistik & Transporte
Der Transport unserer Produkte ist eine entscheidende Stellschraube, um gemeinsam mit unseren Logistikpartnern CO2-Emissionen zu reduzieren. Hierfür erproben wir in der Logistik alternative Lkw-Antriebe und Transportkonzepte. Auch kombinierte Bahn-Lkw-Transporte werden bereits umgesetzt.
Das Wichtigste im Überblick
Gerolsteiner engagiert sich im Bündnis zum Ausbau der Eifelstrecke, für eine bessere Anbindung der Region an den Güter- und Personennahverkehr
Bei Lkw-Transporten setzen wir auf alternative Antriebe mir LNG, HVO100 und haben 2026 den ersten Elektro-Lkw in unserer Flotte in Betrieb genommen
Die Gerolsteiner Staplerflotte und der Pkw-Fuhrpark wurden zum Großteil elektrifiziert.
Vom Lkw auf die Schiene und zurück
Bahntransporte verursachen rund 70 % weniger Emissionen als Transporte mit Diesel-Lkw, sind aber auf einen gut zugänglichen Schienenanschluss angewiesen. Mit unserem Partner L.I.T. in Norddeutschland setzen wir deswegen auf Transporte, die Lkw und Bahn verbinden. Dafür werden spezielle Triebsattelauflieger per Kran zwischen Straße und Schiene geladen. Die extra für diesen Zweck entwickelten Tiefbettsattel haben Platz für 40 statt der üblichen 34 Euro-Paletten. Dadurch können Transportwege eingespart werden, weil mehr Ladung auf einmal transportiert werden kann.
Eine Herausforderung am Unternehmensstandort ist die mangelnde Infrastruktur. In der Vulkaneifel wie in anderen ländlichen Regionen sind Anbindungen an das Schienennetz für Personen- und Güterverkehr kaum vorhanden. Zudem fehlt eine umfassende Ladeinfrastruktur.
Aus diesem Grund setzt sich Gerolsteiner mit dem vom Unternehmen initiierten „Bündnis zum Ausbau der Eifelstrecke“ gemeinsam mit anderen Unternehmen und Partnern für den zweigleisigen Ausbau und somit der Ertüchtigung für den Güterverkehr der Strecke zwischen Köln und Trier ein. Auch durch eigene Infrastrukturvorhaben (zum Beispiel mit dem Bau eines Güterbahnhofs in Gerolstein) soll eine Verlagerung des Warentransports auf die Schiene direkt vor Ort möglich werden.

„Eine leistungsfähige Infrastruktur ist für Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor. Gleichzeitig stärkt sie die Lebensqualität der Menschen und die Zukunftsfähigkeit einer ganzen Region.“
Ulrich Rust
Geschäftsführer Technik & Logistik
Alternative Transportkonzepte
In unserer Getränkelogistik wird ca. die Hälfte der Lkw-Transporte über Abholung durch unsere Logistikpartner umgesetzt. Zur anderen Hälfte erfolgt die Zustellung mit unserem eigenen LKW-Fuhrpark und unseren vertraglich angebundene Hausspeditionen. Um Emissionen zu reduzieren, setzen wir vermehrt auf die Nutzung alternativer Antriebe. Deswegen wird in der Zustellung neben konventionellem Diesel auch HVO100 vertankt oder auf LNG gesetzt. An unserem Standort und in unserer eigenen Flotte nehmen wir Änderungen vor: 2026 wurde der erste vollelektrische Gerolsteiner LKW in Betrieb genommen worden.
Auch in unserer innerbetrieblichen Logistik setzen wir auf Elektroantrieb. Die Gerolsteiner Staplerflotte und der Pkw-Fuhrpark wurden zum Großteil elektrifiziert. Hierzu gibt es sogar eine eigene Dienstwagenrichtlinie, die vorschreibt, dass nur noch E-Autos oder Hybrid-Fahrzeuge zu diesen Zwecken genutzt werden dürfen.
