Gastronomie // 24.02.2015

Zu jedem Wein das richtige Wasser

Tipps von Yvonne Heistermann, Sommelière und Dozentin der Deutschen Wein- und Sommelierschule

„Der Auswahl der Weine gilt in der Gastronomie zu Recht große Aufmerksamkeit. Doch auch die Wahl des Mineralwassers will bedacht sein. Denn selbst die besten Weine können an Qualität verlieren, wenn dazu ein Mineralwasser serviert wird, das mit dem Wein nicht harmoniert“, erläutert Yvonne Heistermann. Als Sommelière und Dozentin der Deutschen Wein- und Sommelierschule befasst sie sich seit vielen Jahren mit dem Thema. Die Expertin betreut auch die Wasser- und Wein-Seminare für Gastronomen, Sommeliers und weinorientierte Fachhändler, die der Gerolsteiner Brunnen gemeinsam mit der Deutschen Wein- und Sommelierschule (DWS),  dem International Wine Institute und VDP-Die Prädikatsweingüter durchführt.

Hier eine Zusammenfassung von Yvonne Heistermanns Tipps zur Harmonie von Wasser und Wein:

Mineralisierung und Kohlensäure sind entscheidend

Jedes Mineralwasser hat seinen eigenen Charakter, die Unterschiede im Geschmack sind zum Teil erheblich. Geprägt wird er sowohl durch die Mineralisierung als auch durch den Kohlensäuregehalt. Beides ist auch ausschlaggebend für das Zusammenspiel eines Mineralwassers mit Weinen. Ideales Begleitgetränk ist ein ausgewogenes Mineralwasser mit neutralem Geschmack. Das lässt dem Wein Raum zur Entfaltung und kann sogar die Wahrnehmung der Aromen unterstützen. Gerolsteiner Sprudel und Gerolsteiner Medium enthalten dank ihrer Herkunft aus der Vulkaneifel wertvolles Calcium und Magnesium sowie Hydrogencarbonat. Diese von der Natur gegebene Kombination sorgt für einen harmonischen Geschmack ohne starke Eigennote. Beides macht Gerolsteiner auch zu einem sehr guten Wein-Partner.

Neben dem Blick auf die Mineralisierung ist es wichtig, den Kohlensäuregehalt des Mineralwassers auf Tannin, Säure und Süße des Weins abzustimmen. Gerbstoffbetonte Weine vertragen sich nicht mit stark kohlensäurehaltigem Mineralwasser; die Kohlensäure betont die Tannine und lässt den Wein bitter schmecken. Ganz anders verhält es sich mit lieblichen Weinen: Sie brauchen ein Mineralwasser mit viel Kohlensäure, das erfrischt und unterstreicht das Süße-Säure-Spiel.

Auf einen Blick: Welches Mineralwasser passt zu welchem Wein?

Trockene Weißweine mit lebendiger Säure erhalten durch die belebende Kohlensäure von Gerolsteiner Medium noch mehr Jugendlichkeit und Frische. Der Wein kann so sein volles Aroma entfalten und wirkt appetitanregend.

Weine mit viel Gerbstoff finden in einem weichen und stillen Mineralwasser wie Gerolsteiner Naturell einen idealen Partner. Der Wein wirkt dadurch cremig und bleibt unverfälscht. Denn durch zu viel Kohlensäure wird der bittere Geschmack der Tannine betont.

Liebliche Weine harmonieren am besten mit einem Mineralwasser mit viel Kohlensäure wie Gerolsteiner Sprudel. Es puffert die Süße im Wein und unterstreicht die Säure auf erfrischende Weise.

Eine schnelle Orientierung, welches Mineralwasser mit welchem Wein harmoniert, bietet die Website www.weinplaces.de. Mehr zur Mineralisierung von über 1.000 in Deutschland erhältlichen Wässern erfährt man unter www.mineralienrechner.de

Gerolsteiner auf der ProWein 2015: Halle 14/F66