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Am TMG soll ein Makerspace entstehen – ein offener Lernraum, indem Schülerinnen und Schüler eigene Ideen verwirklichen, technische Kompetenzen erwerben und ihre individuellen Talente entdecken und ausleben können. Hierfür haben wir den Makerspace geplant und bereits alte Toiletten abgerissen. Während einer Projektwoche wollen wir den Raum zum Makerspace umgestalten. Hierfür müssen wir zuerst neue Trockenbauwände stellen, streichen und eventuell einen neuen Boden verlegen. Danach wollen wir alte Schränke und Werkbänke einen neuen Look verpassen, indem wir sie abschleifen, streichen und umgestalten. Zusätzlich möchten wir gerne Stauraum schaffen, indem wir aus Holzplatten eigene Regale und Schränke bauen. Unser Ziel ist es den Raum mit Lasercutter, 3D-Drucker und CNC-Fräse auszustatten, sodass der Makerspace spätestens im nächsten Schuljahr in Betrieb gehen kann. Hier wollen wir allen Schülern unserer Schule die Möglichkeit bieten ihre kreativen Projekte zu planen und zu verwirklichen.
ab März 2026

TMG-Technikteam
Wir sind die Technik-AG des Thomas-Morus-Gymnasiums und sorgen bei Veranstaltungen für den richtigen Ton, das passende Licht und dokumentieren das Geschehene auf Video. Außerdem sorgen wir für eine funktionierende Technik in den Klassenräumen und verwirklichen eigene Projekte am 3D-Drucker oder PC.
04.06.2026
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14:24 Uhr
Tolles Projekt! Es verdient auf jeden Fall unsere Sterne!!!
03.06.2026
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21:03 Uhr
Tolle Idee, finde ich prima.
03.06.2026
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12:17 Uhr
Wer heute durch die Flure deutscher Schulen geht, erlebt vielerorts ein Déjà-vu der eigenen Jugend. Kreidestaub in der Luft, der monoton gefilmte Overheadprojektor-Ersatz namens Dokumentenkamera und Arbeitsblätter, die das theoretische Wissen von gestern in die Köpfe von morgen hämmern sollen. Wir debattieren seit Jahren über die Digitalisierung der Bildung, schütten Milliarden über den „DigitalPakt Schule“ aus und wundern uns, dass die Verteilung von iPads allein noch keine Innovationskraft freisetzt. Das Problem ist fundamentaler Natur: Unsere Schulen erziehen die Jugend systematisch zu Konsumenten – von Inhalten, von Technologie, von vorgekauten Lösungen.Umso erfrischender, ja geradezu revolutionär, wirkt ein Blick in die Vulkaneifel. Am Thomas-Morus-Gymnasium (TMG) in Daun zeigt das Projekt des „Gerolsteiner Makerspaces“, wie die dringend notwendige Evolution des Lernens in der Praxis aussieht. Hier wird nicht nur über die Zukunft der Bildung geredet; hier wird sie geschraubt, gesägt und programmiert. Es ist ein lebendiges Plädoyer für eine Abkehr vom passiven Frontalunterricht und ein lautstarkes Ja zur Kultur des Machens.Mehr als nur ein Werkraum: Die Philosophie des GelingensMan greift zu kurz, wenn man den Makerspace am TMG bloß als modernisierte Version des klassischen Werkraums abstempelt, in dem man früher unter Aufsicht Vogelhäuschen zimmerte. Ein echter Makerspace ist kein Ort für vordefinierte Bastelanleitungen, sondern eine offene Zukunftswerkstatt. Das pädagogische Fundament basiert auf dem Prinzip des Forschenden Lernens. Die Schülerinnen und Schüler wechseln hier radikal die Perspektive: Sie werden vom reinen Nutzer digitaler Endgeräte zum aktiven Gestalter realer Objekte.In einer Welt, in der Algorithmen zunehmend bestimmen, was wir sehen und konsumieren, ist diese Form der Selbstwirksamkeit von unschätzbarem Wert. Wenn ein Jugendlicher am Computer ein dreidimensionales Bauteil konstruiert, den G-Code für den 3D-Drucker optimiert und am Ende ein maßgeschneidertes Ersatzteil in den Händen hält, lernt er eine Lektion fürs Leben: Ich kann meine Umwelt aktiv verändern. Ich bin den Dingen nicht ausgeliefert. Das ist gelebte MINT-Förderung, die ganz ohne den staubigen Zeigefinger der grauen Theorie auskommt. Hier verliert die Informatik ihre einschüchternde Abstraktion und die Mathematik ihren Ruf als nutzloses Pflichtfach. Geometrie wird plötzlich verstanden, weil die CNC-Fräse sonst nicht den richtigen Kreis zieht.Das Prinzip „Team mit Stern“: Ein Paradebeispiel für echte RegionalförderungBemerkenswert ist an diesem Projekt nicht nur das pädagogische Konzept, sondern auch seine Entstehungsgeschichte. Finanziert und unterstützt durch die Initiative „Team mit Stern“ des Gerolsteiner Brunnens, zeigt sich hier, was eine funktionierende Symbiose aus regionaler Wirtschaft und Bildungseinrichtung bewirken kann. Oft erschöpft sich Sponsoring im Bildungsbereich in der Bereitstellung von Logos auf Sporttrikots oder der Spende ausgedienter Desktop-PCs. Nicht so in Daun.Der Entstehungsprozess des Makerspaces atmet den puren DIY-Geist (Do It Yourself), der den Raum bis heute prägt. Es wurden nicht einfach teure Handwerkerkolonnen bestellt, um schlüsselfertige High-Tech-Labore zu übergeben. Stattdessen packten Schüler, Lehrer und Helfer im Rahmen einer Projektwoche selbst an. Aus alten, ungenutzten Sanitäranlagen wurde durch Entkernung, Trockenbau, Schleifen und Lackieren ein moderner Lernort geschaffen. Upcycling war hier kein Trendwort, sondern gelebte Praxis: Ausgediente Werkbänke wurden restauriert, Regalsysteme passgenau gezimmert.Diese gemeinsame Schweißarbeit im Vorfeld hat einen psychologischen Effekt, den man nicht unterschätzen darf: Es ist ihr Raum. Wer die Wände seines Klassenzimmers selbst gespachtelt und gestrichen hat, geht mit der Einrichtung anders um. Es entsteht ein tiefes Verantwortungsgefühl und eine Identifikation, die man mit keinem Budget der Welt erzwingen kann.Fehler als Treibstoff des FortschrittsUnsere klassische Schulkultur krankt an einer lähmenden Fehlerphobie. Wer einen Fehler macht, bekommt einen roten Strich ins Heft und eine schlechtere Note. Das erzeugt Anpassung, aber keine Innovation. Der Gerolsteiner Makerspace bricht radikal mit diesem System. Im kreativen Schaffensprozess ist der Fehler kein Makel, sondern der wichtigste Lehrmeister.Wenn der erste Entwurf aus dem 3D-Drucker fehlerhaft ist, weil die Wandstärke zu gering gewählt wurde, oder wenn die CNC-Fräse das Holz splittern lässt, ist das kein Scheitern. Es ist ein Prototyp. Die Schüler lernen, zu analysieren, zu modifizieren und es erneut zu versuchen. Diese Resilienz und Frustrationstoleranz sind exakt die Kompetenzen, die in der modernen Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts den Unterschied ausmachen. Keine KI und kein Lehrbuch können einem jungen Menschen das Gefühl vermitteln, nach drei Fehlversuchen endlich die funktionierende Lösung für ein Problem gefunden zu haben.Nachhaltigkeit im Herzen der VulkaneifelEin weiterer Aspekt, der den Makerspace am TMG so zukunftsfähig macht, ist seine tiefe Verwurzelung im ökologischen Gesamtkonzept der Schule. Das Gymnasium versteht sich als „Schule im Grünen“, betreibt eine eigene Bienen-AG, einen Bienenlehrpfad und pflegt handwerkliche Traditionen wie ein eigenes Backhaus. Auf den ersten Blick mag High-Tech wie 3D-Druck und Lasercutting im Widerspruch zu dieser Naturnähe stehen. Doch das Gegenteil ist der Fall.Der Makerspace fungiert als das ökologische Gewissen im technischen Gewand. Als schulinternes „Repair-Café“ setzt er ein klares Zeichen gegen die moderne Wegwerfmentalität. Warum ein kaputtes Schulmikroskop oder eine gerissene Halterung im Physikraum teuer neu kaufen, wenn man das Ersatzteil im Makerspace selbst konstruieren und drucken kann? Gleichzeitig profitiert die Natur vor der Schultür direkt von der Technik drinnen: Ob automatisierte Bewässerungssysteme für die Schulgärten oder CNC-gravierte Schilder für den Bienenlehrpfad – die Digitalisierung wird hier zum Werkzeug des Naturschutzes und der Nachhaltigkeit.Fazit: Ein Modell mit absolutem Seltenheits- und VorbildwertDer Gerolsteiner Makerspace am Thomas-Morus-Gymnasium in Daun ist weit mehr als eine Ansammlung teurer Maschinen. Er ist ein Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie moderne, demokratische und zukunftsorientierte Bildung aussehen muss. Er beweist, dass Innovation nicht zwangsläufig aus den großen Metropolen kommen muss, sondern durch mutige Kooperationen in der Region entstehen kann.Dieses Projekt nimmt den Schülern die Angst vor der digitalisierten Welt, indem es sie bemächtigt, diese Welt zu verstehen und zu beherrschen. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Modell Schule macht – im wahrsten Sinne des Wortes. Wir brauchen in Deutschland weniger starre Lehrpläne und dafür dringend mehr Räume wie diesen: Orte, an denen Fehler erlaubt sind, das Machen im Vordergrund steht und aus konsumierenden Jugendlichen die kreativen Denker und Konstrukteure von morgen werden.
03.06.2026
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12:14 Uhr
Ein Ort, an dem Ideen Wirklichkeit werden Am TMG entsteht ein Makerspace – und du kannst Teil davon sein. Was wäre, wenn Schule nicht nur ein Ort wäre, an dem man Wissen aufnimmt – sondern einer, an dem man es anwendet, ausprobiert und etwas Eigenes erschafft? Genau das soll der neue Makerspace am TMG ermöglichen. Aus alten, ungenutzten Räumlichkeiten entsteht in einer gemeinsamen Projektwoche etwas völlig Neues: ein offener Kreativraum für alle Schülerinnen und Schüler. Wir ziehen neue Wände ein, streichen, verlegen Böden, schleifen alte Werkbänke und Schränke auf – und bauen aus Holzplatten eigene Regale und Möbel. Der Raum wird nicht nur renoviert, er wird neu gedacht. Das Ziel: ein voll ausgestatteter Makerspace mit Lasercutter, 3D-Drucker und CNC-Fräse – Werkzeuge, mit denen aus Skizzen reale Objekte werden. Ein Ort, an dem technisches Denken, Kreativität und Teamarbeit zusammenkommen. Spätestens im nächsten Schuljahr soll der Makerspace in Betrieb gehen und allen Schülerinnen und Schülern offen stehen. Denn wir glauben: Jeder hat Talente, die darauf warten, entdeckt zu werden. Manchmal braucht es dafür nur den richtigen Raum.
03.06.2026
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12:12 Uhr
Dieses Projekt ist eine exklusive idee! Jeder sollte auch dem Lieben Gerolsteiner Team ein Stern geben! Die Schüler/-innen werden sicherlich mit freude dieses Projekt mit größtem herze annehmen und viel Spaß damit haben!! Erneut: Eine exellente Idee😍
03.06.2026
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12:10 Uhr
Sehr tuffes Projekt👌.
03.06.2026
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12:08 Uhr
Hier muss ich auf jeden Fall einen Stern hinterlassen.
03.06.2026
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12:07 Uhr
Es ist eine sehr gute Idee, das wird den Schüler/-innen sicher viel Freude bereiten. Daher gebe ich sehr gerne einen Stern und empfehle jedem dies auch zu tätigen.
03.06.2026
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12:07 Uhr
Es ist eine Super Idee! Ich habe noch nie etwas so beeindruckendes gesehen. 10 von 10 Bär Sterne! Natürlich auch ein Gerolsteiner Stern;)
03.06.2026
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12:06 Uhr
sehr schönes Projekt!