Yoga zur Entspannung

Yoga ist eine gute Möglichkeit, deinen Alltagsstress zu vergessen. Yoga kann positive Auswirkungen auf die Psyche haben und Körper und Geist in Einklang bringen. Das kann dir im hektischen Alltag helfen, zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Doch welche der vielen Yoga-Stile sind besonders geeignet, um bei Stress Ruhe zu finden?

Yoga ist nicht gleich Yoga 

Wer nach Yoga-Kursen sucht, ist schnell verwirrt. Hatha, Vinyasa, Vin, Ashtanga – es gibt diverse Typen von Yoga, die teilweise sehr unterschiedlich sind. Auch wenn sie alle das gleiche Ziel haben, nämlich Körper und Geist in Balance zu bringen, gibt es doch einige Varianten, die besser als Yoga zur Entspannung geeignet sind. Folgende Stile sind besonders ruhig und meditativ:

Hatha-Yoga

Diese sehr bekannte Yoga-Richtung ist für Anfänger eine gute Möglichkeit, sich mit den Abläufen vertraut zu machen. Die Übungen werden langsam ausgeführt, auf komplizierte Yoga-Flows wird verzichtet.

Yin-Yoga

Dieser Stil ist besonders entspannend. Die Yoga-Figuren, die Asanas, werden lange gehalten, sodass du dich vollkommen auf dich konzentrieren kannst. Hier steht nicht die sportliche Betätigung oder der Muskelaufbau im Vordergrund, sondern die Entspannung von Körper und Geist.

Yoga Nidra

Bei dieser meditativen Yoga-Variante geht es nicht darum, bestimmte Asanas zu halten, sondern sie ist vor allem eine Form der Tiefenentspannung. „Nidra“ ist Sanskrit und bedeutet „Schlaf“ – wenn du während dieser Yoga-Praxis einschläfst, ist das also nicht schlimm.

Sivananda-Yoga

Diese Form des Yogas hat als Kernelement 12 Asanas, die immer wieder geübt werden. Sie gilt als sehr sanft und ist auch für Anfänger gut geeignet.

Mehr als Asanas: Yoga und Atmung 

Wer an Yoga denkt, hat oft nur komplizierte gymnastische Übungen vor dem inneren Auge. Abgesehen davon, dass die Asanas keineswegs alle so kompliziert sind, ist das auch längst noch nicht alles. Yoga ist mehr als körperliche Betätigung. Es ist eine Philosophie, auch wenn sie im westlichen Kulturkreis oft auf die körperlichen Aspekte reduziert wird.

Weitere wichtige Bestandteile der Lehre sind Meditation und Atemtechniken (Pranayama). Sie sind besonders hilfreich, wenn du Yoga gegen Stress praktizieren möchtest. Im Yoga-Unterricht lernst du, wie man meditiert und wie man die Atmung beim Yoga zur Entspannung verwenden kann. Die Atemtechniken kommen häufig zum Anfang oder zum Abschluss der Yogapraxis zum Einsatz. Du kannst sie ganz einfach zuhause selbst praktizieren. 

Auch bei Meditation und Atemübungen gibt es verschiedene Formen. Die einfachste Form der Meditation ist, für einen gewissen Zeitraum die Augen zu schließen, sich auf die Atmung zu konzentrieren und andere Gedanken zur Seite zu schieben. Andere Varianten arbeiten mit Mantras, Affirmationen oder Visualisierung. 

Pranayama sind aktive Atemtechniken, bei denen du zum Beispiel die Anzahl oder Länge deiner Atemzüge kontrollierst und verschiedene Muskelgruppen in deinem Körper bei der Atmung aktivierst. Indem du dich auf deinen Atem konzentrierst, entspannst du dich mit der Zeit, Sorgen und Ängste fallen für eine Weile von dir ab. Eine einfache, häufig verwendete Yoga-Atmung gegen Stress ist die Wechselatmung (Anuloma Viloma, auch Nadi Shodana), bei der nur durch ein Nasenloch atmest und das andere zuhältst. Dadurch atmest du besonders tief, was dich bei Nervosität oder emotionaler Anspannung beruhigen kann.

Yoga gegen Stress: Eine einfache Übung 

Suche dir zunächst einen ruhigen Ort, an dem du dich wohlfühlst. Nimm dir eine Matte oder einen Teppich, damit du bequem sitzt. Vielleicht findest du es auch angenehm, dich auf ein Kissen zu setzen. Finde eine entspannte Sitzposition und konzentriere dich auf deine Atmung. Lass alle Gedanken fallen und beobachte deinen Körper, während du atmest. Lege deine Handflächen auf deinen Bauch. Atme tief durch die Nase in den Bauch hinein und spüre deine Atembewegungen. Bei der Ausatmung entspannst du deinen Bauch wieder. Wiederhole diese Atemübung mehrmals und versuche dabei immer mehr, die Gedanken in deinem Kopf loszulassen.

Jeder kann Yoga: Unsere Yoga-Tipps für Anfänger 

  • Wenn du zuhause übst: Suche dir einen ruhigen Platz, der dich nicht ablenkt, sondern zur Entspannung einlädt. 
  • Suche dir ein Yoga-Studio, in dem du dich wohlfühlst, um als Anfänger ins Yoga einzusteigen. 
  • Probiere verschiedene Yoga-Stile und -Lehrer aus, um die für dich passende Yoga-Richtung zu finden. 
  • Egal, in welchem Asana du dich befindest: Atme immer gleichbleibend ruhig und regelmäßig. Halte auf keinen Fall die Luft an!

Keine Lust auf Yoga zur Entspannung? Dann probiere doch unser Power-Yoga Workout aus! 

 


Title

Kraftvolles Dehnen mit Anne Bodykiss

 
Title

Tages Cool-Down Workout mit Anne Bodykiss