Alles über PET-Flaschen

Mit Glasflaschen kann jeder etwas anfangen. Doch zu PET-Flaschen gibt es viele Fragen. Wir erklären dir, was PET ist und welche Vor- und Nachteile der Kunststoff hat.

Alle, die schon bei einem von unserem Laufevents waren, kennen sie schon: Unsere 0,75l-PET-Einwegflaschen für Sprudel, Medium und Naturell. Wir klären auf, welche Unterschiede es bei PET gibt und wie die Umweltbilanz wirklich aussieht.

Das ist PET

Die Abkürzung PET steht für Polyethylenterephthalat. Es ist ein thermoplastischer Kunststoff, dessen Bestandteile Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff sind. Formbar wird dieser Kunststoff durch Erhitzen – so werden auch unsere PET-Flaschen geformt. In diesem Zusammenhang ist auch häufig die Sprache von Weichmachern. Allerdings schließen wir von Gerolsteiner aus, dass in unsere PET-Flaschen Weichmacher enthalten sind.

Die Vor- und Nachteile von PET

PET-Flaschen haben ein geringes Gewicht und sind somit ideal für unterwegs. Das Material ist nahezu unzerbrechlich und sehr widerstandfähig und kann vollständig recycelt werden. Kohlensäurehaltige Getränke in PET- Flaschen bergen einen Nachteil: Sie verlieren schneller an Kohlensäure als Getränke in Glasflaschen. Wir bei Gerolsteiner prüfen jede PET Mehrweg-Flasche vor dem Reinigen und Füllen mit einem Hochleistungssensor. Dabei wird festgestellt, ob die Flasche unbedenklich ist oder aussortiert wird.

Welche Unterschiede gibt es zu Glas?

Häufig wirken Glasflaschen durch ihr Aussehen hochwertiger als PET-Flaschen. Auch können sie bis zu 50-mal befüllt werden. Getränke mit Kohlensäure verlieren in Glasflaschen nicht so schnell ihre Kohlensäure wie in PET-Flaschen. Deshalb haben sie auch ein doppelt so langes Mindesthaltbarkeitsdatum wie PET-Flaschen: 24 Monate. Doch auch PET bietet Vorteile. Durch ihr leichtes Gewicht eignen sie sich im Vergleich zu Glasflaschen perfekt für unterwegs und schonen die Umwelt durch weniger Benzin- und CO2-Verbrauch während des Transportes. Welche Unterschiede gibt es zwischen Einweg und Mehrweg? Grundsätzlich gesehen können PET-Flaschen zwischen Einweg- und Mehrwegflaschen unterschieden werden. Einwegflaschen werden dabei nur einmal benutzt. Nach der Rückgabe im Supermarkt werden sie im Pfandautomaten gesammelt. Bei PET-Mehrwegflaschen findet jedoch eine mehrfache Befüllung statt.

Wie läuft das Recycling von PET-Flaschen ab?

Die wichtigste Aufgabe beim Recycling hast Du! Nur wenn Du die Flasche zurückgibst, kann diese auch recycelt werden. Allerdings verläuft das Recycling der verschiedenen Verpackungsformen auf unterschiedliche Art und Weise. Einweg-PET wird im Supermarkt zusammengedrückt und abgeholt. Im nächsten Schritt werden die Flaschen sortiert, geschreddert, gereinigt und schließlich eingeschmolzen. PET-Mehrwegflaschen werden etwa acht- bis zehnmal neu befüllt. Wir bei Gerolsteiner prüfen die Mehrwegflaschen von der Neubefüllung genauestens, um Restaromen oder Fremdstoffe zu erkennen und diese Flaschen auszusortieren. Entgegen vieler Annahmen werden PET-Gebinde allerdings nicht zur Energiegewinnung verbrannt, sondern finden ihren Einsatz als neue Flaschen oder werden bei der Produktion von Fasern, Folien und Verpackungen genutzt. Auch für die Herstellung von Textilien wie Goretex und Fleece-Stoffen nutzt man PET.

Kurz gesagt

Fassen wir zusammen: PET ist bei den Verbrauchern am beliebtesten. 71 Prozent aller Gerolsteiner Produkte werden in PET-Gebinden verkauft – davon wiederum sind 80 Prozent PET-Mehrwegflaschen. Die Technologie von Getränkeverpackungen entwickelt sich immer weiter. So wird der Umgang mit Ressourcen immer effizienter und die Gebinde immer leichter. Die Ökobilanzen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass sich auch die Bewertung der unterschiedlichen Verpackungsformen ändert, denn jede bietet andere Vorzüge. Das bestätigt uns darin, unsere Produkte in allen wichtigen Varianten anzubieten.

Laufen als Herz-Kreislauf-Training

Mineralwasser vs. Mineralwasser