Rohkost: 8 Tipps für Neulinge

Rohkost gilt als besonders gesund. Keine Frage, in rohem Obst und Gemüse stecken schließlich die meisten Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, gesunden Fette und Antioxidantien. Das bedeutet aber nicht, nur Salatblätter ohne Soße zu essen. Worauf es zu achten gilt und wie du dir Inspiration für deinen eigenen Speiseplan holst: Diese 8 Tipps helfen beim Einstieg.

Tipp 1: Gut informieren

Rohkost heißt nicht, dass alles auf dem Teller rohes, kaltes und unverarbeitetes Obst und Gemüse ist. Es bedeutet lediglich, dass keine Zutat über 42°C erhitzt wird. Hingegen ist Einlegen, Fermentieren, Anwärmen oder Trocknen erlaubt. Auch Nüsse, Öle, Nussmus und Körner gelten als Rohkost. Falls du eine Umstellung zur Rohkost-Ernährung planst, solltest du dich vorher gründlich in die Fachliteratur einlesen, um mit allen Nährstoffen versorgt zu sein.

Tipp 2: Saisonal einkaufen

Wenn Rohkost den Grundbestandteil der Ernährung ausmacht, ist es umso wichtiger, dass es sich um hochwertige Zutaten handelt – am besten natürlich in Bio-Qualität. Besonders Saisonalität ist wichtig, denn nur vollreifes Obst und Gemüse ohne lange Lager- oder Transportzeiten enthält das Maximum an Nährstoffen und Geschmack. 

Tipp 3: Langsam beginnen

Steigere den Anteil von Rohkost langsam, zum Beispiel, indem du dir zum Frühstück eine fruchtige Smoothie Bowl zubereitest. Sobald du dich daran gewöhnt hast, kannst du die gekochten Komponenten beim Mittag- und später beim Abendessen durch rohe ersetzen. 

Tipp 4: Vielseitig kochen

Immer nur dasselbe zu essen, ist auf Dauer einseitig und langweilig. Das gilt für jede Ernährungsform, aber besonders bei Rohkost macht es Spaß, zu experimentieren. Warum nicht mal Kimchi, die koreanische Kohlspezialität, selbst machen oder lernen, wie man leckere Sprossen zieht? Auch in Sachen Dressings, Kräuter und Gewürzkombinationen kannst du dich hier richtig austoben.

Tipp 5: Bewusst essen

Verdauung beginnt im Mund, das haben wir schon in der Schule gelernt. Bei der Rohkost-Ernährung ist gründliches Kauen umso wichtiger. Nimm dir genügend Zeit zum Essen, Trinken und Genießen und lass dich nicht von Handy oder Bildschirm ablenken.

Tipp 6: Auf den Körper hören

Finde heraus, zu welchen Lebensmitteln dein Körper im Rohzustand “Nein, danke!” sagt. Hast du nach dem Verzehr von manchen Lebensmittel Bauchschmerzen oder fühlst dich total Vollgegessen? Dann verzichte lieber darauf. Gib deinem Körper Zeit und finde das ideale Maß für dich. 

Tipp 7: Freunde einladen

Um mit der Rohkosternährung nicht immer allein am Salatbuffet zu stehen, nimm die Sache selbst in die Hand: gemeinsam mit Freunden Raw Brownies zu backen oder nach einem gemeinsamen Marktbesuch bunte Salate zu erfinden macht Spaß und verbindet – schließlich ist Essen auch dann ein soziales Ereignis, wenn der Herd aus bleibt.

Tipp 8: Trinken nicht vergessen!

Wer sich von viel rohem Obst und Gemüse ernährt, nimmt damit schon zusätzlich Flüssigkeit auf. Ganz vernachlässigen solltest du das Trinken von Mineralwasser, Tees und leichte Saftschorlen aber nicht – ganz im Gegenteil. Erst durch genügend Flüssigkeitszufuhr können die Nährstoffe aus den rohen Lebensmitteln optimal an die Zellen des Körpers geliefert werden. Die Gerolsteiner TrinkCheck-App hilft dir, deine Trinkmenge zu bestimmen und zu erreichen.

Hier zu den Rezepten

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Rainbow-Wraps mit Mango, Zucchini, grünem Spargel und Radieschen

 
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Gurken Avocado Salat

 
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