Alten Ballast loswerden: So entrümpelst du deine Wohnung ohne Stress

Alten Ballast loswerden: So entrümpelst du deine Wohnung ohne Stress

Kaum sieht man mal ein paar Jahre nicht hin, hat sich plötzlich allerhand Gerümpel in der Wohnung gesammelt. Wohin jetzt mit dem Zeug? Und vor allem: wie?

Wenn es um das Thema Ordnung geht, plagt fast jeden das schlechte Gewissen – so viele Schränke, Schubladen und Kellerecken hat man jahrelang immer weiter vollgestopft. Bis einen dann plötzlich der große Rappel überkommt: Alles muss raus, jetzt sofort! Aber wie kann man ein über Jahre gezüchtetes Chaos bewältigen?

Hier fünf einfache, praktische Tipps für weniger Last und mehr Luft in deiner Wohnung und deinem Alltag:

Tipp 1: Ein Projekt am Tag

Überfordere dich nicht mit dem Ausmisten. Es hat Jahre gedauert, all die Dinge anzuhäufen, du wirst sie kaum innerhalb weniger Stunden aussortieren. Nimm dir je nach Zeit und Energie ein Aufräumprojekt für den Tag vor. Der Kleiderschrank, die eine Schreibtischschublade, das Gewürzregal - fang an und schließ es ab. Mit diesem Erfolgserlebnis in der Tasche fällt die nächste Entrümpelungssession gleich viel leichter.

Tipp 2: Zwei einfache Fragen

Um auszumisten, nimm jedes Teil in die Hand und stelle dir zwei Fragen: Brauche ich es? Und: Mag ich es wirklich? Wenn du eine der beiden Fragen nicht bejahen kannst, kommt es weg. Manche Dinge erfüllen eine emotionale und andere eine funktionale Aufgabe. Mit diesen Fragen gelangst du zu einer Menge an Besitztümern, mit der du dich wohlfühlst und nicht zu viel wegwirfst, was du dann bereust oder bald neu kaufst.

Tipp 3: Geld oder Liebe

Die gute Nachricht ist: so anstrengend Ausmisten sein kann, es hat doch auch seine positiven Seiten. Du fühlst dich nicht nur innerlich sortierter, du kannst vielleicht sogar noch bares Geld verdienen. Online oder auf dem Flohmarkt finden deine alten Schätze schnell neue Besitzer und alles, was du nicht verkaufen kannst, kannst du spenden. Das fühlt sich gleich doppelt gut an.

Tipp 4: Weniger ist nicht leer

Während du dich durch deine Besitztümer arbeitest, wirst du über dich selbst lernen, welche Dinge du im Alltag eigentlich brauchst und welche nicht. Jeder Mensch hat ein anderes Maß an materiellen Gütern, mit denen er sich wohlfühlt. Minimalistisch zu leben bedeutet, nur zu haben, was man braucht und zu brauchen, was man hat. Auf diese Art auszumisten ist außerdem eine gute Gelegenheit, um symbolhaft alte Angewohnheiten oder schlechte Erinnerungen gehen zu lassen.

Tipp 5: Vorbeugung

Was für eine Erkältung gilt, gilt auch für unnötigen Ballast. Um dich nicht bald wieder von den Dingen erschlagen zu fühlen, triff bewusster Konsumentscheidungen. Auch dabei helfen wieder die zwei Fragen von Tipp 2 - und vielleicht auch der schaudernde Gedanke daran, wie zuletzt deine Abstellkammer ausgesehen hat.

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