Ernährungsformen: Fokus auf den Unterschied

Ernährungsformen

Ernährungsformen: Fokus auf den Unterschied

Eigentlich ist der Mensch ein Allesesser. Doch durch Vorlieben, Allergien oder Gewohnheiten entstehen unterschiedliche Ernährungsformen, angefangen bei vegetarisch, vegan bis hin zu paleo. Doch auch weniger bekannte Formen wie Puddingvegetarier, Frutarier oder Pescetarier sind im Kommen. Wir stellen euch die sechs verschiedenen Ernährungsformen vor.

Vegetarisch:

Diese Ernährungsform ist wohl die bekannteste und stellt den Verzicht von Fleisch und Fisch in den Fokus. Andere tierische Produkte wie Milch und Eier stehen allerdings nicht auf der Verbotsliste. Zusätzlich gibt es noch eine Unterteilung in “Ovo-Vegetarisch” (Eier, aber keine Milchprodukte) und “Lacto-Vegetarisch” (Milchprodukte, aber keine Eier).

Vegan:

Veganer verzichten auf jegliche Produkte tierischer Herkunft. Alle Fleisch- und Milchprodukte sind tabu. Auch Eier oder Honig stehen nicht auf der Liste der Lebensmittel, die verzehrt werden dürfen. Der Veganismus hat sich in den letzten Jahren in Deutschland zu einer Art Lifestyle-Trend entwickelt, der mittlerweile über die Ernährung hinausgeht. So versuchen Veganer oft auch in anderen Lebensbereichen auf tierische Produkte wie Wolle oder Leder zu verzichten.

Paleo:

Diese Ernährungsform wird auch Steinzeit- oder Urzeiternährung genannt und lässt nur Lebensmittel zu, die bereits unsere Vorfahren im Paläozoikum verzehrt haben. Dazu gehören vor allem Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst, Samen, Nüsse und einige Fette wie Rapsöl, Olivenöl oder Leinöl. Verboten sind dagegen Getreide, Zucker, Milchprodukte und stark verarbeitete Fette, wie Butter, Frittierfett oder Schweineschmalz.

Puddingvegetarier:

Bei dieser Art von Vegetariern handelt es sich zwar um eine fleischlose Ernährung, jedoch wird ansonsten nicht besonders auf die Ernährung geachtet und auch auf industriell verarbeitete Lebensmittel zurückgegriffen.

Pescetarier:

Pescetarier sind streng genommen Vegetarier, die allerdings Fisch (Pesce) essen. Ob Meeresfrüchte oder Schalentiere verzehrt werden, entscheidet dabei jeder Pescetarier für sich selbst – Regeln gibt es in diesem Punkt nicht.

Fruganismus:

Die Frutarier (Kombination aus fruit „Frucht“ und vegetarian „Vegetarier“) sind noch strenger in ihrer Ernährung als Veganer. Denn sie möchten nicht nur, dass keine Tiere, sondern auch keine Pflanzen zu Schaden kommen. Daher essen Frutarier nur Lebensmittel, deren Ernte die Pflanze nicht beschädigt. So sind Kartoffeln und Zwiebeln beispielsweise verboten. Obst, Nüsse und Samen hingegen sind erlaubt. Unter den Frutariern gibt es sogar einige, die versuchen nur Obst zu essen, welches von selbst vom Baum gefallen ist.

Title

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