Das richtige Equipment

Das Schöne am Laufen ist, dass man keine große Ausrüstung dafür braucht. Einfach rein in die Turnschuhe und los geht’s. Doch genau da stellt sich schon die erste Frage: Wie finde ich eigentlich die passenden Schuhe? Antworten zu dieser und weiteren Fragen rund ums richtige Equipment für Läufer gibt es hier.

1. Schuhe

Der wichtigste Bestandteil des Equipments ist der richtige Laufschuh. Natürlich muss man aus dem Schuhkauf keine Wissenschaft machen, sollte aber dennoch etwas Zeit für die Recherche investieren. Darüber hinaus ist es durchaus sinnvoll, eine Laufstilanalyse zu machen. In gut sortierten Laufläden geht das meistens kostenlos. So lässt sich schnell herausfinden, welche Schuhmodelle am besten zu einem passen. Am Ende zählt sowieso nur eins: dass man sich in seinem Schuh wohlfühlt und das Gefühl hat, der ist es!

2. Socken

Der beste Schuh bringt nichts, wenn die Socken nicht richtig sitzen und scheuern. Hier lohnt es sich, nach speziellen Laufsocken zu schauen – ebenfalls erhältlich in jedem guten Laufgeschäft. Bei langen und intensiven Trainingseinheiten bieten sich auch Kompressionsstrümpfe an. Die sorgen durch leichten Druck auf die Wade dafür, dass die Wade besser durchblutet und somit besser mit Sauerstoff versorgt wird.

3. Hose, Shirt und Jacke

Bei Hose, Shirt und Jacke kann man prinzipiell nicht viel falsch machen. Generell gilt: Die Kleidung sollte bequem, möglichst leicht und am besten atmungsaktiv sein. Tipp: Lieber etwas dünner anziehen, denn beim Laufen wird einem schnell warm. Und dann fühlt man sich mit weniger Kleidung freier beim Laufen. Bei Regen sind eine wasserabweisende Jacke und eine Schildkappe sinnvoll. Die Kleidung sollte luftdurchlässig sein, um darunter nicht zu sehr ins Schwitzen zu geraten. Solange man in Bewegung bleibt, wird es bei Nässe eigentlich nicht kalt. Wichtig ist es, sich hinterher schnell trocken und warm anzuziehen. Bei sehr heißen Temperaturen mit viel Sonne ist eine dünne leichte Kopfbedeckung ratsam. Diese kann man vor dem Lauf unter kaltes Wasser halten, so hat man auf den ersten Kilometern eine angenehme Kühle.

4. Sport-BH und Funktionswäsche

Auf einen Sport-BH sollten Frauen auf keinen Fall verzichten. Hier ist es wichtig, dass er gut sitzt und nirgends reibt. Dasselbe gilt natürlich für Funktionswäsche. In vielen Laufhosen ist eine Unterhose integriert – das ist sehr angenehm und sorgt für weniger Druckstellen.

5. Pulsuhr, Smartphone, MP3-Player

Ein Fitness Tracker oder eine Pulsuhr sind hilfreiche Tool um zu sehen, wie sich der Puls während des Trainings entwickelt. Wichtig ist dabei immer, dass man auch selbst auf den Körper achtet und nicht nur auf seine Uhr fixiert ist. Denn der Puls hängt von Temperatur, Schlaf, Arbeitsbelastung und vielem mehr ab. So bietet der Puls einen guten Anhaltspunkt, jedoch keinen exakten Parameter. Für viele Läufer gehört Musik einfach zum Training dazu. Sie sorgt für gute Laune, motiviert und treibt einen nach vorne. Ob mit dem Smartphone oder einem handlicheren MP3-Player: Seine Playlist sollte man sich schon vor dem Start anlegen. Denn während des Laufens am Gerät rumzufummeln, kann einen leicht aus dem Tritt bringen.

6. Schutzmaßnahmen

Bei sehr grellen Lichtverhältnissen empfiehlt es sich, eine Sonnenbrille zu tragen. Denn Sonnenbrille mit UV-Schutz schont nicht nur die Augen, sondern sorgt auch für einen entspannten Blick. Und diese Entspannung überträgt sich auf den ganzen Körper. Wer bei Dunkelheit läuft, sollte über Reflektoren nachdenken. Schließlich möchte niemand von Auto- und Radfahrern übersehen werden. Bei Vollmond und wolkenlosem Himmel kann man oft auch sehr gut ohne laufen. Oder man sucht sich gleich beleuchtete Radwege und läuft dann lieber mehrere kleine Runden. Wer das Abenteuerfeeling liebt und bei Dunkelheit in den Wald möchte, sollte auf jeden Fall eine Stirnlampe mitnehmen.

7. Erfrischung

Beim Laufen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Man sollte deshalb immer genügend zu trinken dabei haben. Entweder nimmt man seine Flasche direkt mit, zum Beispiel an einem Trinkgürtel. Dabei aufpassen, dass er nicht reibt und bequem zu tragen ist. Oder man sorgt dafür, dass am Ende der Strecke ausreichend Getränke auf einen warten. Wichtig: Wer Einheiten absolviert, die länger als 60 Minuten sind, sollte sich bereits während des Laufens erfrischen. Denn mit dem Trinken kann man die Regeneration fördern und dadurch seine Leistungsfähigkeit verbessern.

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