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Sodawasser

Sodawasser - oft auch einfach als Soda bezeichnet - ist in Deutschland entsprechend der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO) ein Tafelwasser, das Kohlensäure und mindestens 570 mg Natriumhydrogencarbonat pro Liter enthält.

Im Gegensatz zum Naturprodukt Mineralwasser werden Tafel- und Sodawasser industriell hergestellt. Tafelwasser wird erzeugt aus Trinkwasser und/oder Mineralwasser, Natursole sowie der Zugabe von Mineralsalzen und Kohlensäure. Es ist nicht an Quellen gebunden, darf also überall produziert werden und braucht keine amtliche Anerkennung wie Mineralwasser.

Mineralwässer, die wie Gerolsteiner in ihrem Quellgebiet Kalksteinschichten (z.B. Dolomit) durchlaufen haben, enthalten von Natur aus Hydrogencarbonat (HCO3). Hydrogencarbonat, auch Bicarbonat genannt, ist ein Bestandteil der Salze der Kohlensäure. Es hat eine säureneutralisierende Wirkung und harmonisiert die leicht säuerliche Note der Kohlensäure. Ergebnis ist ein angenehm neutraler, erfrischender Geschmack.

Kohlensäurehaltige Mineralwässer mit einem hohen Gehalt an Hydrogencarbonat wie Gerolsteiner Sprudel und Medium sind also natürliche Alternativen zu Sodawasser. In vielen Cocktailrezepten werden die Begriffe Soda und Mineralwasser synonym verwendet.

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