Mineralwasser - Schatz der Vulkaneifel

Der Gerolsteiner Brunnen blickt auf langjähriges nachhaltiges Engagement zurück - zum Schutz der Vulkaneifel und ihrer Natur. Das belegt ein Blick ins historische Unternehmensarchiv.

„Seit Jahren gehören wir zu den größten Industriebetrieben der Vulkaneifel. Dadurch fällt uns auch eine besondere soziale Verantwortung für das wirtschaftlich noch nicht vollentwickelte Gebiet zu“, erklärte 1974 Herbert Neusen, damals Sprecher der Geschäftsführung beim Gerolsteiner Brunnen. Auch das Bewusstsein, dass die Qualität des Mineralwasser untrennbar mit der Unberührtheit der Natur verbunden ist, hat bei Gerolsteiner Tradition: „Die sehr große Tiefe der Quellen von 150 bis 320 m, in die keine Oberflächen-Verschmutzung eindringt, und die Unberührtheit der Eifel-Landschaft sind die Garantie für Gesundheit, Reinheit und Frische unseres Mineralwassers“, führt Neusen weiter aus.

An diesem nachhaltigen Engagement für die Eifel und ihre Menschen hat sich bis heute nichts geändert. „Gelebte Verantwortung für die Region war schon immer Teil der Marke. Wer das Archiv durchforstet, der stößt auf vielfältige, spannende Zeitdokumente und Mitarbeiterstimmen, die genau das belegen“, erklärt dazu Johannes Schuck, Koordinator des historischen Unternehmensarchivs beim Gerolsteiner Brunnen. „Jede Geschäftsführer-Generation hat ihre Spuren hinterlassen – und dabei teilweise schon vorweg genommen, was heute zum Thema Nachhaltigkeit zu lesen ist.“ Hinter dem Engagement für das eigene Brunnengebiet stand freilich die Erkenntnis, dass Quellschutz immer auch Produktschutz ist. Dabei wollte man es beim Mineralbrunnen jedoch nicht belassen. Gerolsteiner kommunizierte früh seine Verantwortung als Arbeitgeber, engagierte sich im sozialen Bereich und erkannte für sich die Notwendigkeit einer sachlichen, kontinuierlichen Verbraucherinformation für eine gesunde Lebensweise.

Verbraucher wollen „Unberührte Natürlichkeit“

Wer die aktuelle Gerolsteiner Qualitätskampagne mit der Werbekampagne von 1974 vergleicht, der stellt erstaunliche Parallelen fest. In der damaligen Ausgabe der Mitarbeiter-Zeitung „Gerolsteiner Sprudel aktuell“ wird die gerade lancierte Werbekampagne ‚Quelle mit dem guten Stern‘ vorgestellt. Das damalige Key-Visual: Ein Glas mit Mineralwasser, das einen Blick in die grüne Landschaft der Vulkaneifel zeigt. In einer Presseinformation heißt es dazu: „Die herbe Frische der Eifellandschaft, die Reinheit und Natürlichkeit des Gerolsteiner Mineralwassers sind eingefangen in einem Glas, über dem das Markenzeichen ‚wie ein guter Stern‘ erstrahlt.“ Anspruch der Bilderwelt von damals war es, die Reinheit des Produkts und seine „unberührte Natürlichkeit“ zu zeigen. Das Markenzeichen Stern als wichtiges Differenzierungsmerkmal sollte als eine Art Gütesiegel in Erscheinung treten – als Symbol für ein „Geschenk der Natur“. Die Kampagne von 1974 war zudem eine Reaktion auf verunsicherte Verbraucher, die sich mit erstmals Fragen der Umweltverschmutzung konfrontiert sahen. Gerolsteiner stellte sich der Aufgabe die „Herkunft Eifel“ als Qualitätsmerkmal zu erklären und über die wertvolle Mineralisierung des Wassers zu informieren. Nicht anderes hat sich der Mineralbrunnen für die Zukunft vorgenommen. Bilderwelten und Kanäle haben sich stark verändert, der Grundgedanke bleibt derselbe.

Gerolsteiner Printkampagne 1979
Gerolsteiner Printkampagne 1979
Gerolsteiner Printkampagne 2014
Gerolsteiner Printkampagne 2014