Engagement/Region // 05.11.2015

Engagement mit Zukunft: Gerolsteiner pflanzt Bäume in der Region

Gerolsteiner engagiert sich gemeinsam mit Landesforsten Rheinland-Pfalz und dem Forstamt Gerolstein für klimastabile Wälder in der Region.

Gesunder Wald für gesundes Wasser – mit dieser Devise engagiert sich Gerolsteiner gemeinsam mit Landesforsten Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren für das Projekt Gerolsteiner Zukunftswald. Zum Auftakt der langfristigen Kooperation haben Gerolsteiner Grundschulen, Auszubildende der Westeifel Werke und Mitarbeiter des Gerolsteiner Brunnen im Staatsforst nahe Mürlenbach Zukunftsbäume gepflanzt.

Bei der Pflanzaktion vermittelten die Förster vom Forstamt Gerolstein anschaulich die Bedeutung des Waldes für eine intakte Umwelt: „Wälder dienen als Reinigungsfilter bei der Neubildung von hochwertigem Grundwasser. Mit rund 70 Prozent des bundesweit gewonnenen Trinkwassers sind sie größter Süßwasserspeicher in Deutschland“, erläuterte Forstamtsleiter Wolfgang Witzel. „Gleichzeitig wirken Wälder dem Klimawandel entgegen, weil das Holz der Bäume große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid bindet.“

Für Gerolsteiner ist es ein besonderes Anliegen, sich verstärkt für den Schutz der Wälder einzusetzen. „Mineralwasser ist ein Naturprodukt, das auf eine intakte Umwelt angewiesen ist. Für uns ist es daher besonders wichtig, unsere natürlichen Ressourcen zu schützen“, sagt Ulrich Rust, Geschäftsführer Technik und Logistik sowie verantwortlich für Nachhaltigkeit bei Gerolsteiner. „Unser Engagement für klimastabile Wälder in der Region schützt nicht nur die Umwelt, sondern sichert auch gleichzeitig die Wasserqualität.“

„Aktuelle Klimaprojektionen gehen für die Eifel von einem Temperaturanstieg von 2,6 bis 4,4 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 aus. Gleichzeitig ist mit häufigeren Extremwetterereignissen wie Sturm, Hitze und Trockenheit und einem höheren Schädlingsrisiko zu rechnen“, so Dr. Ulrich Matthes vom Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen. „Noch vorhandene reine Fichtenwälder werden da zunehmend an ihre Grenzen stoßen“ prognostiziert der Forstwissenschaftler. Ziel ist es deshalb, solche labilen Wälder durch Einbringen von klimastabilen Baumarten in zukunftssichere Mischwälder zu überführen. Diese kommen heute schon auf 82 Prozent der rheinland-pfälzischen Waldfläche vor. „Die Wälder fit für den Klimawandel zu machen und damit ihre vielfältigen Wirkungen auch für kommende Generationen zu erhalten ist eine große Herausforderung für uns Forstleute. Umso schöner ist es, mit Gerolsteiner einen verlässlichen Partner in der Region zu haben, der hier in eigenem Interesse umfassend Verantwortung übernimmt“, freut sich Gregor Nassen aus der Kommunikationsabteilung der Landesforsten Rheinland-Pfalz.

In den kommenden Jahren werden im Rahmen des Projektes Gerolsteiner Zukunftswald durch Sturm und Schädlinge freigewordene Waldflächen durch gezielte Pflanzungen von Edelkastanien-, Buchen- oder Weißtannensetzlingen aufgeforstet. Mit der Gerolsteiner Unterstützung werden in diesem Jahr auf der ca. 5 Hektar großen Waldfläche nahe Mürlenbach rund 4.300 Setzlinge gepflanzt und bis zur gesicherten Verjüngung nach sechs Jahren begleitet. Der Mineralbrunnen führt damit sein Engagement für den regionalen Wald fort: Bereits 2013 forstete Gerolsteiner gemeinsam mit Landesforsten eine von Sturm Xynthia zerstörte Waldfläche bei Gerolstein-Müllenborn mit auf.

Weitere Informationen zum Projekt Gerolsteiner Zukunftswald finden Sie unter: www.gerolsteiner-zukunftswald.de.