Sportgetränke: Das solltest du wissen

Du treibst intensiv Sport und lässt den Schweiß in Strömen fließen? Dann solltest du für Nachschub an Elektrolyten und Mineralstoffen sorgen. Nur wenn du deine Speicher rechtzeitig auffüllst, hältst du auch bei langen Sessions deine Leistungsfähigkeit aufrecht. Im Alltag eignet sich Wasser am besten dazu, den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Doch auch spezielle Sportgetränke bieten einen Mehrwert, wenn es beim Training oder Wettkampf mal wieder heiß hergeht.

Sind Sportgetränke sinnvoll?

Das kommt ganz auf den Einsatz an. Sportgetränke gibt es auf dem Markt in verschiedenen Varianten. Zur Hauptzielgruppe zählen Ausdauersportler und Kraftsportler, denn Wasser allein reicht bei lang andauernder Belastung oft nicht aus, damit der Körper bekommt, was er braucht.

Vor allem isotonische Getränke und Energygels, aber auch Proteinshakes und Fruchtsaftschorlen gelten als Sportgetränke. Ihre Aufgabe besteht darin, dem Körper Flüssigkeit und Energie zu liefern. Denn wer dehydriert, also Flüssigkeit verliert, ist weniger leistungsfähig. Oft genügen schon wenige Prozent für eine spürbare Leistungsminderung im Hinblick auf Kraft und Ausdauer. Woran das liegt? Ganz einfach: Beim Schwitzen verliert der Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Nähr- und Mineralstoffe, vor allem Natrium, aber auch Kalium, Calcium, Magnesium, Zink und Jod. Der Gehalt dieser Mineralstoffe im Schweiß lässt sich aufgrund der starken Schwankung nur grob angeben. Ein Liter Schweiß enthält etwa 700–2.000 Milligramm Natrium, 200–480 Milligramm Kalium, 20–70 Milligramm Calcium, 20–50 Milligramm Magnesium, 0,5–1,0 Milligramm Zink und 0,03–0,05 Milligramm Jod.

Rechtzeitig trinken

Egal, ob du Sport machst oder nicht: Trinke spätestens, wenn du ein leichtes Durstgefühl verspürst. Denn Durst bedeutet, dass bereits ein Flüssigkeitsmangel besteht. Am besten trinkst du also schon, bevor sich Durst einstellt. Ein fortgeschrittener Flüssigkeitsmangel kann sich nämlich durch Symptome wie Müdigkeit, Muskelschwäche und Kopfschmerzen bemerkbar machen. Und das kommt nicht nur beim Sport denkbar ungelegen.

Kombiniere Wasser und Sportgetränke

Steht eine ausgedehnte Trainingssession oder ein langer Wettkampf an? Dann sorgst du am besten vor und kombinierst Wasser und Sportgetränke. Wenn du etwa einen halben Liter Wasser „vortrinkst“, bist du gut hydriert und die Basis für die kommende Belastung stimmt. Am besten trinkst du ein Mineralwasser wie unser Gerolsteiner, da es den Körper nicht nur mit Flüssigkeit, sondern auch mit wertvollen Mineralstoffen versorgt.

Während des Trainings oder Wettkampfs trinkst du dann am besten etwa einen Liter pro Stunde. Unterteile die Gesamtflüssigkeitsmenge am besten in mehrere kleine Portionen, damit du deinen Körper nicht dadurch belastest, dass du zu viel Flüssigkeit auf einmal zu dir nimmst. Das sind natürlich nur allgemeine Empfehlungen. Generell gilt: Probiere, was dir guttut. Und hör auf deinen Durst! Er ist ein guter Ratgeber.

Dauert die sportliche Belastung länger als eine Stunde, reicht Wasser allein oft nicht mehr aus. Dann greifst du idealerweise zu speziellen Sportgetränken, um den Verlust an Flüssigkeit und Elektrolyten auszugleichen. Einige Produkte versorgen dich, je nach Zusammensetzung, sogar mit einem kleinen Energieschub. Doch wann eignet sich welches Sportgetränk?

 
 

Isotonische Getränke

Energydrinks

Kohlenhydratgels

Proteinshakes

Saftschorlen

Fazit

Sportgetränke können durchaus sinnvoll sein. Wie immer kommt es aber auf den richtigen Einsatz an. Dauert die sportliche Belastung nicht viel länger als eine Stunde? Dann bist du auch mit (Mineral-)Wasser oder ungesüßtem Tee ideal versorgt. Je länger und/oder intensiver du Sport treibst, desto eher solltest du ein passendes Sportgetränk in Erwägung ziehen. Auf Energydrinks verzichtest du beim Training aber besser, denn sie eignen sich nicht als Sportgetränke.

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