Wahrnehmung von Geschmack

Ob uns etwas mundet oder nicht, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ordnen die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge Nahrungsmittel geschmacklich ein, zum anderen spielen die von der Nase wahrgenommenen Aromen eine entscheidende Rolle. Der Geruchssinn macht unser Geschmacksempfinden sogar zu 80 Prozent aus. Deshalb schmecken wir zum Beispiel weniger, wenn wir Schnupfen haben. Auch ob etwas fest oder weich ist, ob etwas prickelt oder nicht, zum Beispiel beim Mineralwasser, fließt in die geschmackliche Bewertung mit ein. Zu guter Letzt spielt auch die Prägung eine Rolle – was uns vertraut ist, schmeckt uns meist besser.

Derzeit unterscheiden wir zwischen vier verschiedenen Geschmacksrichtungen: sauer, bitter, süß und salzig. Ein weitestgehend unbekannter Geschmack kommt aus dem Japanischen und heißt umami. Er steht mittlerweile international für einen herzhaften, vollmundigen Geschmack. Vor allem proteinhaltige Nahrungsmittel wie Fleisch und Käse, aber auch Tomaten oder Pilze schmecken umami. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es noch weitere Geschmacksrichtungen gibt, die bisher noch nicht entdeckt wurden. Schärfe ist übrigens keine Geschmacksrichtung, sondern ein Schmerzsignal.

Geschmackszonen der Zunge: süß, sauer, salzig und bitter

Was schmeckt uns gut?

Menschen mögen gerne Süßes und meiden bittere Geschmäcker. Das ist evolutionär bedingt: Denn süß steht für kohlenhydratreiche Lebensmittel, die viel Energie liefern – zu Zeiten der Jäger und Sammler absolut überlebenswichtig. Bitter heißt oft auch giftig. Tatsächlich haben wir deutlich mehr Geschmacksnerven, die auf Bitteres reagieren als auf Süßes. Das ist ein Schutzmechanismus des Körpers.

Unsere Lebensmittel decken aber nicht nur eine Geschmacksrichtung ab, sondern bilden in der Regel eine Mischung. Das Zusammenspiel verschiedenster Aromen macht den Geschmack.

 

Wie schmeckt Mineralwasser?

Auch bei Mineralwasser gibt es je nach Zusammensetzung der natürlichen Inhaltsstoffe Unterschiede im Geschmack – sie können ganz fein, aber auch sehr markant sein. Mineralwasser, das wenige Mineralstoffe enthält, kann säuerlich schmecken, weil die Kohlensäure den Geschmack überlagert. Jeder Mineralstoff hat einen charakteristischen Eigengeschmack. Wasser schmeckt beispielsweise leicht bitter, wenn es viel Sulfat enthält. Natrium in Verbindung mit Chlorid lässt ein Mineralwasser salzig schmecken. Entscheidend ist also nicht nur die Höhe der Mineralisierung, sondern auch die Art und Ausgewogenheit der Inhaltsstoffe.

Der Geschmack von Gerolsteiner Mineralwasser

Ein idyllischer Wasserfall im Wald am Eifelsteig

Prägend für den Geschmack von Gerolsteiner Mineralwasser ist seine Herkunft aus der Vulkaneifel. Bei seinem Weg durch die tiefen Dolomitschichten löst es vor allem Calcium und Magnesium. Eine wichtige Rolle für den ausgewogenen Geschmack spielt Hydrogencarbonat – es ist typisch für Mineralwasser, das Kalkgestein durchflossen hat. Hydrogencarbonat wirkt säureneutralisierend. Durch die ausgewogene Zusammensetzung der Mineralien schmeckt Gerolsteiner Mineralwasser angenehm neutral, ohne herausstechende Eigennote.

Sein harmonischer Geschmack macht Gerolsteiner zum erfrischenden Begleiter für jede Gelegenheit – und zum beliebtesten Mineralwasser Deutschlands.

 

Mehr zur Entstehung des Gerolsteiner Mineralwassers

Gerolsteiner Naturell. Medium und Sprudel mit dem jeweils passenden Wein

Wie Mineralwasser den Geschmack unterstützt

Weithin bekannt ist, dass Wein die Aromen von Speisen in besonderer Weise betonen und begleiten kann: Trockener Weißwein passt zum Beispiel zu Fisch, ein kräftiger Rotwein zu herzhaften Fleischgerichten und ein edelsüßer Weißwein unterstreicht die Süße eines Desserts.

Diese Funktion kann auch ein Mineralwasser übernehmen. Jedes Mineralwasser hat seinen eigenen Charakter, die Unterschiede im Geschmack sind zum Teil erheblich. Geprägt wird er sowohl durch die Mineralisierung als auch durch den Kohlensäuregehalt. Beides ist auch ausschlaggebend für das Zusammenspiel der Aromen. So lässt sich ein feines Spargelgericht oder ein frischer Sommersalat perfekt mit einem Mineralwasser mit ausgewogener Mineralstoffmischung und wenig Kohlensäure unterstützen. Kräftigere Speisen vertragen einen höheren Mineralstoffgehalt und spritzige Kohlensäure. 

 

Mehr zur Kombination von Speisen, Wein und Mineralwasser

 

Ideales Begleitgetränk für jedes Gericht ist ein ausgewogenes Mineralwasser mit neutralem Geschmack. Das lässt den Aromen Raum zur Entfaltung. Gerolsteiner Sprudel und Gerolsteiner Medium enthalten dank ihrer Herkunft aus der Vulkaneifel so viel Calcium, Magnesium und Hydrogencarbonat wie nur wenige andere Wässer in Deutschland. Diese von der Natur gegebene Kombination sorgt für einen harmonischen Geschmack ohne starke Eigennote. Beides macht Gerolsteiner zu einem sehr guten Partner zu Speisen und zu Weinen.