Flasche Gerolsteiner Still am Strand

Abschalten und Entspannen

Termindruck, Stress, Hektik – täglich ist unser Körper Unmengen von Belastungen ausgesetzt. Das kostet nicht nur Kraft, sondern bringt uns oft aus dem Gleichgewicht. Kurzum: Der Akku ist leer. Entspannung und regelmäßige Phasen der Erholung sind unerlässlich. Den einen richtigen Weg dazu gibt es nicht. Manche lieben es, sich zur Entspannung körperlich auszupowern, andere suchen die Ruhe oder tauchen ab in die Musik. Phasen der Zurückgezogenheit können genauso erholsam sein wie das Zusammensein mit Freunden. Finden Sie heraus, was Ihnen am besten beim Abschalten hilft und wann und wie sich Entspannungsmomente in Ihren Alltag integrieren lassen. 

Strandurlaub-Utensilien mit Gerolsteiner Naturell in der PET 0,75-Liter-Flasche
Kletterausrüstung und Gerolsteiner Medium in der PET 0,75-Liter-Flasche

Bewegen oder berieseln lassen?

Schon vor Jahren entdeckten Forscher, wie in der Natur auf Stress geantwortet wird: mit der sogenannten Fight-or-Flight-Response (englisch; fight or flight = Kampf oder Flucht). 

Wenn Tiere in Stress geraten, und das passiert in der Regel dann, wenn sie einem natürlichen Feind gegenüberstehen, gibt es für sie zwei Möglichkeiten: so schnell wie möglich weglaufen oder angreifen. Beide Optionen gehen mit einer intensiven körperlichen Aktivität einher, in deren Verlauf der Stress wieder abgebaut wird. Dieses Modell taugt auch für den Menschen. Es macht deutlich, warum wir unseren Stress bei aktiver Erholung schneller abbauen, als wenn wir uns einfach auf das Sofa oder vor den Fernseher schmeißen. Auch Aktivurlaub hat zum Beispiel einen viel länger anhaltenden Erholungseffekt als reines Faulenzen am Strand, wie eine Umfrage der Deutschen Sporthochschule Köln ergab.

In der Tierwelt zeigte sich neben dem Kampf- oder Fluchtverhalten übrigens doch noch ein anderes Verhalten, dessen Bedeutung erst etwas später klar wurde: Gestresste Tiere suchen manchmal auch direkt die Nähe zu Artgenossen. Tend and befriend (tend = sich kümmern, befriend = sich anfreunden) bezeichnen Wissenschaftler diese Reaktion. Das erklärt dann auch, warum „Freunde treffen” in einer Umfrage einer Krankenversicherung genauso oft als Stresskiller genannt wurde wie Spazierengehen – nämlich von jedem zweiten Befragten.

Richtig schwitzen - in der Sauna und zu Hause!

Schwitzen in der Sauna

Regelmäßiges Saunieren ist eine Wohltat für den ganzen Körper: Die Körpertemperatur steigt auf etwa 39 Grad, der Heiß-Kalt-Wechsel entspannt die Muskulatur, senkt den Blutdruck und regt Kreislauf, Stoffwechsel und Immunsystem an. Außerdem trainiert der Temperaturwechsel die Blutgefäße und wirkt so der Hautalterung entgegen. Ganz nebenbei schwitzen wir uns auch noch sauber (denn der Schweiß lockert verhornte Hautzellen). 

Aroma-Aufguss

Obwohl das Saunieren schon unverschämt viele positive Effekte hat, können Sie das Erlebnis noch toppen: mit einem Aromaaufguss! Dabei wird ein ätherisches Öl mit Wasser verdünnt und auf die heißen Saunasteine gegossen. Der entstehende Duft von Lavendel, Blutorange, Honig, Kräutern oder Menthol (es gibt unzählige verschiedene Varianten) tut nicht nur den Atemwegen gut, er wird auch über die Haut aufgenommen. Wichtig ist dabei, dass immer reine, natürliche ätherische Öle verwendet werden. 

Schwitzen zu Hause

Sie können den Aroma-Sauna-Effekt übrigens auch zu sich nach Hause holen: einfach zwei Tropfen ätherisches Öl in einen Liter frisch aufgekochtes Wasser in einer großen Schüssel geben, Kopf drüber, Kopf und Schüssel mit einem großen Handtuch bedecken, tief durch die Nase ein- und durch den Mund wieder ausatmen. Wirkt erkältungslindernd, schleimlösend, pflegt die Haut und macht den Kopf frei. Bei allen Sauna- und Dampfbadanwendungen sollten Sie allerdings das Trinken nicht vergessen. Damit der Entschlackungseffekt ausreichend zum Tragen kommt, wird empfohlen vor Beginn und nach dem letzten Saunagang zu trinken – und dann am besten ein so ausgewogen mineralisiertes Wasser wie Gerolsteiner.

Achtsamkeit oder der Zauber des Moments

Frau am Strand mit Gerolsteiner Flasche

Eine Situation, einen Augenblick wirklich ganz bewusst und in all seinen Details wahrzunehmen, fällt uns immer schwerer. Weil wir immer weniger Zeit haben. Oder besser: uns immer weniger Zeit nehmen. Wir haben uns angewöhnt, einen Schritt weiter zu denken, dem Moment gedanklich voraus zu sein. Und das ist am Ende des Tages gar nicht so effektiv, wie es scheint, denn wir verlieren dabei die für die innere Balance so wichtige Fähigkeit zur Achtsamkeit. Das Schöne: Wir können Achtsamkeit üben! Nehmen Sie sich zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit einen Moment heraus und achten ganz bewusst auf alle Details, die er mit sich bringt: Geräusche, Gerüche, Farben, Formen – oder die Augen eines Menschen, der Ihren Weg kreuzt. Achten Sie auch darauf, wie Sie sich in diesem Moment fühlen. Vielleicht werden Sie Dinge und Empfindungen wahrnehmen, an denen Sie sonst einfach vorbeirauschen. Übungen dieser Art, die im Prinzip Meditationsübungen sind, können Sie in jeder beliebigen Situation des Tages durchführen, ob unter der Dusche, im Büro oder beim Mittagessen. Sie ziehen Sie für einen Moment raus aus dem Gedankentumult des Alltags und helfen Ihnen, sich selbst und Ihre Umwelt wieder aufmerksamer wahrzunehmen. 

Der Power-Nap: Mythos oder Kraftquelle?

Ruhe finden beim Picknick

Ob Schläfchen, Nickerchen, Mittagsschlaf oder eben Power-Nap – das Schlafen am Tag ist dann am effektivsten, wenn wir das Erreichen der Tiefschlafphase und die damit verbundene anschließende Schlaftrunkenheit vermeiden. Sprich, wir sollten tagsüber nicht länger als 20 Minuten schlafen! Perfektioniert haben diesen Power-Nap die Japaner: Während wir Deutschen eher den Impuls haben, uns zum Schlafen hinzulegen, nutzen vor allem japanische Geschäftsleute so gut wie jede Gelegenheit für eine kurze Auszeit. Dieses Einnicken in der Öffentlichkeit wird in Japan als „inemuri“ bezeichnet und ist selbst in Konferenzen üblich und akzeptiert. Studien haben ergeben, dass ein kurzer Schlaf um die Mittagszeit nicht nur neue Energie für den Rest des Tages gibt, sondern zum Beispiel auch das Herzinfarktrisiko senken kann, wenn man ihn mindestens dreimal wöchentlich abhält. 

Außerdem haben ausgeschlafene Menschen seltener Heißhunger auf z. B. Süßigkeiten. Mittlerweile haben bereits viele deutsche Unternehmen auf diese Erkenntnis reagiert und bieten Ruheräume für den Mittagsschlaf an. Denn so beeindruckend die Fähigkeit der Japaner ist, beim Warten im U-Bahn-Gedränge oder im Fahrstuhl einzunicken – gesünder ist es tatsächlich, sich lang zu machen oder zumindest einen nach hinten kippbaren Stuhl zu nutzen.

Die besten Tipps und Tricks zur Entspannung

Testen Sie unsere drei Entspannungsübungen für Alltag und Büro und die besten Tipps zum Abschalten und Auftanken. Oder starten Sie direkt mit dem 2-Stunden-Wohlfühlprogramm durch.

Hier geht es zu den Tipps und Tricks.