Fitnessmythen aufgedeckt

Fitnessmythen werden immer wieder verbreitet: von den Perfektionisten genauso gerne wie von den Sportmuffeln. Aber was stimmt wirklich und wobei sollte man lieber vorsichtig sein? Wir haben uns für euch die größten Irrtümer aus dem Fitnessstudio genauer angesehen und was es damit auf sich hat.

 

 

Mythos 1: Bei Muskelkater gleich weitermachen, am besten mit einem identischen Trainingsplan

Ist das euch auch schon mal passiert, dass ihr euch einen Tag nach dem Training vor lauter Schmerzen nicht bewegen konntet? Oft hört man von Freunden oder Kollegen den gut gemeinten Ratschlag: jetzt bloß nicht aufhören, am besten genauso weitermachen. Dann wird es besser. Dabei benötigen die überstrapazierten Muskeln vor allem Ruhe. Daher besser gleich das Trainingsprogramm anpassen und die unterschiedlichen Bereiche gleichmäßig trainieren.

Mythos 2: Bei Rückenschmerzen müssen die Rückenmuskeln trainiert werden

Hättest du’s gewusst? Wer oft unter Rückenschmerzen leidet, sollte seine Bauchmuskeln besser trainieren. Denn die tiefen Schichten der Bauchmuskeln sind wichtig, um unseren Rücken zu stützen. Und ein schöner Waschbrettbauch ist ein toller Nebeneffekt.  

Mythos 3: Wer schwitzt, ist nicht fit

Ganz im Gegenteil: Wer schwitzt, ist fit, denn die Thermoregulation ist bei Sportlern besser als bei den Sportmuffeln. Da die Muskeln leistungsfähiger sind, geben sie bei hoher Belastung auch Schweiß ab.

Mythos 4: Wer sich richtig dehnt, beugt Muskelrissen vor

Muskelrisse entstehen durch zu hohe Belastung einzelner Körperregionen. Dehnen wärmt den Körper auf und eignet sich auch wunderbar am Ende sportlicher  Betätigungen, schützt aber nicht vor Muskelrissen. Daher sollte man immer das richtige Maß an Beanspruchung finden und sich nicht überschätzen.

Mythos 5: Wer Probleme mit der Bandscheibe hat oder sogar unter Arthrose leidet, soll Sport besser vermeiden

Diese Sportweisheit hört man besonders oft, dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Gerade wenn man unter Bandscheibenproblemen leidet, soll man sich in angemessenem Rahmen bewegen, denn die Knorpel müssen besser versorgt werden und Sport fördert die Durchblutung.

Fazit:

Ob als Ausrede für die Sportmuffel oder als Aushängeschild für die Fitness Gurus – so einige Sportweisheiten halten sich standhaft, obwohl sie nicht stimmen. Doch es lohnt sich, genauer hinzuschauen. So könnt ihr vermeiden, euch von Halbwissen falsch anleiten zu lassen.

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