Wasser ist nicht gleich Wasser

Während der Gerolsteiner Fitness Challenge trinkst du eine Woche lang nur Mineralwasser. Aber könnte man nicht einfach irgendein Wasser trinken? Wir erklären dir die Unterschiede zwischen Mineral- und Leitungswasser und die Verschiedenheit zwischen den einzelnen Mineralwässern.

Leitungswasser oder Mineralwasser – Was ist eigentlich der Unterschied?

 

1. Herkunft

Leitungswasser wird in Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser, also aus Flüssen, Uferfiltrat, Seen und Talsperren gewonnen. Mineralwasser hingegen stammt aus unterirdischen, durch die Geologie vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen, also aus Tiefenwasser. Die Gerolsteiner Quellen in der Vulkaneifel liegen in bis zu 250 Meter Tiefe. 

2. Natürlichkeit

Mineralwasser ist ein Naturprodukt. Es wird direkt am Quellort abgefüllt. So ursprünglich rein, wie es aus der Quelle kommt, gelangt es auch zu dir. Mineralwasser darf in seinen wesentlichen Bestandteilen nicht verändert werden. Erlaubt ist nur, Eisen und Schwefel zu entziehen. Außerdem darf man Kohlensäure entfernen und zuzusetzen. Im Gegensatz dazu muss Trinkwasser in der Regel aufbereitet und gereinigt werden. Zur Aufbereitung sind eine Reihe von Verfahren und aktuell rund 90 chemische Hilfsstoffe, wie z.B. Chlor, zugelassen.

3. Mineralstoffe

Jedes Mineralwasser hat seinen typischen natürlichen Gehalt an Mineralien und Spurenelementen, durch die es ernährungsphysiologisch wirksam ist. Wie viele und welche Mineralstoffe ein Mineralwasser zu bieten hat, hängt ganz davon ab, welche Gesteinsschichten es im Quellgebiet durchlaufen hat. Auch Leitungswasser kann, je nachdem, woher es stammt, gewisse Mengen an Mineralstoffen enthalten. Doch meistens ist es eher mineralstoffarm. Das wundert auch nicht, denn schließlich wird Leitungswasser für viele unterschiedliche Zwecke gebraucht. Es muss daher möglichst neutral beschaffen sein – auch weil es nur so problemlos über große Leitungsnetze verteilt werden kann. Das Rohwasser wird daher manchmal sogar entmineralisiert, um es als Leitungswasser einzusetzen. In einem Liter Leitungswasser stecken deshalb in der Regel nur etwa 200 bis 300 mg Mineralstoffe. Mineralwässer sind im Vergleich dazu deutlich höher mineralisiert. Das gilt vor allem für Mineralwässer mit Kohlensäure. Gerolsteiner Sprudel bzw. Medium enthalten rund 2.500 mg Mineralstoffe pro Liter und liefern ein Drittel des Tagesbedarfs an Calcium und ein Viertel des täglichen Magnesiumbedarfs. Aber auch das stille Mineralwasser Gerolsteiner Naturell liefert 885 mg je Liter an Mineralstoffen.

4. Qualität

Mineralwasser bedarf als einziges Lebensmittel in Deutschland einer amtlichen Anerkennung. Es wird in rund 200 Einzeluntersuchungen geprüft. Unser Leitungswasser hat eine gute Qualität. Es wird streng kontrolliert, doch bei Mineralwasser sind die Kontrollen noch strenger und umfassender. Im Gegensatz zu Leitungswasser muss natürliches Mineralwasser nämlich „ursprünglich rein“ sein. Einige Stoffe, für die bei Trinkwasser Grenzwerte bestehen, dürfen in Mineralwasser gar nicht vorhanden sein. Dass dies eingehalten wird, wird engmaschig kontrolliert. Bei Mineralwasser gelten die gesetzlichen Qualitätsvorgaben von der Quelle bis zum verpackten Produkt. Mit 400 Analysen pro Tag und vielen Inspektionssystemen und Messstationen in den Abfülllinien geht die Qualitätssicherung bei Gerolsteiner weit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus. Untersucht werden dabei nicht nur die Produkte, sondern auch die Getränkeflaschen. Zu den Analysen bei uns im Unternehmen kommen regelmäßige Analysen durch externe Institute. Selbstverständlich wird auch bei der Herstellung von Trinkwasser sorgfältig auf Qualität geachtet. Allerdings garantieren die Wasserversorger die Qualität des Leitungswassers nur bis zum Wasseranschluss im Gebäude. Die Verantwortung für die Rohrleitungen im Haus und die Hygiene bis zum Wasserhahn liegt beim Hauseigentümer.

 

 

Mineralwasser vs. Mineralwasser – Der Unterschied liegt im Ursprung

Welches Wasser trinkst du am liebsten? “Prickelnd”, “medium”, “natriumarm” oder doch lieber “sanft”? In Getränke- und Supermärkten sind wir konfrontiert mit einem riesigen Angebot verschiedener Mineralwässer. Meist greift man zu Altbekanntem – oder einfach den Kästen in rückenschonender Höhe. Aber die individuellen Eigenschaften von Mineralwasser in Sachen Herkunft, Geschmack und Mineralisierung können den entscheidenden Unterschied machen, wie gut uns ein Wasser schmeckt und demnach auch, wie viel wir davon trinken wollen.

Weil es bei der Fitness Challenge darum geht, ausreichend Mineralwasser zu trinken, ist es also wichtig zu wissen, welche Inhaltsstoffe das Wasser hat und was das eine vom anderen Mineralwasser unterscheidet.

Dadurch, dass Mineralwasser immer von Gestein gefiltert wird, ist die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe maßgeblich von der Gesteinsart im Quellgebiet abhängig. Gerolsteiner Mineralwasser sickert durch mächtige Schichten Dolomit, also Kalkgestein, das besonders reich an Magnesium, Hydrogencarbonat und Calcium ist. Mit einem Liter Gerolsteiner Sprudel kannst du beispielsweise ein Drittel deines Tagesbedarfs an Magnesium decken. Weitere Parameter, in denen sich die Mineralwässer unterscheiden können, sind der Gehalt an Kalium, Natrium, Sulfat und Chlorid. Wenn du erfahren möchtest, wie die Mineralstoffzusammensetzung eines Mineralwassers ist, kannst du dazu unseren Mineralienrechner nutzen.

 

 

Am Ende ist alles eine Frage des Geschmacks

Ob du dich nun für natürliches Mineralwasser oder Leitungswasser entscheidest, ist zuletzt eine Frage des Geschmacks. Nicht jeder mag Leitungswasser. Und das Wasser aus der Leitung schmeckt, je nach seiner Herkunft und Aufbereitung, auch nicht überall gleich gut. Wer Mineralwasser trinkt, kann gezielt das Wasser auswählen, das er persönlich am liebsten mag. Bei natürlichem Mineralwasser entscheiden die Höhe und Zusammensetzung der natürlichen Mineralisierung über den Geschmack. In unserem Mineralienrechner kannst du die Mineralisierung der Gerolsteiner Mineralwässer mit über 1.000 in Deutschland erhältlichen Wässern vergleichen.

 

 

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