Zuckeralternativen: Süße Empfehlungen für mehr Abwechslung

 Zucker ist nicht gleich Zucker, klar. Doch jeder Süßzahn wird zugeben: süß muss sein. Wir stellen Alternativen zum normalen Haushaltszucker vor: von Kokosblütenzucker über Agavendicksaft bis Stevia.

Agavendicksaft: Agavendicksaft wird aus dem Saft der mexikanischen Agave abgezapft und zu Sirup eingekocht. Je dunkler die Farbe ist, desto intensiver ist sein Karamellaroma. Im Gegensatz zu raffiniertem Zucker enthält dieser süße Saft einen höheren Gehalt an Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Spurenelementen. Durch seine Konsistenz eignet sich Agavendicksaft ideal zum Süßen von Tee- und Heißgetränken. Zum Backen ist er jedoch eher ungeeignet.

Reissirup: Im Supermarkt findet man Reissirup meist neben Ahornsirup und Agavendicksaft. Ursprünglich stammt er jedoch nicht aus Amerika, wie seine beiden Mitstreiter, sondern aus Japan und wird dort auch Reishonig genannt. Um den Sirup aus dem Reis zu gewinnen, muss dieser zunächst gemahlen und mit Wasser und Enzymen gemischt erwärmt werden. Bei diesem Prozess spaltet sich die Stärke des Getreides in Zuckerstoffe. Die entstandene Flüssigkeit wird zum Sirup verkocht. Egal ob zum Backen oder nur zum Nachsüßen von Speisen – richtig abgeschmeckt kann mit Reissirup alles etwas süßer werden lassen. Jedoch ist der Reissirup nicht ganz so süß wie herkömmlicher Zucker. Hier muss also mehr verwendet werden.

Kokosblütenzucker: Wie der Name schon verrät, gewinnt man diese Zuckeralternative aus den Blüten der Kokospalme, geschmacklich erinnern die bräunlichen Kristalle jedoch eher an Karamell und nicht an den klassischen Kokosgeschmack. Seine Verwendungsmöglichkeiten sind fast unbegrenzt: Egal ob zum Süßen von Getränken, zum Backen oder sogar für Salatdressings – dieser süße Ersatz kann sich sehen lassen.

Ahornsirup: Um Ahornsirup zu gewinnen, werden die Stämme des Zuckerahorns angezapft und der gewonnen Saft wird zu Sirup eingekocht. Auch hier verrät die Farbe viel über den Geschmack: Je dunkler der Sirup, desto intensiver der Geschmack – obwohl Ahornsirup zu 45% aus Wasser besteht. Wie die anderen pflanzlichen Sirupvarianten enthält auch Ahornsirup einen höheren Gehalt an Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Spurenelementen.

Stevia: Stevia ist wohl bei den meisten bereits als Zuckeralternative bekannt. Denn diese, ursprünglich aus Paraguay stammende Pflanze, ist dreihundertmal so süß wie herkömmlicher Industriezucker. Und das Beste daran ist, dass er fast gar keine Kalorien hat. Da Stevia seinen Geschmack auch bei Hitze nicht verändert, eignet sich diese Alternative nicht nur zum Süßen von Getränken, sondern auch zum Backen. Aber Achtung: der intensive Eigengeschmack wird erst einmal überraschen.

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