Leitungswasser vs. Mineralwasser

Während Projekt: Wasserwoche 2019 solltest du ausreichend mineralisiertes Wasser zu dir nehmen. Aber könnte man anstelle von Mineralwasser nicht genauso gut Leitungswasser trinken?

Unterschiede von Mineralwasser und Leitungswasser

Wir wollen die Besonderheiten von Mineralwasser gegenüber Leitungswasser herausstellen und dir die Unterschiede verschiedener Mineralwässer aufzeigen.

Natürlichkeit

Mineralwasser ist ein Naturprodukt. Erlaubt ist nur, Kohlensäure zuzusetzen oder Eisen und Schwefel zu entziehen. Leitungswasser hingegen wird aufbereitet und gereinigt. Dazu sind etwa 90 chemische Hilfsstoffe, wie z.B. Chlor, zugelassen.

Herkunft

Leitungswasser wird zu zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser, also aus zum Beispiel Flüssen oder Seen gewonnen. Mineralwasser hingegen stammt aus unterirdischen, durch die Geologie vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen, also aus Tiefenwasser.

Mineralstoffe

Jedes Mineralwasser hat seinen typischen natürlichen Gehalt an Mineralien und Spurenelementen. Wie viele und welche Mineralstoffe ein Mineralwasser zu bieten hat, hängt ganz davon ab, welche Gesteinsschichten es im Quellgebiet durchlaufen hat. Auch Leitungswasser kann, je nachdem, woher es stammt, gewisse Mengen an Mineralstoffen enthalten. Doch meistens ist es eher mineralstoffarm. In einem Liter Leitungswasser stecken deshalb in der Regel nur etwa 200 bis 300 mg Mineralstoffe. Mineralwässer sind im Vergleich dazu deutlich höher mineralisiert. Das gilt vor allem für Mineralwässer mit Kohlensäure. Gerolsteiner Sprudel bzw. Medium enthalten rund 2.500 mg Mineralstoffe pro Liter und liefern ein Drittel des Tagesbedarfs an Calcium und ein Viertel des täglichen Magnesiumbedarfs. Aber auch das stille Mineralwasser Gerolsteiner Naturell liefert 885 mg je Liter an Mineralstoffen.

Qualität

Bei Mineralwasser sind die Kontrollen strenger und umfassender als bei Leitungswasser. Im Gegensatz zu Leitungswasser muss natürliches Mineralwasser nämlich „ursprünglich rein“ sein. Einige Stoffe, für die bei Trinkwasser Grenzwerte bestehen, dürfen in Mineralwasser gar nicht vorhanden sein. Mit 400 Analysen pro Tag und vielen Inspektionssystemen und Messstationen in den Abfülllinien geht die Qualitätssicherung bei Gerolsteiner weit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus.

Unterschiede verschiedener Mineralwässer

Dadurch, dass Mineralwasser immer von Gestein gefiltert wird, ist die Zusammensetzung derInhaltsstoffe maßgeblich von der Gesteinsart im Quellgebiet abhängig. Gerolsteiner Mineralwasser sickert durch mächtige Schichten Dolomit, also Kalkgestein, das besonders reich an Magnesium, Hydrogencarbonat und Calcium ist. Mit einem Liter Gerolsteiner Sprudel kannst du beispielsweise ein Drittel deines Tagesbedarfs an Magnesium decken. Weitere Parameter, in denen sich die Mineralwässer unterscheiden können, sind der Gehalt an Kalium, Natrium, Sulfat und Chlorid. Wenn du erfahren möchtest, wie die Mineralstoffzusammensetzung eines Mineralwassers ist, kannst du dazu unseren Mineralienrechner nutzen. Mineralwässer unterscheiden sich je nach Region und Gesteinsart in ihrer Mineralisierung, ihrem Gehalt an Kohlensäure und natürlich ihrem Geschmack. Mineralwasser ist somit ein essentielles Lebensmittel, um unseren Körper vital und fit zu erhalten.

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