PET-Flaschen – die fünf wichtigsten Fakten

In der Getränkeabteilung des Supermarkts findest du eine Vielzahl an Verpackungsarten. Mit Glas kann jeder etwas anfangen. Zu PET-Flaschen, im Volksmund Plastikflaschen, gibt es viele Fragen. Wir erklären dir, was PET ist und was den Kunststoff ausmacht.

Alle, die schon bei einem von unserem Laufevents waren, kennen sie schon: Unsere 0,75l-PET-Einwegflaschen für Sprudel, Medium und Naturell. Wir klären auf, welche Unterschiede es bei PET gibt und wie die Umweltbilanz wirklich aussieht.

1. Das ist PET

Ganz grundlegend: PET steht für Polyethylenterephthalat und ist ein thermoplastischer Kunststoff, der aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff besteht. Durch Erhitzen kann das transparente Material ge- und verformt werden, sodass daraus unterschiedlichste Behältnisse entstehen – wie zum Beispiel unsere PET-Flaschen. Auch die sogenannten Weichmacher tauchen im Zusammenhang mit PET immer wieder auf. Da können wir dich beruhigen: Wir von Gerolsteiner können ausschließen, dass in unseren PET-Flaschen Weichmacher enthalten sind. Hierzu stehen wir mit einer entsprechenden Garantie- und Konformitätserklärung.

2. Die Vor- und Nachteile von PET

Wenn du schon mal eine PET-Flasche in der Hand gehalten hast, kennst du den offensichtlichsten Vorteil schon: Das Gewicht. PET-Flaschen sind leicht und somit der perfekte Begleiter für unterwegs. Das nahezu unzerbrechliche Material ist nicht nur sehr widerstandsfähig, sondern kann auch vollständig recycelt werden.

Ein Nachteil von kohlensäurehaltigen Getränken in PET-Flaschen: Sie verlieren über einen längeren Zeitraum schneller Kohlensäure. Auch reagieren sie bei Kontakt mit Fremdstoffen empfindlicher. Deshalb wird bei Gerolsteiner jede PET Mehrweg-Flasche vor dem Reinigen und Füllen von einem Hochleistungssensor inspiziert. Der sogenannte „Sniffer“ stellt in Sekundenbruchteilen fest, ob die Flasche unbedenklich ist oder aussortiert wird.

3. Das unterscheidet Einweg und Mehrweg

PET ist nicht gleich PET. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Einweg- und Mehrwegflaschen. Es merkt sich ganz einfach: Einwegflaschen nutzt man nur einmal – wenn du sie nach dem Trinken im Supermarkt abgibst, werden sie zusammengedrückt im Pfandautomaten gesammelt. PET-Mehrwegflaschen dagegen werden mehrfach befüllt und bleiben intakt. Übrigens: Die Recyclingquote für PET-Einwegflaschen liegt bei 97% – das heißt, sie werden fast vollständig recycelt (Quelle: PET Ökobilanz 2010 des ifeu-Instituts). 

4. Der PET-Kreislauf

Das Wichtigste zuerst: Du bist der wichtigste Part des Recyclings, denn egal ob Einweg, Mehrweg oder Glas – die Flasche muss von dir zurückgegeben werden. PET-Einweg und -Mehrwegflaschen gibst du im Supermarkt ab. Ab da gehen beide Flaschenarten getrennte Wege. Einweg-PET wird im Supermarkt zusammengedrückt und abgeholt. Im nächsten Schritte werden die Flaschen sortiert, geschreddert, gereinigt und schließlich eingeschmolzen.

PET-Mehrwegflaschen hingegen werden im Schnitt acht- bis zehnmal wiederbefüllt. Damit bei der Neubefüllung Geschmacksübertragungen von der Flaschenwand ausgeschlossen werden können, arbeiten wir bei Gerolsteiner mit modernsten Prüftechniken. Sogenannte Sniffer überprüfen Mehrweggebinde vor der Befüllung und erkennen Restaromen und Fremdstoffe und sortieren betroffene Flaschen aus.

Entgegen vieler Annahmen werden PET-Gebinde allerdings nicht zur Energiegewinnung verbrannt, sondern finden ihren Einsatz als neue Flaschen oder werden bei der Produktion von Fasern, Folien und Verpackungen genutzt. Auch für die Herstellung von Textilien wie Goretex und Fleece-Stoffen nutzt man PET.

5. Und was ist mit Glas?

Glasflaschen genießen durch Aussehen und Haptik einen hochwertigen Ruf. Fest steht: Viele trinken Wasser aus Glasflaschen eher in bestimmten Genusssituationen – beim gemütlichen Abendessen zum Beispiel und im Restaurant. Dazu kommt der klare Pluspunkt, dass Glasflaschen für bis zu 50 Befüllungen genutzt werden können. Auch verliert Wasser in Glasflaschen nicht so schnell seine Kohlensäure – das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt bei Glasflaschen deswegen bei 24 Monaten – doppelt so lange wie bei PET. Allerdings sind Glasflaschen nicht so vielseitig einsetzbar. Speziell wenn man unterwegs ist, haben die leichten und bruchfesten PET-Flaschen einen deutlichen Vorteil. Zudem sind sie im Transport leichter und schonen die Umwelt durch weniger Benzin- und CO2-Verbrauch.

Kurz gesagt

Fassen wir zusammen: PET ist bei den Verbrauchern am beliebtesten. 71 Prozent aller Gerolsteiner Produkte werden in PET-Gebinden verkauft – davon wiederum sind 80 Prozent PET-Mehrwegflaschen. Die Technologie von Getränkeverpackungen entwickelt sich immer weiter. So wird der Umgang mit Ressourcen immer effizienter und die Gebinde immer leichter. Die Ökobilanzen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass sich auch die Bewertung der unterschiedlichen Verpackungsformen ändert, denn jede bietet andere Vorzüge. Das bestätigt uns darin, unsere Produkte in allen wichtigen Varianten anzubieten.

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