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Baumpflanzaktion im Gerolsteiner Zukunftswald

Baumpflanzaktion in der Nähe Mürlenbach
17.11.2015 / 9 bis 16 Uhr
Teilnehmer: Grundschüler und Lehrer aus Gerolstein, Auszubildende der Westeifel Werke sowie Gerolsteiner Mitarbeiter

In dem ca. 5 Hektar großen Waldgebiet nahe Mürlenbach innerhalb des Naturparks Vulkaneifel werden am 17. November neue Zukunftsbäume gepflanzt. Die Pflanzaktion leitet das langfristig angelegte Projekt Gerolsteiner Zukunftswald ein und führt somit die 2013 gestartete Aktion „Wald mit Stern“ fort. Gemeinsam mit Landesforsten Rheinland-Pfalz unterstützt Gerolsteiner den Umbau von regionalen Fichtenwäldern zu einem klimastabilen und zukunftsfähigen Mischwald.

Vormittags nehmen Schüler der dritten Klasse aus zwei Gerolsteiner Grundschulen an einem ganz besonderen Walderlebnis-Parcours teil. Die Lehrer der Grundschule An der Waldstraße sowie der Grund- und Realschule Plus haben das Thema Wald bereits fest in ihren Unterricht eingebaut und unterstützen mit der Pflanzaktion die pädagogische Walderziehung der Kinder. Betreut durch Förster des Forstamts Gerolstein durchlaufen die Drittklässler verschiedene Stationen, um den Wald besser kennen zu lernen. Als letzte Station der Walderfahrungsspiele pflanzt jeder Schüler einen Edelkastaniensetzling und setzt damit den Grundstein für die ersten Zukunftsbäume.

Am Nachmittag packen Gerolsteiner Mitarbeiter bei der Pflanzaktion mit an. Auch für sie haben die Förster einige interessante Walderfahrungsaktionen zusammengestellt. Bei der anschließenden Klumpenpflanzung der freiwilligen Gerolsteiner Helfer werden pro Hektar ca. 1.100 Pflanzen angebaut. Im Rahmen eines langjährigen Austauschs haben sich außerdem Auszubildende der Westeifel Werke dazu entschlossen, gemeinsam mit Gerolsteiner Auszubildenden einen Beitrag für die Bepflanzung des Gerolsteiner Zukunftswaldes zu leisten.

Die zu bepflanzende Fläche liegt im Staatswald des Forstreviers Mürlenbach und gehört zum Landschaftsschutzgebiet „Gerolstein und Umgebung“. Die durch Sturm und Schädlinge freigewordenen Waldflächen werden für das Projekt Gerolsteiner Zukunftswald aufgeforstet.

Vorher

Die zu bepflanzende Fläche befindet sich in einem Fichtenwald, der durch Sturm und Schädlinge verwüstet wurde. Nach einer fachgerechten Räumung der Waldfläche durch Revierförster steht das Gebiet nun leer.

Nachher

Damit der Wald auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt, werden auf den Freiflächen klimastabile Edelkastaniensetzlinge gepflanzt und der Wald damit zu einem Mischwald umgestaltet. Die professionelle Pflanzung erfolgt durch die Baumschule Rick in Beauftragung durch das Forstamt Gerolstein.

Der Zukunftswald wächst weiter

Der Gerolsteiner Zukunftswald wird immer größer: 3.400 neue Setzlinge wurden 2016 neu angepflanzt, was einer Fläche von drei Fußballfeldern entspricht. Neben den bereits bestehenden Bäumen tragen neue Baumsorten zur Mischkultur des Waldes bei. Als wertvolle Mischbaumart erschließt der Bergahorn durch sein kräftiges Wurzelwerk den Boden und trägt somit zur Bodenverbesserung bei. Zusätzlich verrotten die Blätter des Ahorns zu bodenpfleglichem Mull, was die Bodenstruktur weiter unterstützt. Der zweite Neuankömmling im Zukunftswald ist die Wildkirsche. Auch diese Baumart reiht sich hervorragend in das Mischwaldkonzept des Forstamts Gerolstein ein.
Auf einer weiteren Windwurffläche schließen Edelkastanien in breiterem Pflanzverband die Lücken der bereits vorhandenen Naturverjüngung. Wildverbiss-Hüllen schützen die jungen Bäume und sorgen für ein optimales Mikroklima beim Wachstum. Neben der Stabilisierung der Wälder dienen die neugepflanzten Bäume noch einem zusätzlichen Zweck: „Die Landschaft soll durch die Bäume bunter werden, was durch eine möglichst große Baumvielfalt gewährleistet werden kann“, so Michael Zander vom Forstamt Gerolstein. „Außerdem werden die Wälder durch ihre Vielfalt weniger anfällig für schädliche Einflüsse und sind so besser für die Zukunft gerüstet.