Wonach schmeckt Mineralwasser eigentlich?

Geschmack von Mineralwasser

Wonach schmeckt Mineralwasser eigentlich?

Auf die Frage, wonach Mineralwasser schmeckt, wollen viele wie selbstverständlich antworten: "Nach nichts!" Auch ihr habt Mineralwasser bisher als langweilig und fade empfunden? Wer die Geschmacksknospen schärft, wird überrascht sein, wie vielseitig Mineralwasser schmecken kann, denn neben den durch die Herkunft bedingten Gehalt an verschiedenen Mineralstoffen ist auch die Menge an Kohlensäure ein entscheidender Faktor für den Geschmack eines Wassers.

Während Projekt: Wasserwoche wollen wir einmal genau hinsehen: welche Geschmackskomponenten stecken wirklich im Mineralwasser? Macht der Kohlensäuregehalt einen Unterschied? Und wonach schmecken Mineralstoffe?

1. Der Geschmackssinn: Was und wie wir schmecken

Der menschliche Geschmackssinn unterscheidet fünf verschiedene Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, bitter und umami – dieser japanische Begriff bedeutet so viel wie “herzhaft, würzig”. Die Hauptarbeit beim Schmecken leistet die Zunge, aber auch die Nase ist maßgeblich daran beteiligt, wie sensibel wir Geschmäcker unterscheiden.

2. Der Eigengeschmack von Mineralwasser

Die unterschiedliche Mineralisierung von Mineralwässern schlägt sich auch in ihrem Geschmack nieder:

  • Wenig Mineralstoffe → Kohlensäure dominant → Geschmack: säuerlich
  • Sulfat → Geschmack: bitter
  • Natrium + Chlorid → Geschmack: salzig

Am Ende entscheiden stets die Verhältnisse der einzelnen Mineralstoffe, wie ein Mineralwasser nun wirklich schmeckt. Wie viel Mineralstoffe genau in welchem Mineralwasser stecken, könnt ihr im Gerolsteiner Mineralienrechner überprüfen und vergleichen.

3. Welchen Einfluss hat der Kohlensäuregehalt auf den Geschmack?

Durch Kohlensäure wirkt ein Wasser erfrischend und prickelnd im Mund, zudem reinigen die feinen Kohlensäurebläschen die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge und tragen so zu einer feineren Geschmackswahrnehmung bei. Auch das wird euch während Projekt: Wasserwoche vielleicht auffallen: plötzlich schmecken Speisen und Getränke wieder intensiver und echter. Neben den weichen Aromen von Magnesium und Calcium wirkt speziell Hydrogencarbonat ausgleichend auf die Säure der Kohlensäure – es ist typisch für Mineralwasser, das Kalkgestein durchflossen hat.

4. Mineralwasser als “Geschmacksverstärker”

Durch seine erfrischende Wirkung ist Mineralwasser auch bei Feinschmeckern ein beliebtes Getränk – überall dort also, wo es auf besonders feine Nuancen ankommt. Nicht nur, um zwischen den einzelnen Komponenten eines Gerichts oder zwischen den Gängen beim Menü den Geschmackssinn zu neutralisieren und wieder frisch zu machen, sondern auch als direkte Begleitung zum Essen. Hier kann Mineralwasser sozusagen als “Geschmacksverstärker” dienen. Kräftig gewürztes Essen verträgt auch intensive Kohlensäure wie Gerolsteiner Sprudel und Medium. Leichte, fruchtige Desserts hingegen lassen sich gern vom weichen Gerolsteiner Naturell begleiten.

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