Tag 4

Mittwoch / 11.6.2015

Hannah Frey
projekt-gesund-leben.de

Clean Eating – Eine saubere Sache

Clean Eating bedeutet, möglichst naturbelassene und unverarbeitete Lebensmittel zu essen. Im Vordergrund steht bei dieser Ernährungsweise nicht das Abnehmen, sondern vielmehr, einen gesunden Körper zu bekommen beziehungsweise zu erhalten und dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun. Genau das war auch mein Ziel, das ich vor einigen Jahren mit meiner Ernährungsumstellung erreichen wollte: Von all den hochverarbeiteten Fertigprodukten und dem Fast Food wegzukommen und im Alltag wieder fitter und leistungsfähiger zu sein. Als positiver Nebeneffekt sind einige Kilos ganz von alleine verschwunden und auch mein alltägliches Mittagstief, mit dem ich damals stark zu kämpfen hatte, ist passé.

Die 5 Regeln des Clean-Eating-Konzeptes:

Das Clean-Eating-Konzept ist einfach umzusetzen, wenn du die folgenden fünf Regeln beachtest:

1. Iss natürliche, möglichst naturbelassene Lebensmittel

Natürliche und unverarbeitete Lebensmittel sorgen für eine optimale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Beim Clean Eating gehören Vollkornprodukte, viel Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte auf den Teller und zwei bis drei Liter Mineralwasser pro Tag ins Glas. Auch Fisch, Fleisch und Milchprodukte können gegessen werden: Clean Eating kann vegetarisch, vegan oder omnivor sein – das entscheidet jeder für sich selbst. Achte beim Einkauf auf eine gute Qualität deiner Lebensmittel und darauf, dass du möglichst regionale und saisonale Lebensmittel wählst. Tabu sind hingegen stark industriell verarbeitete Produkte wie Fast Food, Fertiggerichte, aber auch Haushaltszucker und Weißmehl, da diese alles andere als natürlich sind.

2. Lies die Zutatenlisten auf Lebensmittelverpackungen

Als Faustregel gilt: Lebensmittel mit mehr als fünf Inhaltsstoffen sind nicht clean. Zutaten, die du nicht aussprechen kannst und bei denen du nicht weißt, was sich dahinter verbirgt, ebenfalls. Auch Farb- und Konservierungsstoffe sowie Geschmacksverstärker passen nicht ins Clean-Eating-Konzept. Einige industriell hergestellte Produkte sind jedoch in Ordnung: Vollkornpasta beispielsweise besteht in der Regel nur aus Vollkorn-Hartweizengrieß und Wasser. Weitere Beispiele wären Naturjoghurt oder ungesüßter Soja-Joghurt. Um herauszufinden, welche Lebensmittel clean sind und welche nicht, solltest du immer die Zutatenliste auf den Lebensmittelverpackungen lesen. Und wenn du mehr über die Inhaltsstoffe deines Mineralwassers erfahren möchtest, mach den Vergleich mit dem Gerolsteiner Mineralienrechnerhttp://www.mineralienrechner.de/.

3. Trinke zwei bis drei Liter Mineralwasser pro Tag

Viele Menschen haben häufig mit Kopfschmerzen oder Konzentrationsproblemen zu kämpfen. Ein Grund kann sein, dass die Betroffenen zu wenig trinken. Wer nicht genügend trinkt, wird schneller müde und kann sich schlecht konzentrieren. Zwei bis drei Liter Mineralwasser pro Tag sind ideal. Stell dir am besten immer ein Glas Mineralwasser oder direkt die ganze Flasche auf deinen Schreibtisch. So wirst du automatisch daran erinnert, zu trinken. Auch zu jeder Mahlzeit darf ein Glas Mineralwasser nicht fehlen. Wenn du unterwegs bist, nimm einfach eine Wasserflasche mit.

4. Frühstücke jeden Tag

Dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, ist nichts Neues. Unsere Kohlenhydratspeicher wurden über Nacht geleert und müssen früh morgens wieder aufgefüllt werden – wie der Tank eines Autos, das ohne Treibstoff nicht fährt. Denn wie das Auto ohne Benzin nicht fahren kann, können wir ohne gesunde Nahrung nicht produktiv arbeiten.

5. Iss jeden Tag fünf bis sechs kleine Mahlzeiten

Neben den drei Hauptmahlzeiten – Frühstück, Mittagessen und Abendessen – sind beim Clean Eating zwei bis drei kleine Snacks vorgesehen. Das kann zum Beispiel ein Apfel, eine Banane oder eine Handvoll Nüsse sein. Auch lecker und voller guter Inhaltsstoffe sind Grüne Smoothies – entweder als Snack oder auch als Frühstück, wenn du morgens noch keinen Bissen runter bekommst. Durch die Snacks, die zwischen den Hauptmahlzeiten gegessen werden, bleibt der Blutzuckerspiegel konstant und Heißhunger auf Süßes und Fettiges wird vermieden. Und auch mein Mittagstief ist dadurch verschwunden.

Rezept: Grüner Smoothie

Dieser Smoothie ist perfekt für dich, wenn du gerade erst beginnst, Grüne Smoothies zu trinken. Obwohl ich schon lange Grüne Smoothies trinke, ist dieses einfache Rezept eines meiner Lieblingsrezepte. Der Blattspinat schmeckt im Smoothie sehr mild, Banane und Kokos runden den Geschmack perfekt ab. Wenn du schon länger Grüne Smoothies trinkst, nimm einfach etwas mehr Blattspinat und dafür etwas weniger Banane.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Handvoll Blattspinat
  • 1 Banane
  • 200 ml Kokosmilch
  • 150 ml Mineralwasser

Zubereitung:

Den Blattspinat verlesen und waschen. Die Banane schälen und in Stücke schneiden. Mit den restlichen Zutaten in einem leistungsstarken Mixer geben oder pürieren. Den Smoothie in zwei Gläsern anrichten.