Zukunftswald mit blauem Himmel

Der Zukunftswald wächst weiter

Der Gerolsteiner Zukunftswald wird immer größer: 4.500 neue Setzlinge wurden 2016 neu angepflanzt. Neben den bereits bestehenden Bäumen tragen zwei neue Baumsorten zur Mischkultur des Waldes bei.
Als wertvolle Mischbaumart erschließt der Bergahorn durch sein kräftiges Wurzelwerk den Boden und trägt somit zur Bodenverbesserung bei. Zusätzlich verrotten die Blätter des Ahorns zu bodenpfleglichem Mull, was die Bodenstruktur weiter unterstützt. Der zweite Neuankömmling im Zukunftswald ist die Wildkirsche. Auch diese Baumart reiht sich hervorragend in das Mischwaldkonzept des Forstamts Gerolstein ein. Neben der Stabilisierung der Wälder dienen die neugepflanzten Bäume noch einem zusätzlichen Zweck: „Die Landschaft soll durch die Bäume bunter werden, was durch eine möglichst große Baumvielfalt gewährleistet werden kann“, so Michael Zander vom Forstamt Gerolstein. „Außerdem werden die Wälder durch ihre Vielfalt weniger anfällig für schädliche Einflüsse und sind so besser für die Zukunft gerüstet.“

Gerolsteiner pflanzt Zukunftsbäume in der Region

Im Jahr 2015 haben Gerolsteiner Grundschulen, Auszubildende der Westeifel Werke und Mitarbeiter des Gerolsteiner Brunnen im Staatsforst nahe Mürlenbach Zukunftsbäume gepflanzt. Mit der Gerolsteiner Unterstützung wurden auf der ca. 5 Hektar großen Waldfläche nahe Mürlenbach rund 4.300 Setzlinge gepflanzt und bis zur gesicherten Verjüngung nach sechs Jahren begleitet.

Im Rahmen von Walderlebnisspielen vermittelten Förster vom Forstamt Gerolstein anschaulich die Bedeutung des Waldes für eine intakte Umwelt. Die Lehrer der teilnehmenden Schulklassen hatten das Thema Wald in ihren Unterricht integriert und ergänzten mit der Pflanzaktion ihre pädagogischen Maßnahmen. „Der Wald ist ein faszinierender Lern- und Erfahrungsraum, gerade für unsere Kinder. In ihm können wir die Natur mit allen Sinnen erleben und begreifen“, sagt Martin Grünebaum, Fachbereich Waldinformation, Umweltbildung und Walderleben der Landesforsten Rheinland-Pfalz. „Die nachhaltige Nutzung heimischer Wälder bietet ein hervorragendes Beispiel für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur. Wald und Forstwirtschaft verbinden Generationen, denn die ‚Früchte‘, die wir heute ernten, entstammen der Arbeit unserer Väter und Vorväter.“ Wie die Hirnforschung belege, entstehen bei jungen Menschen im Alter zwischen drei und neun Jahren lebenslang wirkende Prägungen und „Nervenautobahnen“, die sich nachher kaum noch veränderten und daher so wichtig für unser Verhältnis zu Wald und Natur seien.

Für alle weiteren Informationen zur Veranstaltung, sowie Erfahrungsberichte und Bilder, besuchen Sie unsere Aktionswebsite zur Veranstaltung: Baumpflanzaktion im Gerolsteiner Zukunftswald.

Der Grundstein ist gelegt – Wald mit Stern

Bereits 2013 haben wir im Rahmen des Projektes „Wald mit Stern“ die Aufforstung beschädigter Waldflächen unterstützt. Anlass für diese Baumpflanzaktion in Zusammenarbeit mit Landesforsten Rheinland-Pfalz war die Verwüstung durch den Orkan Xynthia im Jahr 2010, der ein rund 25.000 Quadratmeter großes zerstörtes Waldstück hinterließ.

Für uns als regionales Unternehmen war es nach dieser Katastrophe selbstverständlich, die Aufforstung dieses einzigartigen Waldgebietes vor unserer Haustür zu unterstützen. Um einen stabilen, an das Klima angepassten Wald aufzubauen, der vor ähnlichen Verwüstungen geschützt ist, pflanzten wir im Herbst 2013 12.500 Traubeneichen und 3.125 Hainbuchen. Unsere ersten Baumpflanzaktionen mit Vorschulkindern aus der Region haben wir in diesem Video festgehalten.