Heilwasser: Gesundheit aus den Tiefen der Erde

Es liegt tief unter der Erde, von dicken Gesteinsschichten umgeben. Hier entwickelt es seine hervorragenden, gesundheitsfördernden Eigenschaften, die aus einem Mineralwasser ein Heilwasser machen. Im Gerolsteiner Heilwasser stecken wertvolle Mineralstoffe, die zu einem gesunden und aktiven Leben beitragen.

Was ist Heilwasser?

Im Gegensatz zu herkömmlichem Mineralwasser, das unter die Kategorie Lebensmittel fällt, zählen Heilwässer zu den Arzneimitteln. Das hat seinen Grund: Im Heilwasser sind von Natur aus zahlreiche Stoffe enthalten, die sich gesundheitsfördernd auf den Organismus auswirken können. Die Zusammensetzung der Stoffe variiert von Quelle zu Quelle.

Heilwasser wird aus Quellen gewonnen, die sehr tief unter der Erde liegen. Bis das Wasser dorthin gelangt, hat es einen langen Weg durch dicke Gesteinsschichten genommen. So wurde es mehrfach gefiltert und intensiv von allen möglichen Umweltgiften gereinigt. Gleichzeitig wurde es auf seinem Weg mit den im Gestein enthaltenen Mineralstoffen und Spurenelementen angereichert. Je nach Ursprung des Wassers ergibt sich so eine andere Mineralstoffzusammensetzung. Das Gerolsteiner Heilwasser ist zum Beispiel besonders reich an Calcium, Magnesium und Hydrogencarbonat.

Übrigens: Heilwasser kennt die Medizin schon seit der Antike. So ist es eines der ältesten Naturheilmittel und wird noch heute erfolgreich zum Beispiel als Trinkkur oder für medizinische Bäder genutzt.

Was macht das Heilwasser so gesund?

Seine Herkunft ist nicht der einzige Grund, warum Heilwasser so gesund ist.

Geprüfte Qualität

Um die Bezeichnung Heilwasser tragen zu dürfen, muss ein Wasser besondere Voraussetzungen erfüllen. So unterliegen Heilwässer dem Arzneimittelgesetz. Das bedeutet, ihnen muss eine gesundheitsfördernde (vorbeugende, heilende oder lindernde) Wirkung nachgewiesen werden können. Das wird regelmäßig von unabhängiger Stelle, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), überprüft.

Mineralstoffgehalt

Mindestens ein Gramm Mineralstoffe und Spurenelemente müssen in gelöster Form pro Liter Wasser enthalten sein1. Die genaue Zusammensetzung muss für den Konsumenten transparent auf dem Etikett abgebildet sein.

Natürlichkeit

Das aus der Quelle entnommene Heilwasser darf nur geringfügig verändert werden, bevor es in den Handel kommt. So darf ihm etwa Eisenoxid entzogen werden, da dieses zur Bildung von Ablagerungen neigt. Gekennzeichnet ist das dann auf dem Etikett unter dem Vermerk „enteisent“. Auch die Giftstoffe Schwefel und Arsen dürfen dem Wasser entzogen werden. Kohlenstoffdioxid darf dagegen zugesetzt werden.

Warum Heilwasser statt Mineralwasser?

Heilwasser ist kein Mineralwasser. Der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen ist höher, das macht es so gesund. Insbesondere, wer unter einem Mineralstoffmangel leidet, kann seine Ernährung sinnvoll mit einem entsprechenden Heilwasser ergänzen. Aber auch für alle, die sich gerne bewusst und natürlich ernähren, sind Heilwässer eine gute Nährstoffquelle.

Das Gerolsteiner Heilwasser ist reich an Magnesium, Calcium und Hydrogenkarbonat und kann dadurch einige positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Magnesium

Magnesium sorgt nach hoher körperlicher Beanspruchung, zum Beispiel nach dem Sport, für eine entspannte Muskulatur. Außerdem unterstützt es die Herz-Kreislauf-Funktion und versorgt das Gehirn mit Energie.

Calcium

Calcium trägt zur Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen bei und kann auch unterstützend bei einer Osteoporose-Therapie hilfreich sein.

Hydrogencarbonat

Hydrogencarbonat ist ein natürlicher Säurepuffer und trägt somit zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt bei. Es kann eine ausgewogene, basische Ernährung hervorragend ergänzen.

Gerolsteiner bietet mit St. Gero und dem eigenen Heilwasser gleich zwei Sorten zertifiziertes Heilwasser an. Beide zeichnen sich durch einen hohen Mineralstoffgehalt und eine dezente Kohlensäure aus. Sie eignen sich unter anderem dazu, die Magen-Darm-Funktion zu regulieren, die Verdauung anzuregen, Harnsteinen vorzubeugen und bei der Behandlung von Harnwegserkrankungen zu unterstützen. Durch ihren hohen Calcium- und Magnesiumgehalt sind sie eine hervorragende Ergänzung zur ärztlichen Osteoporose-Therapie.

 

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